Männer I

Männer 1: TuS Elm-Sprengen – HSG Ottweiler/Steinbach 30:32 (12:15)

Im letzten Auswärtsspiel vor der Winterpause bei der TuS Elm-Sprengen konnte die HSG Ottweiler/Steinbach mit einem 30:32 Sieg zwei wichtige Punkte mit nach Hause nehmen. In der ersten Halbzeit musste sich die HSG auf ein hohes Tempospiel der TuS einstellen, was aber schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte. Den 12:15 Vorsprung zur Halbzeit konnte die HSG zu Beginn der 2. Hälfte weiter ausbauen. Elm reagierte darauf mit einer offensiven Abwehr inklusive Manndeckung, was den Angriff von Ottweiler zunächst aus dem Konzept brachte und die Gastgeber nochmal bis auf ein Tor herankommen ließ. Die HSG ließ jedoch keinen Ausgleich mehr zu, setzte ihrerseits den Schlusspunkt des Spiels und konnte dieses somit verdient für sich entscheiden.

Männer 1: HSG Ottweiler/Steinbach – HSG Fraulautern/Überherrn

Am vergangenen Samstag empfing die erste Mannschaft der HSG Ottweiler/Steinbach die HSG Fraulautern/Überherrn.

Vor der Partie war jedem klar, dass dies kein einfaches Spiel wird, aber dass man vor heimischer Kulisse in jedem Fall eine Chance hat.

Leider verliefen die ersten 10 Minuten nicht wie erhofft, sodass es nach dieser Zeit bereits 7:1 aus Sicht der Gäste stand.
Nach einer Auszeit gelang es der Mannschaft, sich wieder auf zwei Tore heran zu kämpfen. Allerdings erhöhten nun die Gäste aus Fraulautern das Tempo und setzten sich immer wieder mit 4 oder 5 Toren ab.
So stand es zur Halbzeit 10:14.
Nach der Pause verlief das Spiel ähnlich. Durch zu langsames Rückzugsverhalten und eine schlechte Chancenverwertung gelang es der HSG Ottweiler nicht, den Rückstand aufzuholen und verlor somit 22:28.

Nächste Woche geht es für die Männer der HSG auswärts gegen den TuS Elm/Sprengen. Anwurf ist um 17:00 Uhr  in der Jahnsporthalle in Schwalbach.

HSG Ottweiler/Steinbach – HC Dillingen/Diefflen 19:32 (9:13)

An diesem Wochenende gelang es der HSG Ottweiler/Steinbach leider nicht die zwei Punkte gegen den HC Dillingen/Diefflen in der Seminarsporthalle zu behalten.

Unsere Mannschaft erwischte einen dynamischen, konzentrierten Start und konnte die erste Viertelstunde bis zum 6:6 gut mit einem der Favoriten der Saarlandliga mithalten. Leider folgte darauf ein Einbruch mit einigen Flüchtigkeitsfehlern sowie einer inkonsequenteren Abwehrarbeit. Diese Fehler konnten vom Team der HSG bis zur Halbzeit nicht ausgebügelt werden, was unter anderem daran lag, dass 4 Minuten Überzahl ungenutzt verflogen. Somit ging es mit einem Stand von 9:13 in die zweite Spielhälfte.

Männer 1: Unnötige Auswärtsniederlage in Dudweiler

Am vergangenen Freitag musste unsere erste Welle nach schwieriger Trainingswoche (die Sporthalle in Ottweiler war wegen der Schulferien geschlossen) beim HSG Dudweiler/Fischbach antreten.

Nach der streckenweise guten Leistung zuhause gegen Niederwürzbach, war die Mannschaft, die nahezu in Bestbesetzung antreten konnte, motiviert, auswärts die Punkte mitzunehmen.

Der Start ins Spiel wurde jedoch komplett verschlafen. Durch zu viele eigene Fehler und keinem Zugriff in der Abwehr wurde der Gegner zu einfachen Toren eingeladen, sodass es nach 9:16 Minuten bereits 7:2 für die Gastgeber stand. Nach der logisch nun genommenen Auszeit und einer deutlichen Ansprache fand die Mannschaft besser ins Spiel und konnte nach 20 Minuten erstmals zum 10:10 ausgleichen. In der Folge schlichen sich allerdings wieder zu einfache Fehler ein, wodurch es mit 11:14 in die Halbzeit ging.

Erste Welle mit erster Heimniederlage

Unsere 1. Herren-Mannschaft musste am vergangenen Sonntag eine 22:35 Heimniederlage gegen den TV Niederwürzbach einstecken.

Durch einen guten Start und einer 4:2 Führung in der 9. Minute kamen die Hausherren zunächst gut ins Spiel. Hier konnte man vor allem durch schnell gespielte Durchbrüche im Angriff für 7 m Strafwürfe sorgen, welche Daniel Keller gewohnt sicher verwandelte. 

Männer 1: ASC Quierschied – HSG Ottweiler Steinbach

Am vergangenen Samstag reiste unsere erste Mannschaft zur ersten Pokalrunde zum Bezirksligisten Quierschied.

Die ersten Spielminuten waren von vielen Gegenstöße der HSG geprägt, so stand es schon in der 7 Spielminute 1:6. Danach fanden die Gastgeber mehr ins Spiel, dies gelang ihnen durch einfache Anspiele an den Kreis. So zog sich die erste Halbzeit von einem 4:8 in der 10. Minuten über ein 8:12 in der 18. Minute hin. Mit einem Zwischenspurt erhöhte die HSG ihre Führung zum 10:17. So gingen die beiden Mannschaften mit 12:18 in die Halbzeit.

Männer 1: HSG Ottweiler Steinbach – TV Merchweiler 28:27 (12:14)

Zum dritten Spieltag der noch jungen Saison empfing die erste Welle der HSG den TV Merchweiler zu etwas ungewohnter Anwurfzeit am späten Donnerstag Abend. Nach der Niederlage gegen Merzig wollte man wieder an die gute Leistung aus dem ersten Saisonspiel anknüpfen und die nächsten Punkte in heimischer Halle sichern.

Das gelang zu Beginn des Spiels auch durchaus. Durch schnell vorgetragene Angriffe und einer konzentrierten Abwehrleistung startete unsere M1 mit einer 4:1 Führung nach 6 Minuten. Und obwohl es den Gästen anschließend gelang, ihren Rückstand Stück für Stück aufzuholen, war man dennoch mit der Leistung der ersten 20 Minuten insgesamt zufrieden (11:11). Danach gab es allerdings einen Bruch im Ottweilerer Spiel, der sich leider bis weit in die zweite Hälfte zog. Im Angriff vergab man zahlreiche klare Chancen und in der Abwehr führten fehlende Absprachen dazu, dass man viel zu häufig den „einen Schritt“ zu spät kam und die Gäste so zu einfachen Toren einlud. So ging man mit einem 2-Tore Rückstand (12:14) in die Halbzeit, der sich bis zu Minute 40 sogar auf 6 Tore vergrößern sollte (16:22).

Männer 1: HSV Merzig/Hilbringen – HSG Ottweiler/Steinbach 32:18 (13:5)

Im ersten Auswärtsspiel der Saison musste sich die HSG Ottweiler/Steinbach mit 18:32 gegen den HSV Merzig/Hilbringen geschlagen geben.

Die HSG konnte von Beginn an wichtige und klare Torchancen nicht verwerten und lud den Gegner zu schnellen Gegentoren ein. Durch eine Fußverletzung von Florian Knapp und eine – zumindest fragwürdige – an Marcel Hoffmann vergebene rote Karte, wurde der ohnehin schon dezimierte Kader der HSG noch weiter geschwächt. Auch wenn die erste Welle phasenweise im Stellungsspiel gut mit der Heimmannschaft mithalten konnte, setzte sich der HSV immer weiter ab. Nun heißt es, die Niederlage abzuhaken, daraus zu lernen und sich voll und ganz auf das nächste Heimspiel gegen den TV Merchweiler am 06.10 zu konzentrieren und vorzubereiten, um diese zwei sehr wichtigen Punkte mitzunehmen.

Die Mannschaft hofft hierbei auf die größtmögliche Unterstützung.

Heja HSG!

Es spielten:

Daniel Müller (Tor), Christian Gehm, Michael Eich(2), Daniel Kettering (1), Lucas Weißmann (5/1), Matthias Brusdeilins, Patrick L’Hoste (5), Florian Knapp, Marcel Hoffmann, Daniel Keller (5/1)

Erfolgreicher Saisonauftakt für die „neue“ 1. Welle

Am Samstag den 17.09.22 war es endlich soweit. Die Saarlandliga der Herren starte in ihre neue Saison. Wie im letzten Jahr auch dabei, die 1. Mannschaft der HSG Ottweiler/Steinbach. Auch der Auftaktgegner war der gleiche, die HG Saarlouis 2. Jedoch startet diese Saison unter ganz neuen Vorzeichen. Zum einen beendete der langjährige Trainer Tobias Frei sein Engagement in Ottweiler und trainiert zukünftig seinen Heimatverein DJK Oberthal und zum anderen geht ein großer Umbruch durch die Mannschaft. Mit Sebastian Regitz, Benedikt Neufang, Sven Anhaus, Alexander Gräber, Daniel Müller und Mike Groß verliesen langjährige Leistungsträger und erfahrene Spieler die Mannschaft um entweder sich anderen Vereinen anzuschließen oder den wohl verdienten Ruhestand zu genießen. Dafür hat man aber junge Verstärkung in den eigenen Reihen gefunden. Mit Florian Knapp, Marc Pitz, Marius Werner und Michel Eich kommen ausschließlich vereinseigene Akteure hinzu, welche sich in der Vorbereitung durch gute Leistungen empfohlen haben. Auf der Trainerposition übernehmen die beiden Urgesteine Marcel Hoffmann und Matthias Brusdeilins zusammen als Spielertrainergespann das Ruder. Neuer Kapitän der Mannschaft ist Routinier Christian Gehm.

Nun zum Spiel gegen Saarlouis. Die Gäste mussten aufgrund von Parallelspielen anderer Mannschaften des Vereins sowie Corona Erkrankungen auf Personal verzichten. In der Regel spielen viele Akteure der A-Jugend Bundesliga Mannschaft in der 2. Mannschaft mit um so an den Aktivenbereich herangeführt zu werden. Das Spiel begann ausgeglichen. Tore waren in der ersten Viertelstunde Mangelware. Beide Mannschaften verteidigten gut, sodass es in der 15. Spielminute erst 6:4 für Ottweiler stand. Dies war auch die erste 2. Tore Führung im Spiel. Bis zur Halbzeit dann das gleiche Bild. Ottweiler legte oft vor, Saarlouis zog mir Ihren schnellen jungen Spielern nach. So ging es von 9:6 über 11:8 bis zum 11:10 in die Halbzeit. Ärgerlich hier individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten in Angriff und Abwehr, was Saarlouis in den letzten 5 Minuten konsequent bestrafte.

In der Halbzeit wurde explizit nochmals auf die Wichtigkeit des Zugriffs in der Abwehr und die Einhaltung des vorgegebenen Spielkonzepts hingewiesen. Dies wurde dann im Anschluss auf dem Feld in Hälfte 2 auch gleich wieder umgesetzt. Konsequent ausgespielte Spielzüge und Bewegung mit und ohne den Ball führten immer wieder zu schönen Durchbrüchen in der Saarlouier Abwehr. Gleichzeitig schaffte man es in der Abwehr wieder kompakter zu stehen und damit auch dem aus dem „Ruhestand“ zurückgekehrten Matthias Ottenbreit im Tor zu starken Paraden zu verhelfen. Die Führung gab Ottweiler in der 2. Hälfte kein einziges Mal mehr ab. Beim Stande von 26:20 verlor man leider jedoch wie zu Ende der 1. Halbzeit wieder etwas die Nerven. Überhastete Abschlüsse nutzte Saarlouis für einfache Tore und einen 0:4 Lauf. Die Führung gab man aber nicht mehr ab und legte dann endlich noch 2 Tore nach sodass man mit 28:24 alles in allem verdient gewann.

Nächste Woche steht dann das erste Auswärtsspiel bei den Wölfen aus Merzig an. Das Spiel findet am 24.9.22 um 18 Uhr statt. Gegen eine etablierte Top Mannschaft brauchen wir jede Unterstützung die wir bekommen können! Also auf nach Merzig!

Bis dahin, Heja HSG!

Es spielten für die HSG Ottweiler/Steinbach:

Tor: Matthias Ottenbreit

Feld: Christian Gehm (3), Marc Pitz (1), Daniel Kettering (6), Lucas Weißmann, Matthias Brusdeilins (4), Patrick L’Hoste (3), Marius Werner, Florian Knapp (1), Marcel Hoffmann (1), Michael Eich, Daniel Keller (9/2)

Betreuer / Zeitnehmer: Lukas Keller, Dominic Spalt, Volker Wiesel

Männer 1: HSG Ottweiler/Steinbach : HSG Dudweiler/Fischbach 29:30

Bittere Niederlage für M1 nach spannendem aber durchwachsenem Heimspiel

Am Dienstagabend stand das Nachholspiel gegen Dudweiler/Fischbach auf dem Programm. Dabei musste man sich in der Deckung etwas einfallen lassen, da beide Abwehrchefs Brusdeilins und Hoffmann fehlten. Auch Sebastian Regitz fehlte, während Mike Groß nach Verletzung zurückkehrte.

Dudweiler deckte von Beginn an sehr offensiv mit einer weit vorgezogenen 5:1-Deckung. Die sich dabei bietenden Lücken nutze Ottweiler anfänglich sehr gut, was mit einem 3:1-Lauf belohnt wurde. Trotz des guten Starts, war es aber insgesamt nicht der Abend der HSG. Die Zuschauer sahen mehr oder weniger eine Blaupause der Spiele in Dillingen und St. Ingbert. Wirklich stark herausgespielten Treffern, folgten haarsträubende Ballverluste. Licht und Schatten lagen wieder einmal sehr nah beieinander. Solch einfache Fehler werden in der Saarlandliga aber brutal bestraft, wie auch von den Gästen an diesem Abend. Diese ließ man über Gegenstöße mehr und mehr ins Spiel kommen. Über 5:5 und 9:9 gelang es den Gästen zur Pause ein Polster von vier Treffern aufzubauen beim 15:19. Zwar stand die Abwehr nicht gewohnt kompakt, das Problem lag aber hauptsächlich in den zahlreichen Ballverlusten und wieder einmal ausgelassenen Großchancen.

Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren dann besser im Spiel. Über 20:23 gelang beim 26:26 der Ausgleich und wenig später stellte man die Zeichen sogar auf Sieg beim 29:28 ca. drei Minuten vor Schluss. Dudweiler gelangen im restlichen Verlauf noch 2 Treffer, während Ottweiler zwar beste Chancen kreierte, diese aber nicht nutzen konnte gegen den stark aufgelegten Keeper der Gäste. Endstand 29:30 und damit eine ganz bittere Pille für die HSG im Abstiegskampf. Mit ein wenig mehr Fortune in den, wenn auch zugegebenermaßen, sehr engen Entscheidungen wäre letztlich sicher ein Punkt verdient gewesen. Das gilt insbesondere für den zweiten Spielabschnitt, in dem man deutlich besser agierte und sich zurück kämpfte. Die Punkte ließ man aber vor allem im ersten Durchgang liegen.

Nichtsdestotrotz gilt es weiterzumachen. Es folgen noch drei Spiele innerhalb von elf Tagen. Auch wenn man keine leichte Aufgaben vor der Brust hat, sollte man nicht aufgeben, auch wenn es nach diesem Nackenschlag sicher schwer fällt. Nächste Partie ist am Samstag, den 07.05. um 20 Uhr in Zweibrücken.

Heja HSG!

  • Lukas Keller, Daniel Müller (beide Tor)
  • Daniel Keller (10), Domenic Spalt (5), Patrick L`hoste (5), Christian Gehm (3), Lucas Weißmann (2), Sven Anhaus (2), Daniel Kettering (1), Mike Groß (1), Dominik Schöndorf, Benedikt Neufang, Alexander Gräber

HSG Männer 1 geht auswärts zweimal leer aus – Klassenerhalt aber weiter möglich

HC Dillingen/Diefflen – HSG Ottweiler/Steinbach: 28:21

Die HSG hatte zum Saisonabschluss drei englische Wochen vor der Brust, da einige Spiele coronabedingt nachgeholt werden mussten. Die erste dieser drei Wochen hat die Mannschaft hinter sich, musste die Heimreise aber jeweils mit leeren Händen antreten. Verzichten musste man dabei auf Sebastian Regitz und Mike Groß, sowie jeweils einmal auf Daniel Müller und Christian Gehm.

Die HSG begann in Dillingen unter der Woche solide und konnte den robust auftretenden Gastgebern auf Augenhöhe entgegentreten in den ersten 20 Minuten. Trotz einiger Ballverluste hielt man bis zum 6:6 mit und hätte bei besserer Chancenverwertung auch in Führung liegen können. Danach bestrafte Dillingen die Fehler der HSG aber besser und erkämpfte sich bis zur Halbzeit eine 14:10 Führung. 

Nachdem Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Die Ottweiler Deckung stand gut und hielt die körperlich überlegenen Gastgeber einigermaßen in Schach. Vorne war die Leistung aber zu unkonstant. Schön herausgespielten Treffern folgten viel zu einfache Ballverluste, die dem Pokalfinalisten Gegenstöße ermöglichten. Bis zur 40. Minute zog Dillingen auf 20:12 davon. Im Anschluss verkürzte die HSG noch maximal auf 6 Tore Rückstand. Für mehr war Dillingen auch zu abgeklärt, wie man fairerweise anerkennen muss. Endstand auf der Anzeigetafel war 28:21. 

Insgesamt keine schlechte Leistung, aber eben zu unkonstant, um bei einer Mannschaft der Spitzengruppe der Saarlandliga zu bestehen. Wundenlecken war angesagt, da wenige Tage später das nächste Spiel anstand. 

– Lukas Keller, Daniel Müller (Tor)

– Sven Anhaus (7), Lucas Weißmann (4), Patrick L`hoste (4), Domenic Spalt (2), Benedikt Neufang (1), Daniel Keller (1), Marcel Hoffmann (1), Matthias Brusdeilins (1), Marius Werner, Marc Pitz, Daniel Kettering

SGH St. Ingbert – HSG Ottweiler/Steinbach: 35:28

In St. Ingbert beim Tabellendritten war dagegen gefühlt mehr drin. Der Mannschaft war von Beginn an anzumerken, dass man sich hier was ausrechnete. Auch wenn St. Ingbert den besseren Start erwischte und mit 5:2 in Führung ging, war die HSG den Gastgebern auf den Fersen. St. Ingbert legte meist vor, die HSG zog nach. Größtes Manko in der Anfangsphase blieb aber wiederum die Chancenverwertung. So wurden alleine im ersten Spielabschnitt drei 7-m nicht verwandelt (insgesamt sogar vier im Spiel), wie beim Stande von 13:10, als man es versäumte den Anschluss herzustellen. Stattdessen spielte man den Gastgebern einige Bälle in die Hände, die jeden Fehler konsequent bestraften und sich bis zur Pause wieder auf 18:11 absetzten. Bezeichnend ein Doppelschlag innerhalb weniger Sekunden unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff.

Dennoch steckte die HSG nicht auf, spielte eine agile Deckung und kämpfte sich über 25:20 und 30:27 zurück ins Spiel. Insbesondere über die beiden linken Rückraumspieler Keller und Weißmann konnten immer wieder Treffer verbucht werden. Näher heran kam man aber leider nicht mehr, was auch an drei unmittelbar aufeinander folgenden Zeitstrafen lag und man mit drei gegen sechs spielen musste. Das besiegelte die Niederlage und die Partie endete mit 35:28. Ottweiler machte dem Favoriten das Leben lange Zeit schwer, ließ sich nie abschütteln und war unangenehm zu bespielen. Unterm Strich aber zu viele einfache Ballverluste und ausgelassene Großchancen, um Punkte zu entführen.

– Matthias Ottenbreit, Lukas Keller (Tor)

– Lucas Weißmann (8), Daniel Keller (7), Domenic Spalt (3), Patrick L`hoste (3), Benedikt Neufang (2), Matthias Brusdeilins (2), Sven Anhaus (2), Christian Gehm (1), Daniel Kettering, Marcel Hoffmann, Alexander Gräber

Es bleiben vier Spiele, drei davon vor heimischer Kulisse. 

Die HSG Männer 1 hofft insbesondere in den Heimspielen auf die Unterstützung der Fans, um den Klassenerhalt noch schaffen zu können. Momentan ist noch unklar, wie viele Mannschaften absteigen werden. Wenn es der Mannschaft aber gelingt, noch einen Platz nach oben zu klettern, wäre alles in trockenen Tüchern! 

Heja HSG! 

Männer 1: HSG Ottweiler/Steinbach – HSG DJK Nordsaar: 25:21

HSG M1 erfüllt Pflichtaufgabe und wahrt damit Chance auf den Klassenerhalt

Wenn die HSG noch ein Wörtchen im Kampf um den Klassenerhalt mitreden wollte, war ein Sieg gegen den Tabellenletzten HSG DJK Nordsaar Pflicht. Nordsaar befindet sich abgeschlagen am Ende der Tabelle der Saarlandliga, während Ottweiler als Vorletzter auf Tuchfühlung zu den davorstehenden Teams steht, die allerdings auch kontinuierlich punkten. Insofern war man im Abstiegskampf auf diese Punkte umso mehr angewiesen.

Coach Frei musste allerdings auf Mike Groß, Sven Anhaus und Christian Gehm verzichten. Das Team begann dennoch konzentriert und zeigte von Anfang an, wer Herr im eigenen Haus ist. Die Deckung stand solide und Torhüter Müller konnte noch einige Chancen entschärfen. Somit führte man nach kurzer Zeit bereits 5:1 und baute die Führung bis zur 21. Minute auf 10:4 aus. Danach schlich sich aber mehr und mehr der Fehlerteufel auf Seiten der HSG ein und ließ die Gäste damit wieder bis auf 13:9 zur Pause herankommen.

Nach dem Seitenwechsel plätscherte das Spiel ein wenig dahin. Ottweiler phasenweise sehr souverän mit schönen Spielzügen, womit man die Führung wieder auf bis zu sieben Treffern beim 21:14 nach etwa 45 Minuten hochschraubte. Da man im Anschluss ein ums andere Mal an der Torumrandung scheiterte und einige technische Fehler produzierte, versäumte man es, frühzeitiger den Deckel auf die Begegnung zu machen. Die Gäste ließen sich trotz eingeschränkter Wechselmöglichkeiten nie abschütteln. Dennoch spielte Ottweiler die Partie souverän zu Ende, ohne dass es noch einmal spannend geworden wäre, auch wenn Nordaar zum Ende hin noch einmal etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte. Endstand 25:21 für die HSG, die damit den Anschluss in der Tabelle hält.

Die Pflichtaufgabe wurde damit erfüllt, ohne wirklich zu glänzen. Es verbleiben drei Wochen, die die Saison noch dauert. In dieser kurzen Phase stehen für die HSG M1 noch sechs Begegnungen an, da aufgrund der Coronapandemie einige Partien verlegt werden mussten. Bei den übrigen Mannschaften sieht die Situation aber ganz ähnlich aus. Damit ist kurz vor Saisonende noch alles offen und Ottweiler hat weiterhin die Chance den Klassenerhalt noch zu schaffen. Nächste Aufgabe ist bereits am kommenden Mittwoch den 27.04.2022 um 19:30 beim HC Dillingen/Diefflen I.

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

Lukas Keller, Daniel Müller (Tor)

Alexander Gräber (3), Benedikt Neufang, Daniel Kettering (1), Lucas Weißmann (3), Matthias Brusdeilins (3), Sebastian Regitz (1), Patrick L’hoste (5/4), Marcel Hoffmann (1), Domenic Spalt (6), Daniel Keller (2)

Trainer: Tobias Frei

Betreuer: Ursula Regitz, Sven Anhaus

Männer 1: HSG Fraulautern/Überherrn – HSG Ottweiler/Steinbach: 32:27

Unnötige Niederlage nach schwacher Leistung gegen die Falken

Nach dem Last-Minute Sieg in der Vorwoche im Derby gegen Merchweiler wollte man den Rückenwind auch in die Auswärtspartie gegen die Falken der HSG Fraulautern/Überherrn mitnehmen. Leider ließ man im Spiel selbst aber vieles von der Leistung vermissen, die im letzten Einsatz noch zum Erfolg geführt hat.

Bis auf Benedikt Neufang, der sich unter der Woche im Training verletzte, konnte die Mannschaft vollzählig in die Partie gehen. Die Gastgeber auf der Gegenseite hatten dagegen mit einigen Personalsorgen zu kämpfen. Trotz der dadurch vielleicht besseren Vorzeichen auf Ottweiler Seite, waren es die Falken, die den wesentlich besseren Start in die Begegnung erwischten. Unsere HSG begann sehr zäh im Angriffsspiel und wirkte nicht richtig bei der Sache. Die Wurfauswahl und Chancenverwertung ließ arg zu wünschen übrig, dazu wurden den Gastgebern einige Bälle in die Hände gespielt. Diese nahmen die verteilten Geschenke dankend an und führten nach kurzer Zeit bereits mit 8:1. Erst nach etwa 13 Spielminuten gelang Ottweiler der zweite Treffer. Sämtliche Personalwechsel von Coach Frei verpufften bis dahin. Mitte der ersten Spielhälfte kam die Mannschaft dann endlich besser ins Spiel. Mit einem 0:3-Lauf konnte der Rückstand bis auf 4 Treffer verkürzt werden beim 12:8 nach etwa 26 Spielminuten. Aus unerfindlichen Gründen gelang es aber leider nicht, den Rückstand bis zur Pause weiter zu verkürzen oder wenigstens zu halten. Im Gegenteil: beim Seitenwechsel sah sich die HSG beim Stande von 16:9 wieder deutlich im Hintertreffen.

Man hatte dennoch nicht das Gefühl, dass die Partie schon gelaufen wäre, sondern konnte immer noch an ein Comeback der HSG glauben. Aber auch nach dem Pausentee war die Leistung dafür viel zu unkonstant. Fraulautern spielte seinen Stiefel dagegen sauber herunter und verteidigte den anfänglich gewonnenen Vorsprung souverän. Wenn mal Ballgewinne in der Deckung verbucht werden konnten, wurden diese häufig im Gegenstoß wieder weggeworfen. So betrug der Rückstand nach 49 Spielminuten gar 8 Tore beim 26:18. Gegen Ende der Begegnung konnte Ottweiler dann wenigstens noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, unterlag am Schluss aber dennoch deutlich mit 32:27.

Bei allem Respekt für die ansprechende Leistung der Falken trotz deren Personalnot, muss man auch konstatieren, dass es die HSG ihnen an diesem Abend nicht besonders schwer machte. Unverständlich nach dem moralischen Big-Point in der Vorwoche, vor allem da hier wichtige Punkte im Abstiegskampf dring gewesen wären. Die verschlafene Anfangsphase war dann am Ende scheinbar doch ausschlaggebend. Es bleiben aber sieben Spiele, um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen, wovon vier Partien in heimischer Halle stattfinden. Die nächste Chance auf Punkte bietet sich der HSG dann am 23.04.2022, wenn Sie um 17 Uhr die HSG DJK Nordsaar in der Seminarsporthalle empfängt. Gegen den Tabellenletzten freut sich die Mannschaft auf die Unterstützung der treuen Fans, um diese wichtigen Punkte in Ottweiler zu behalten!

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

Lukas Keller, Daniel Müller (Tor)

Christian Gehm (1), Alexander Gräber (2), Daniel Kettering, Lucas Weißmann (3), Matthias Brusdeilins (1), Sebastian Regitz (2), Patrick L’hoste, Sven Anhaus, Mike Groß (10/3), Marcel Hoffmann (1), Domenic Spalt (6), Daniel Keller (1)

Trainer: Tobias Frei

Betreuer: Volker Wiesel

Männer 1: HSG Ottweiler/Steinbach – TV Merchweiler 23:22 (10:7)

Derbysieg mit Herzschlagfinale – Spalt avanciert zum Matchwinner

Nach gut zwei Monaten trat die 1. Herrenmannschaft der HSG Ottweiler/Steinbach endlich wieder vor heimischem Publikum an und empfing dabei zum Derby den TV Merchweiler. Zuvor waren einige Spiele coronabedingt ausgefallen. Auch konnte Trainer Frei zum ersten Mal in der Saison auf den vollen Kader zurückgreifen und dadurch personell aus dem Vollen schöpfen. Aufgrund der engen Konstellation im Tabellenkeller (Merchweiler lag vor Spielbeginn nur 3 Punkte vor der HSG) versprach das Spiel schon im Vorfeld Spannung für die zahlreichen Zuschauer in der Seminarsporthalle und sollte diesen Erwartungen mehr als gerecht werden.

Aber von vorne: In den vergangenen Spielen haderte die HSG häufig mit Ihrer Deckung, da vorne zwar viele Treffer gelangen, man hinten aber deutlich zu viele Tore zuließ. Folglich lag der Fokus in den Trainingseinheiten auf dem Abwehrverbund, was sich im Endeffekt auch bezahlt machte. Von Beginn an merkte man der Mannschaft ihre Einsatzbereitschaft an. Auch die beiden Torhüter der HSG erwischten einen guten Abend und konnte die Chancen, die die Deckung mal zuließ häufig noch entschärfen. Da aber auch Merchweiler eine starke Leistung in der Abwehr zeigte und Ottweiler einige Wurfchancen vergab, entwickelte sich zunächst eine torarme Begegnung. Nach 10 Minuten standen gerade einmal vier Treffer auf der Anzeigetafel, zwei davon für jedes Team. Im Anschluss daran ein Zwischenspurt der HSG. Ballgewinne über die aufopferungsvoll kämpfende Deckung ermöglichten einfache Tore über Gegenstöße, was zu einem Zwischenstand von 5:2 führte. Den in dieser Phase gewonnen Vorsprung konnte die HSG bis zur Pause verteidigen, als bei 10:7 die Seiten gewechselt wurden.

Nach der Pause verlor man für eine Weile den Faden, schloss vorne zu unüberlegt und vorschnell ab und bescherte damit den Gästen einfache Gegenstoßtore. Von 11:8 drehte Merchweiler die Begegnung auf 13:16, die damit zu kippen drohte. Bis zum 15:18 nach 45 Spielminuten hinkte man diesem Rückstand hinterher, ehe man wieder zu alter Stärke fand. Eine kleinere Besetzung im Rückraum sorgte wieder für mehr Spielfluss und einige Treffer, während die Deckung nach wie vor um jeden Zentimeter kämpfte. Beim 17:18 stellte Ottweiler wieder den Anschluss her und konnte wenig später beim 19:19 den Ausgleich erzielen. Die Schlussphase wurde dann sowohl für die Spieler auf der Platte als auch für die Zuschauer nervenaufreibend. Die HSG legte zweimal vor, die Gäste konterten aber jeweils mit dem Ausgleich, bis es ca. eine Minute vor Spielende 22:22 stand und die HSG im Ballbesitz war. Im letzten Angriff nahm Ottweiler zunächst etwas Zeit von der Uhr, ehe eine Auszeit die Gemüter kurz abkühlte. In den letzten Sekunden und drohendem Zeitspiel, blieb aber nur noch die Option aus einem Freiwurf heraus zum Erfolg zu kommen. Mike Groß scheiterte zunächst am Doppelblock der Gäste. Den Abpraller sicherte sich aber Domenic Spalt und erzielte aus dem Rückraum unmittelbar vor Abpfiff sehenswert den Treffer am Block vorbei ins Gehäuse der Merchweiler Panther. Im Anschluss kannte der Jubel der Mannschaft keine Grenzen mehr. Schließlich konnte man sich für den aufopferungsvollen Kampf, wenn auch am Ende sicherlich etwas glücklich, mit zwei ganz wichtigen Punkten im Abstiegskampf belohnen, auch wenn die Partie einige Körner kostete.

An dieser Stelle soll nicht versäumt werden, noch gute Genesungswünsche an die beiden Spieler vom TVM zu richten, die sich jeweils bei Zusammenstößen verletzten: Gute Besserung!

Der Sieg war wichtig, nach der Niederlagenserie der letzten Wochen, insbesondere für das Selbstbewusstsein und den Zusammenhalt der Mannschaft. Damit rückt man in der Tabelle bis auf einen Zähler an Merchweiler und Merzig heran, was eine spannende Schlussphase der Saison verspricht. Mit der HSG ist also nach wie vor zu rechnen, insbesondere vor eigenem Publikum, das die Mannschaft lautstark nach vorne peitschte. Der Abstiegskampf ist noch nicht entschieden. Bereits am kommenden Samstag, den 09.04.2022 kann die HSG dann hoffentlich weitere Punkte sammeln. Um 18 Uhr tritt man auswärts bei der HSG Fraulautern/Überherrn an, die man im Hinspiel noch knapp schlagen konnte. Dennoch eine schwere Aufgabe bei den heimstarken Falken. Die Mannschaft freut sich auch dort auf die Unterstützung der treuen Fans.

Heja HSG!

Übersicht der kommenden Spieltermine der HSG M1:

– Sa. 09.04. um 18:00: HSG Fraulautern/Überherrn – HSG OTW

– Sa. 23.04. um 17:00: HSG OTW – HSG DJK Nordsaar

– Mi. 27.04. um 20:00: HC Dillingen/Diefflen – HSG OTW (Nachholspiel, Termin unter Vorbehalt)

– Sa. 30.04. um 19:00: SGH St. Ingbert – HSG OTW

– Do. 05.05. um 19:00: HSG OTW – HSG Dudweiler/Fischbach (Nachholspiel, Termin unter Vorbehalt)

– Sa. 07.05. um 20:00: SV Zweibrücken II – HSG OTW

– Do. 12.05. um 20:30: HSG OTW – Merzig/Hilbringen (Nachholspiel, Termin unter Vorbehalt)

– Sa. 14.05. um 17:00: HSG OTW – HSG TVA/ATSV Saarbrücken

Aufstellung der HSG:

– Daniel Müller, Lukas Keller (beide Tor)

– Christian Gehm (3), Benedikt Neufang (1), Daniel Kettering (3), Lucas Weißmann, Matthias Brusdeilins, Sebastian Regitz, Patrick L’hoste (4), Sven Anhaus (1), Mike Groß (5/1), Marcel Hoffmann, Domenic Spalt (3), Daniel Keller (3)

– Trainer: Tobias Frei, Alexander Gräbder

– Betreuer: Volker Wiesel

Männer 1: HSG TVA/ATSV Saarbrücken – HSG Ottweiler/Steinbach I: 41:32

Niederlage der HSG M1 beim Tabellenführer

Dass man nicht als Favorit zum Tabellenführer nach Saarbrücken reisen würde, war schon vor der Partie klar. Als aber dann kurz vor Anpfiff vier weitere Spieler der HSG Ottweiler/Steinbach (davon drei Rückraumspieler) aufgrund von Corona-Einschränkungen ausfielen, wurde die Personalsituation, die derzeit ohnehin schon angespannt ist, nochmal verschärft. Das Spiel wurde dennoch angetreten, da man ansonsten die Punkte sowieso verloren hätte, da noch kein durch PCR-Test bestätigter Befund vor Spielbeginn vorlag, was die Regularien aber verlangt hätten. Sogar Trainer Frei streifte dafür das Trikot über.

Nichtsdestotrotz wollte man auch mit dünner Personaldecke einen besseren Start erwischen als noch in der Vorwoche gegen Zweibrücken. Nach ausgeglichenem Auftakt beim 3:2 war Coach Frei aber nur drei Minuten später beim 7:2 bereits gezwungen die erste Auszeit zu nehmen. Offensiv gelang nach der Auszeit auch eine deutliche Steigerung, wenngleich man konstatieren muss, dass die Gastgeber jeden Treffer der HSG umgehend über die schnelle Mitte wieder egalisierten. So entwickelte sich im weiteren Verlauf eine schnelle und torreiche Begegnung, in der die Defensivreihen beider Teams meist das Nachsehen hatten. Ottweiler lief dem anfänglichen Rückstand aber stets hinterher, wie beim 11:5 nach ca. 15 Minuten oder 20:14 Pausenstand. Grund hierfür waren diverse Ballverluste nach technischen Fehlern, die Saarbrücken immer wieder zu einfachen Gegenstößen einluden. 

Dass sogar mit einem Quäntchen mehr Glück sogar etwas mehr drin gewesen wäre, zeigte sich kurz nach dem Seitenwechsel. Beim Stande von 22:17 hatte Ottweiler die Chance den Rückstand auf vier Tore zu verkürzen, ließ die Möglichkeiten aber ungenutzt und fing sich im Gegenzug einen Gegentreffer sowie eine Zeitstrafe ein. Damit war eine Vorentscheidung gefallen, da bei den Gastgebern auch gefühlt alles klappte und Ottweiler sich weiterhin viel zu viele individuelle Ballverluste leistete. Über 28:20 nach 40 Spielminuten und 35:25 nach 50 Minuten spielte Saarbrücken die Partie souverän zu Ende bis zum Endstand von 41:32. 

Am Ergebnis zeigt sich bereits, dass die Abwehr an diesem Abend überhaupt nicht in die Spur fand. Die 31 eigenen Treffer waren dafür ordentlich in Anbetracht der geringen Wechselmöglichkeiten, insbesondere wenn man sich vor Augen führt, dass hiervon 29 Tore aus dem Positionsangriff fielen. Besonders ärgerlich dabei ist es aber, dass man die Gastgeber durch die eigenen Fehler förmlich zu freien Wurfchancen ein ums andere Mal eingeladen hat. Ohne die sicherlich ordentliche Leistung der Saarbrücker schmälern zu wollen, hat sich die HSG an diesem Abend selbst geschlagen, auch wenn dies bei dem deutlichen Ergebnis seltsam klingen mag. Wenn man aber betrachtet, dass die Gastgeber zwischen 10-15 Tempogegenstöße laufen konnten, wird diese Aussage wieder nachvollziehbar. Sei es drum, die Punkte sind zurecht weg und die HSG hat sich trotz der widrigen Umstände achtbar aus der Affäre gezogen. Das sollte Grund genug sein, um die nach Abpfiff hängenden Köpfe wieder aufzurichten. Dies wird auch dringend nötig sein, da die anderen Teams im Tabellenkeller in den vergangenen Wochen fleißig punkten konnten. Die nächste Chance Punkte einzufahren, hat die HSG dann bereits am kommenden Freitag bei der HG Saarlouis II. Anwurf ist um 20:15 Uhr in der Stadtgartenhalle. 

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

– Matthias Ottenbreit (Tor)

– Christian Gehm (8), Benedikt Neufang (2), Alexander Gräber, Daniel Kettering (1), Tobias Frei, Matthias Brusdeilins (5), Patrick L’hoste (1), Sven Anhaus (7/6), Mike Groß (5/1), Marcel Hoffmann (3)

– Trainer: Tobias Frei

– Betreuer: Volker Wiesel