Männer I

HSG Ottweiler/Steinbach I – SGH St. Ingbert 28:32

HSG M1 mit knapper Niederlage zum Jahresausklang

Mit dem Rückenwind von zwei Erfolgen in Serie wollte man letzten Samstag auch dem favorisierten Tabellendritten aus St. Ingbert Paroli bieten. Leider zog man in der engen Partie in den letzten Minuten aber den Kürzeren.

Ottweiler startete durchwachsen mit einigen technischen Fehlern im Angriff, was den Gästen eine 1:3 Führung einbrachte. Im Anschluss gelangen aber nach Ballgewinnen in der Deckung einige Gegenstöße und beim 4:4 war die Begegnung wieder ausgeglichen. Danach konnte St. Ingbert auf 4:7 davonziehen. Diesem Abstand lief die HSG dann längere Zeit hinterher, wie beim 7:10, 10:13 oder auch dem 15:18 zur Pause. Bereits am Halbzeitergebnis lässt sich das Problem in diesem Spiel erkennen. Der Angriff funktionierte zwar gut, weil immer wieder Lücken in der Deckung der Gäste genutzt wurden. Die eigene Abwehrarbeit ließ aber über weite Strecken ein ums andere Mal arg zu wünschen übrig. 

Erst als man kurz nach der Pause mit 16:20 in Rückstand geriet, besserte sich das Abwehrverhalten der HSG und Lukas Keller im Tor nahm ebenfalls einige Wurfchancen weg. So gelang ein 5:0-Lauf zum 21:20 und die Partie war wieder offen, die HSG sogar am Drücker nach knapp 45 Minuten. Die Gäste brachten daraufhin den siebten Feldspieler um den Lauf der Gastgeber zu brechen, was dazu führte, dass die Führung nun ständig wechselte. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass Lukas Keller in dieser Phase einen sehenswerten Treffer über das komplette Spielfeld ins leere Tor der Gäste erzielte. Beim 26:25 lag Ottweiler etwa acht Minuten vor Schluss noch in Front. Die Gäste behielten aber dennoch die Oberhand, da man leider einige gut herausgespielte Chancen nicht nutzte und ein Stück weit auch die Cleverness fehlte. In Überzahl zog St. Ingbert auf 27:30 davon und beim 28:32 ertönte die Schlusssirene. Die Enttäuschung war den Spielern anzumerken, da man sich für die anständige Leistung nicht belohnte. Nichtsdestotrotz hat das Spiel auch gezeigt, dass man mit einer Mannschaft aus der Spitzengruppe der Liga mithalten kann. Um dann aber auch zu punkten, muss man eben bis zum Ende konsequent durchziehen. Damit verabschiedet sich die 1. Herrenmannschaft der HSG Ottweiler/Steinbach, auf Platz 8 der Tabelle stehend, in die kurze Winterpause. Die Mannschaft wünscht allen Fans, Spielern, Sponsoren und Verantwortlichen der HSG ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten und vor allem gesunden Start ins neue Jahr! Dort geht es dann am 15.01.2022 weiter mit dem Heimspiel um 19:00 Uhr gegen den Spitzenreiter aus Zweibrücken. 

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

Lukas Keller (1), Daniel Müller (beide Tor)

Christian Gehm (4), Benedikt Neufang (2), Daniel Kettering (1), Matthias Brusdeilins (2), Sebastian Regitz (1), Patrick L’hoste (4/1), Sven Anhaus (4/2), Marcel Hoffmann, Domenic Spalt (3), Daniel Keller (6)

Trainer: Tobias Frei

Betreuer: Volker Wiesel, Marius Deubel, Lucas Weißmann

Männer 1: HSG DJK Nordsaar I – HSG Ottweiler/Steinbach I 20:28 (10:11)

HSG M1 verschafft sich Luft im Abstiegskampf

In fremder Halle war die HSG in dieser Saison bislang noch punktlos und zeigte einige schwächere Auftritte. Einen solchen wollte man beim Gastspiel in Oberthal aber gerade nicht hinlegen, um sich ein kleines Polster im Abstiegskampf aufzubauen. Gegen das Tabellenschlusslicht sollte daher ein Sieg her. Auch wenn man konstatieren muss, dass sich die Gastgeber in einer schwierigen sportlichen Situation befinden, sind angeschlagene Boxer häufig am gefährlichsten. Entsprechend war man vom Ergebnis der Gastgeber in der Vorwoche (knappe Niederlage beim Tabellendritten) gewarnt. 

Ottweiler begann gut, mit viel Zug zum Tor und schnellem Spiel nach vorne. Gleichzeitig leistete man sich in der Anfangsphase aber einige Aussetzer in der Deckung, wodurch beide Halbpositionen zu einfachen Treffern gelangten. Fortan fand die Ottweiler Deckung aber mehr Zugriff und auch Daniel Müller im Gehäuse der Frei-Truppe erwischte einen starken Tag mit zahlreichen Paraden. Während man sich in der Abwehr zunehmend stabilisierte, ließ vorne dafür die Leistung zunächst nach. Die Angriffe der HSG wurden statischer, weshalb die Treffer mehr und mehr erarbeitet werden mussten. Die Zuschauer sahen folgerichtig eine komplett ausgeglichene Partie im ersten Spielabschnitt. So nahmen die Gäste nach Zwischenständen von 4:4 oder 8:8 nur eine hauchdünne 10:11 Pausenführung mit in die Kabine.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs gelang es dann aber endlich sich ein wenig deutlicher abzusetzen. Die 6:0-Deckung stand weiterhin solide und nun war auch vorne wieder mehr Zug drin, was den Gästen beim 13:18 erstmals eine fünf Tore Führung einbrachte nach etwa 40 Spielminuten. Als es etwa 10 Minuten vor Ende der Begegnung beim Stande von 17:19 noch einmal enger wurde, ließ sich Ottweiler nicht von der hitziger werdenden Atmosphäre in der Halle anstecken, sondern spielte clever und souverän die eigenen Chancen aus. Die Gegenwehr der Gastgeber ließ daher in der Schlussphase merklich nach, weshalb das Ergebnis noch in die Höhe wuchs, bis zum Endstand von 20:28. 

Damit wandern zwei weitere Punkte auf das Konto der HSG, die nun mit 8:10 Punkten auf Platz 8 der Tabelle steht und sich damit etwas Luft im Abstiegskampf verschafft hat. Die kommenden Partien finden dann gegen die drei Topteams der Liga statt, wo man schauen kann, ob man den einen oder anderen Favoriten ärgern kann. Kommenden Samstag ist dabei zum letzten Spiel des Jahres die SGH St. Ingbert zu Gast in der Seminarsporthalle. Anpfiff ist um 17 Uhr. 

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

Lukas Keller, Daniel Müller (beide Tor)

Christian Gehm (8), Benedikt Neufang (1), Alexander Gräber, Daniel Kettering, Matthias Brusdeilins (2), Sebastian Regitz (1), Patrick L’hoste (4/1), Sven Anhaus (3/1), Mike Groß (3), Marcel Hoffmann, Domenic Spalt (2), Daniel Keller (4)

Trainer: Tobias Frei

Betreuer: Volker Wiesel, Lucas Weißmann

Kurzer Nachtrag zum Pokal-Aus der HSG Männer 1

Wie es in den vergangenen Tagen mehreren Presseberichten in Zeitungen und digitalen Medien zu entnehmen war, ist die erste Herrenmannschaft der HSG Ottweiler/Steinbach kampflos aus dem Hyundai-Auto Weis-Pokal ausgeschieden. Leider war keiner einzigen Pressemeldung der Hintergrund hierfür zu entnehmen. Insofern wurde bewusst einige Tage bis zu dieser Stellungnahme abgewartet, um zu sehen, ob sonst jemand hier einmal den Finger in die Wunde legt.

Die HSG wäre offiziell im Achtelfinale auf den TV Homburg II getroffen, seines Zeichens Bezirksligist. Statt der etatmäßigen 2. Mannschaft trat im bisherigen Verlauf des Pokals allerdings die 1. Mannschaft vom TV Homburg an, die derzeit Tabellenführer der RPS-Liga ist. Die erste Mannschaft des TV Homburg trat in der ersten Runde des Pokals bei der SGH St. Ingbert nicht an und lief fortan als TVH II auf, ein offenes Geheimnis. Somit hat man in der Begegnung gegen die HSG als offizieller Bezirksligist Heimrecht, wegen der niedrigen Spielklasse. Zwar werden im Pokal Einnahmen traditionell geteilt, jedoch wäre es auch in Coronazeiten schön gewesen, ein Spiel gegen eine vermeintlich große Mannschaft im Saarland vor eigenem Publikum zu haben. Sich als absolut überlegener RPS-Tabellenführer auf diese Art und Weise sein Heimrecht zu ergaunern, zeugt nicht unbedingt von Stil und Klasse. 

Insofern verwunderte es nicht, dass Homburg am eigens dafür angesetzten Pokalwochenende (19.-21.11.) nicht antreten wollte, da der offizielle Bezirksligist seltsamerweise ein Auswärtsspiel in der RPS-Liga hatte. Angeblich hätte man im Homburger Raum auch keine Halle zur Verfügung gehabt. Ein Schelm, wer böses dabei denkt! Das Ottweiler Angebot, entweder am 20.11. gegen die tatsächliche 2. oder auch in Ottweiler (harzfrei) zu spielen wurden abgelehnt. Nebenbei sei bemerkt, dass die HSG ebenfalls ein Punktspiel am 19.11. hatte und daher auch nicht taufrisch angetreten wäre. Stattdessen wurde das Spiel von Homburger Seite lieber auf den anschließenden Donnerstag gelegt, an dem die HSG nahezu keine spielfähige Mannschaft aufbieten konnte, da auch Spieler der 2. und 3. Mannschaft jeweils schon festgespielt waren. 

Daher entschied man sich, auf die Partie zu verzichten und nahm die finanzielle Strafe dafür in Kauf. Man muss sich eben auch nicht alles bieten lassen. Die Vorgehensweise des TVH ist aber auch nicht neu und wurde auch bereits von anderen größeren Vereinen im Saarland praktiziert. Selbst die SZ berichtete hierüber, ohne einen kritischen Kommentar. Auch wenn man beim HV Saar den Ottweiler Standpunkt gut nachvollziehen konnte und ein solches Vorgehen zur Erlangung des Heimrechts nicht wirklich billigt, muss man sich zumindest fragen lassen, warum man an dieser Stelle nicht die Statuten anpasst. Jedenfalls ein fragliches Verhalten, von dem man denken sollte, dass es einem der klassenhöchsten saarländischen Vereine nicht würdig wäre. Man lernt aber scheinbar tatsächlich nie aus. 

Heja HSG!

HSG Dudweiler/Fischbach I – HSG Ottweiler/Steinbach: 29:22

Schlechte Chancenverwertung besiegelt Niederlage in Dudweiler

Am Ende stand eine deutliche Niederlage auf der Anzeigetafel zu Buche. Allerdings wäre trotz mäßiger Leistung bei besserer Chancenverwertung mehr drin gewesen in der Auswärtspartie am Freitagabend in Dudweiler.

Bis zum Stande von 4:4 gestaltete sich die Begegnung noch ausgeglichen. Ein 5:0-Lauf verschaffte den Gastgebern allerdings einen ersten deutlichen Vorsprung beim 9:4 nach etwa 18 Spielminuten. Ottweiler blieb aber am Ball und konnte den Rückstand beim 12:9 nach etwa 26 Minuten wieder verkürzen, wodurch man wieder besser im Spiel schien. Die HSG macht in dieser Saison allerdings zu oft die gleichen Fehler. Erneut leistete man sich im letzten Angriff vor der Pause einen eklatanten Fehler. Statt den Rückstand zu minimieren, wurde wiederum der Ball verschenkt und dem Gegner so die Möglichkeit gestattet, quasi mit dem Halbzeitpfiff noch einen Treffer zu erzielen, was Dudweiler dankend nutzte. So ging es mit 14:9 in die Pause.

Im zweiten Durchgang blieb die Leistung dann ebenfalls zu fehleranfällig und schwankend. Durch kurzzeitig bessere Phasen gelang es zwar immer wieder den Rückstand auf vier Tore zu verkürzen wie beim 16:12. Diesen Phasen folgten dann aber wieder teils haarsträubende Fehler, wodurch der Rückstand erneut auf 6-7 Tore anwuchs und womit man sich das Leben selbst unnötig erschwerte, wie beim Zwischenstand von 20:13. Beim 25:20 ca. acht Minuten vor Ende der Begegnung keimte nochmals Hoffnung auf. Doch die HSG Ottweiler/Steinbach blieb durchweg zu unkonstant. Dudweiler spielte die Partie souverän zu Ende und legte nochmals einige Treffer drauf bis zum Endstand von 29:22.

Sowohl die Deckungsarbeit, insbesondere in Überzahl, als auch die Abschlussquote ließen an diesem Abend stark zu wünschen übrig. So wurden ca. 10-12 freie Chancen vor allem über die Außen liegen gelassen, wie auch drei 7m-Strafwürfe. Insgesamt sicher deutlich zu viel, um in einem Auswärtsspiel in der Saarlandliga zu punkten. Trotz der eher schwachen Leistung wäre mit besserer Trefferquote an dieser Stelle dennoch etwas möglich gewesen. Die Chancen dazu wurden größtenteils gut herausgespielt und werden mit harter Arbeit im Training demnächst auch wieder den Weg ins Tor finden.

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

Lukas Keller, Daniel Müller (Tor)

Benedikt Neufang (2), Daniel Kettering, Lucas Weißmann (5), Matthias Brusdeilins (1), Patrick L’hoste (5/1), Sven Anhaus, Philip Schwan, Mike Groß (3/2), Marcel Hoffmann, Domenic Spalt (4), Daniel Keller (2)

Trainer: Tobias Frei, Alexander Gräber

Betreuer: Volker Wiesel

Bericht: Benedikt Neufang

Männer 1: HSG Ottweiler/Steinbach I 29:31 HC Dillingen/Diefflen

Knappe Heimniederlage trotz ansprechender Leistung

Auch wenn man bislang zuhause noch ungeschlagen war in dieser Saison, ging man in die Partie gegen Dillingen nicht unbedingt als Favorit. Die Gäste zählten in den vergangenen Jahren stets zur Spitzengruppe in der Saarlandliga und verbrachten vor 2 Jahren sogar eine Spielzeit in der RPS-Liga. Daher war klar, dass man durchweg eine Spitzenleistung brauchen würde, um die Punkte in Ottweiler zu behalten. Die benötigte Spitzenleistung war es dann leider nicht ganz, wenn auch eine ordentliche. 

Das Spiel gestaltete sich von Beginn an ausgeglichen. Keines der beiden Teams konnte sich in der Anfangsphase einen nennenswerten Vorteil erspielen. Bezeichnend dafür, dass sich keine der Mannschaften bis etwa 5 Minuten vor der Halbzeit mit mehr als einem Treffer absetzen konnte. Der Angriff der HSG war an diesem Abend gut aufgelegt, sodass trotz robuster Deckung der Gäste immer wieder Durchbrüche gelangen. Dafür offenbarte man im Gegenzug aber ungewohnte Schwächen in der eigenen Abwehr. Zu oft agierte man zu passiv und fand nicht den nötigen Zugriff auf den Dillinger Rückraum. Erst in den letzten Minuten des ersten Durchgangs profitierte Dillingen von kleinen Nachlässigkeiten der HSG im Angriff und konnte sich damit bis auf 14:18 absetzen.

Nach dem Seitenwechsel dann ebenfalls ein ausgeglichenes Bild, obwohl Ottweiler beim Stande von 16:21 noch deutlich in Rückstand war. Die HSG stellte die Deckung um und entwickelte dadurch endlich mehr Aggressivität im Abwehrverhalten. Damit gelang es sich ins Spiel zurück zu kämpfen und beim Zwischenstand von 23:23 sogar den Ausgleich zu erzielen. In dieser entscheidenden Phase fehlte dann aber letztlich die Cleverness, die Partie komplett an sich zu reißen, aber auch etwas Glück in der einen oder anderen Entscheidung der ansonsten souveränen Unparteiischen. Dillingen zog auf 25:30 davon etwa 3 Minuten vor dem Ende und die Begegnung schien gelaufen. Hoffnung keimte wieder auf als nach 59 Minuten der Anschlusstreffer zum 29:30 gelang. Die Gäste behielten im letzten Angriff aber die Nerven und machten beim 29:31 den Deckel drauf, was gleichzeitig auch der Endstand war.

Somit stand die HSG am Ende trotz ansprechender Leistung mit leeren Händen da. Punkte wären hier mit einem Tick mehr Abgeklärtheit in den entscheidenden Momenten absolut drin gewesen. Die Partie hat aber gezeigt, dass man auch mit solchen Gegnern mithalten kann.

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

– Lukas Keller, Daniel Müller (beide Tor)

– Christian Gehm (2), Benedikt Neufang (1), Daniel Kettering (1), Lucas Weißmann (9), Matthias Brusdeilins (5), Sebastian Regitz (1), Patrick L’hoste (2/1), Sven Anhaus (2/2), Philip Schwan (1), Mike Groß (4), Marcel Hoffmann (1), Domenic Spalt 

– Trainer: Tobias Frei

– Betreuer: Volker Wiesel

Männer 1: HSG Ottweiler/Steinbach – TuS Brotdorf: 25:25

HSG beweist Rückgrat – Leistungsgerechtes Remis gegen Brotdorf

Nachdem man in der Vorwoche gegen einen der Titelfavoriten in Merzig arg unter die Räder kam, war die Truppe von Trainer Tobias Frei im Heimspiel gegen Brotdorf sichtlich gewillt, wieder ein anderes Bild an den Tag zu legen und zurück in die Spur zu finden. In einem spannenden und umkämpften Spiel gelang dies auch, wenn auch in einem Herzschlagfinale.

Die Personalsituation auf Ottweiler Seite war unterdessen glücklicherweise wieder etwas entspannter als in der Partie gegen Merzig, was sich während der Partie auch direkt bemerkbar machte. Mike Groß, Sebastian Regitz und Benedikt Neufang, die allesamt in der Vorwoche noch fehlten und heute angeschlagen ins Spiel gingen, konnten dennoch die Schuhe schnüren und mitwirken. Auch Sven Anhaus und Lukas Keller verstärkten wieder das Team.

Vom Anpfiff weg zeichnete sich eine ausgeglichene Begegnung ab, mit wechselnden Vorteilen auf beiden Seiten. Die Gäste überraschten die HSG dabei mit einer Manndeckung, zunächst gegen den im Spiel gegen Merzig stark aufgelegten Matthias Brusdeilins und später auch gegen weitere Rückraum-Akteure der HSG. Die neue Situation meisterten die Bliesstädter aber zunächst erfolgreich und fanden über die Außen immer wieder schöne Lösungen, was nach ca. 15 Minuten eine 6:4 Führung bescherte. Ein anschließender 4:0-Lauf brachte die Gäste aber zurück ins Spiel. In dieser Phase ließ Ottweiler zu viele Chancen liegen und fand nicht immer den nötigen Zugriff in der Deckung, wodurch die Wombats aus Brotdorf immer wieder ihre Führung verteidigen konnten. So lief die HSG bis zur Pause einem knappen Rückstand hinterher beim 8:10 oder 10:13. Im Vergleich zur vergangenen Partie stimmten an diesem Abend jedoch die Einstellung und der Kampfeswille, sodass man sich davon nicht beeindrucken ließ und bis zur Halbzeit wieder auf 12:13 verkürzen konnte.

Im zweiten Durchgang dann ein ähnliches Bild. Die HSG weiter gut im Spiel aber leider nicht mit dem entscheidenden Punch. Obwohl man als Zuschauer vermehrt den Eindruck gewinnen konnte, dass die HSG nun das Heft des Handelns in die hand nehmen würde, gelang es der Mannschaft nicht das Spiel zu den eigenen Gunsten zu verlagern. Dafür waren die Gäste jeweils zu abgeklärt. Trotz, dass man die Wombats reihenweise ins Zeitspiel zwang, fanden diese immer wieder Lösungen, die kurz vor knapp zum Torerfolg führten. Ottweiler machte sich dadurch letztlich das Leben selbst unnötig schwer.

Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild, gefühlt war mehr drin für die Gastgeber, aber Brotdorf meistens mit cleveren Entscheidungen im Abschluss trotz guter Deckung der HSG. So gingen die Gäste oft mit 2-3 Treffern in Führung, ehe Ottweiler sich wieder zurückkämpfte. Beispielhaft dafür die Zwischenstände von 14:17, 17:17 über 21:23 bis zum 23:23 nach ca. 55 Spielminuten. Zwar ließ man sich nie abschütteln und steckte nicht auf, der richtige Umschwung blieb aber ebenso aus. In dieser heißen Phase dann eine bemerkenswerte und überaus sportliche Geste der Gäste aus Brotdorf. Nach einer Fehlentscheidung der Unparteiischen, klärten die Gäste die Situation auf und überließen der HSG an dieser Stelle den zwar berechtigten aber dennoch aberkannten Ballbesitz. Respekt dafür an dieser Stelle und ein Paradespiel an gelebtem Sportsgeist!

Drauf folgte ein Herzschlagfinale: Brotdorf ging zunächst mit 23:25 in Führung, Ottweiler verkürzte auf 24:25, durch den in der Schlussphase auftrumpfenden Domenic Spalt, der die letzen 5 Treffer der HSG erzielte. Den Gästen gelang es im vermeintlich vorentscheidenen Angriff einen 7m-Strafwurf herauszuholen. Diesen konnte Daniel Müller parieren und die HSG hatte die Chance doch noch einen Punkt zu ergattern. Nach einer 2-Minuten-Strafe für Brotdorf und einer Auszeit der HSG wurde der zusätzliche Feldspieler für den Torwart der HSG gebracht. Und tatsächlich gelang der HSG der erlösende Ausgleich, wiederum über Domenic Spalt. Der direkte Gegentreffer vom Anwurf weg, unmittelbar vor dem Abpfiff ins leere Tor der HSG wurde zurückgepfiffen, nachdem ein Brotdorfer Spieler schon weit in der Hälfte der HSG stand. Damit war das unterm Strich leistungsgerechte Remis besiegelt beim Endstand von 25:25.

In Anbetracht der letzten Minuten in einer nervenaufreibenden Schlussphase sicherlich ein gewonnener Punkt, auch wenn man konstatieren muss, dass insgesamt über den Spielverlauf auch 2 Punkte drin gewesen wären. Resümierend steht die HSG damit nach 3 Spieltagen mit 3:3 Punkten in einer neuen Liga da und befindet sich demnach voll im Soll. Auf den schwachen Auftritt in Merzig folgte die richtige Reaktion. Umso schöner, dass man sich am Ende für die gute und kämpferische Leistung auch belohnen konnte. Nun hat die Mannschaft 3 Wochen spielfrei und wird diese nutzen, um ordentlich zu trainieren und verletzte Spieler wieder zurückkommen zu lassen.

Bis zum nächsten Spiel müssen sich die Fans der HSG daher etwas gedulden. Am 30.10 empfängt die 1. Männermannschaft dann um 17:00 Uhr die Mannschaft vom TV Niederwürzbach in der heimischen Seminarsporthalle.

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

Lukas Keller, Daniel Müller (Tor)
Christian Gehm (2), Benedikt Neufang, Daniel Kettering (1), Lucas Weißmann, Philip Schwan (1), Matthias Brusdeilins (1), Sebastian Regitz (2), Patrick L’hoste (6/3), Sven Anhaus (2), Mike Groß (3), Domenic Spalt (7),

Trainer: Tobias Frei, Alexander Gräber
Betreuer: Volker Wiesel

Bericht: Benedikt Neufang

Männer 1: HSG Ottweiler/Steinbach I – HG Saarlouis II: 29:26

Ein Saarlandliga-Saisonauftakt, der Lust auf mehr macht!

Nach einer gefühlten Ewigkeit kam es am vergangenen Samstagabend zur ersehnten Rückkehr in die Seminarsporthalle unter Wettbewerbsbedingungen. Durch die Corona-Pandemie war die Seminarsporthalle zuvor als Notfalleinrichtung vorgehalten worden und hatte die gesamte HSG zum Umzug nach Neunkirchen gezwungen. Nun kann die Halle endlich wieder zu ihrem ursprünglich angestammten Zweck genutzt werden und dieses Comeback war direkt vielversprechend.

Die Männer 1 der HSG traf zum Auftakt der neuen Saarlandliga-Saison auf die etablierte Mannschaft der HG Saarlouis II, die seit jeher Perspektivkader der 1. Mannschaft der Saarlouiser ist. Von daher ist die Mannschaft gespickt mit Nachwuchsspielern aus der A-Jugend-Bundesliga und wird ergänzt von einigen gestandenen Saarligaspielern.

Die Partie begann mit hohem Tempo auf beiden Seiten des Spielfeldes. Anfänglich konnte sich die Ottweiler Mannschaft leichte Vorteile erspielen beim 4:2, ehe Saarlouis besser ins Spiel kam und die Begegnung auf 5:7 drehte. Im Anschluss stabilisierte sich aber die Deckung der Gastgeber mehr und mehr, auch dank einem starken Daniel Müller in den ersten 30 Minuten im Tor der HSG. Die aufopferungsvolle Abwehrarbeit ermöglichte einfache Tore über Gegenstöße, wodurch das Momentum zur Halbzeit hin immer mehr auf die Seite der HSG ausschlug. Eine inkonsequente Chancenverwertung verhinderte allerdings eine höhere Führung zur Halbzeit als das 13:12, das tatsächlich auf der Anzeigetafel zu Buche stand.

Der zweite Durchgang begann ebenfalls ausgeglichen. Ottweiler hatte seine Deckung umgestellt, offenbarte aber dennoch häufig zu große Lücken im Mittelblock. Da auch vorne die letzte Konsequenz fehlte, blieb es weiter spannend, obwohl man dennoch zunehmend den Eindruck gewinnen konnte, dass die HSG langsam aber sicher die Oberhand in der Partie gewann. So konnten die Gäste beim Stande von 17:18 nach 36 Spielminuten ihre letzte Führung verbuchen. Dennoch machte sich die HSG das Leben durch zahlreiche Fahrkarten vor dem Gehäuse der Gäste teils selbst schwerer als unbedingt nötig. Daher blieb eine Vorentscheidung zunächst aus. Saarlouis ließ sich nicht abschütteln und konnte immer wieder den Anschlusstreffer markieren wie beim 22:21 oder 24:23. Erst in der Schlussphase gelang es der Mannschaft von Trainer Frei sich entscheidend abzusetzen und die gefühlte Feldüberlegenheit nahezu der gesamten zweiten Halbzeit in Zählbares umzumünzen. Grund dafür war die gesteigerte Abwehr- und Torhüterleistung in der Crunchtime, sowie ein kühler Kopf gegen die immer offener werdende Mannschaft der HG Saarlouis. Ein 4:0-Lauf kurz vor Ende ebnete endgültig den Weg zum ersten Saisonsieg. Schließlich konnte die HSG zum Abpfiff einen verdienten 29:26 feiern.

Sicherlich 2 Punkte auf der Habenseite, die nicht jeder einkalkuliert hatte. Das Spiel zeigt aber, dass sich die HSG nicht verstecken muss. Dies gilt umso mehr, wenn man sich vor Augen führt, dass insbesondere in puncto Chancenverwertung noch deutlich Luft nach oben war. Auf dieses Erfolgserlebnis lässt sich aber umso besser aufbauen. Die nächste Aufgabe wird dabei definitiv auch nicht leichter. Am kommenden Samstag den 25.09. muss die HSG auswärts beim Mitfavoriten der Saarlandliga, dem HSV Merzig/Hilbringen I antreten. Anpfiff zur Partie wird um 18 Uhr sein. Die HSG freut sich wie immer auf die Unterstützung ihrer treuen Fans.

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

Matthias Ottenbreit, Daniel Müller (Tor)

Cristian Gehm (5), Benedikt Neufang (1), Daniel Kettering (3), Lucas Weißmann (2), Matthias Brusdeilins (2), Sebastian Regitz (3), Patrick L’hoste (8/3), Sven Anhaus (1), Mike Groß (3), Domenic Spalt (1), Daniel Keller

Trainer: Tobias Frei, Alexander Gräber

Betreuer: Volker Wiesel

Bericht: Benedikt Neufang

Männer 1: HSG Ottweiler/Steinbach vs HC Dillingen/Diefflen 27:27

Punkteteilung gegen den RPS-Absteiger

Am vergangenen Samstag empfing man in vorerst neuer Heimspielstätte den RPS Absteiger HC Dillingen/Diefflen I und damit ein Schwergewicht der Saarlandliga, das durchaus erneut Ambitionen auf den Titel als Saarlandmeister hat. Dennoch wollte man den Gästen nichts schenken und kam mit Selbstvertrauen aus der Vorwoche.

So begann man auch die 1.Halbzeit, konzentriert im Angriff und stabil in der Deckung. In der Höhe zunächst überraschend deutlich, stand es nach 10 gespielten Minuten 7:1 für unsere HSG. Folgerichtig wurde von den Gästen eine Auszeit genommen, die dann auch Wirkung zeigte und die Gäste besser ins Spiel finden ließ. Über ein 9:5, 13:10 und kamen die Gäste immer näher ran. Ottweiler hielt aber nach Kräften dagegen und verteidigte bis zum Seitenwechsel den 3-Tore-Vorsprung beim 16:13.

In der Halbzeit war die Ansage klar, man darf nicht nachlassen und muss in der Abwehr wieder aggressiver stehen. Doch 5 Minuten nach dem Wiederanpfiff konnten die Gäste das erste Mal seit dem 0:0 den Ausgleich herstellen. Man könnte vermuten, dass die Partie nun zu kippen drohte, doch die HSG bewies Moral und hielt erneut dagegen. Immer wieder gelang es der Mannschaft von Trainer Frei sich (teilweise sogar in Unterzahl) ein hauchdünnes Polster von 1-2 Toren zu erspielen und sich so etwas Luft zu verschaffen, wie beim 18:16, 21:19 oder 24:22. Die routinierten Gäste ließen sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen und schafften ihrerseits beim 24:25 die erste eigene Führung der Partie, die kurz darauf sogar auf 2 Tore erhöht wurde, ca. 8 Minuten vor Ende der Begegnung. Nach zwischenzeitlichem Ausgleich beim 26:26, war man kurz vor Spielende mit einem Tor im Hintertreffen, also nahezu in einer ähnlichen Situation wie in der Woche zuvor gegen Nordsaar. Erneut gelang ein Ballgewinn in der Deckung, nachdem man die Dillinger ins Zeitspiel zwingen konnte. Im letzten Angriff des Spiels nahm Coach Frei 18 Sekunden vor dem Abpfiff eine Auszeit und stellte die Mannschaft noch einmal taktisch ein und brachte zudem den 7.Feldspieler. Die HSG erhielt mit nur noch wenigen Sekunden auf der Uhr einen Freiwurf, den Daniel Keller zwar im Gehäuse der Gäste versenkte. Jedoch war der ausführende Block bei dem Freiwurf zuvor unsportlich gefoult worden, was seitens der Unparteiischen mit einem 7-Meter und einer roten Karte geahndet wurde. In dieser Situation war es Fabian Wiesel, der wie bereits den gesamten Abend Nervenstärke von der Linie bewies, seinen 7. Strafwurf verwandelte und somit Ottweiler den Punktgewinn sicherte.

Immerhin den zweiten Punktgewinn in Folge gegen einen auf dem Papier favorisierten Gegner. Alles in allem wären über den gesamten Spielverlauf betrachtet zwar auch 2 Punkte drin gewesen, aber eben auch kein Punkt in Anbetracht der letzten Spielminuten. Daher eine durchaus gerechte Punkteteilung, mit der die HSG leben kann. Dennoch sollte man nächste Woche nachlegen, um von einem durchweg gelungenen Saisonstart sprechen zu können. Hierbei wird man zu Gast bei der HSG Dudweiler/Fischbach I sein, gegen die es in der Vergangenheit ein ums andere Mal spannende und hart umkämpfte Duelle gab. Anwurf zur Begegnung wird um 19 Uhr sein. Allerdings wird das Kontingent an Auswärtszuschauern coronabedingt auf 12 begrenzt sein, sodass die Ottweiler Jungs nahezu auf sich allein gestellt sein werden. Drücken Sie der Mannschaft daher die Daumen!

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

Matthias Ottenbreit, Lukas Keller (Tor)

Cristian Gehm (6), Lucas Weißmann, Philip Schwan (3), Matthias Brusdeilins (1), Sebastian Regitz (2), Daniel Kettering, Fabian Wiesel (9/7), Alexander Gräber, Domenic Spalt (2), Daniel Keller (4)

Trainer: Tobias Frei

Betreuer: Volker Wiesel

Bericht: Philip Schwan

Männer 1: HSG Nordsaar I – HSG Ottweiler/Steinbach 25:25(13:11)

Ein Handballkrimi zum Auftakt

Die 1. Herrenmannschaft der HSG Ottweiler/Steinbach hat nach langer Handballpause ihr erstes Pflichtspiel bestritten und konnte in der neuen Liga nach einer nervenaufreibenden Schlussphase gleich einen Punkt in der Fremde entführen. Nach dem erfolgreichen Aufstieg in die Saarlandliga als Verbandsligameister und der Corona-Zwangspause hatten die Männer von Trainer Tobias Frei auswärts bei der HSG Nordsaar I gleichen einen richtigen Brocken vor der Brust. Gegen die erfahrenen Nordsaarländer mit an Bord waren die beiden Neuzugänge der HSG Björn Schwab und Daniel Kettering. Dagegen fehlten Patrick L’hoste und Benedikt Neufang verletzungsbedingt.

Im neuen Format der Saarlandliga, die zunächst in Hin- und Rückrunde in 2 Staffeln mit jeweils 7 Mannschaften ausgetragen wird, qualifizieren sich die besten 3 Mannschaften der jeweiligen Staffel für die Aufstiegs- und die schwächsten 4 Mannschaften für die Abstiegsrunde, die dann gesondert ausgespielt werden. Die Punkte werden dann in die jeweilige Playoff-Runde mitgenommen. Somit gilt es direkt von Beginn an wichtige Punkte zu sammeln, um am Ende der Saison das Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen.

Die rund 80 Zuschauer sahen zunächst einen etwas nervösen Start der HSG. Der Spielfluss im Angriff war noch etwas zäh und so war es in der Anfangsphase meist Daniel Keller der mit Einzelaktionen für Ottweiler erfolgreich war. Dafür stand die neu formierte Deckung solide und dahinter entschärfte ein glänzend aufgelegter Matthias Ottenbreit im Tor zahlreiche Chancen der Gastgeber über die gesamte Partie hinweg. Über 3:3 und 6:6 über 10:10 entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der sich keine der beiden Mannschaften nennenswert absetzen konnte. Dies lag auch am größtenteils starken Rückzugsverhalten beider Mannschaften, wodurch wenig leichte Tore über den Gegenstoß fielen. Nach mehreren 2-Minuten-Strafen für Ottweiler in Folge gelang es der HSG Nordsaar aber sich kurz vor dem Pausentee bis auf 13:11 abzusetzen.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie dann richtig Fahrt auf. Bis zur 40. Minute konnten die Gastgeber zwar ihren knappen Vorsprung verteidigen. Mit der Einwechslung von Neuzugang Schwab kam aber deutlich mehr Tempo ins Angriffsspiel der HSG Ottweiler/Steinbach. Auch die Einwechslung von Kapitän Marcel Hoffmann machte sich bezahlt, wodurch sich die Abwehr noch einmal mehr stabilisierte. Beim Stande von 16:16 konnte die HSG wieder ausgleichen. Im Anschluss war Ottweiler klar am Drücker und konnte die Überlegenheit zunächst nutzen bei den Zwischenständen von 17:19 und 19:21 etwa 10 Minuten vor Ende. Leider gelang es der Mannschaft in dieser Phase, als man das Momentum klar auf seiner Seite hatte, nicht den Sack zuzumachen und ließ mehrere freie Gelegenheiten aus. Nordsaar nutze die sich bietende Chance sofort und drehte die Begegnung erneut. 2 Minuten vor Abpfiff erhöhten die Gastgeber dann auf 25:23 und die Punkte schienen schon fast verloren, als kurz danach im Angriff kein Tor erzielt werden konnte. Ottweiler gab sich aber nicht auf, verkürzte durch Lucas Weißmann auf ein Tor und spielte in den verbleibenden 30 Sekunden eine offene Manndeckung. Diese provozierte einen Ballverlust und es folgte eine Auszeit durch Trainer Frei, um die Gedanken für die letzten Sekunden wieder zu ordnen. Der 7. Feldspieler kam ins Spiel und nach einem Abräumen auf Linksaußen war es Co-Trainer Alexander Gräber (der aufgrund von einigen Ausfällen wieder die Handballschuhe für die HSG schnürt) der unmittelbar vor der Schlusssirene den erlösenden Ausgleich zum 25:25 Endstand erzielte.

Dementsprechend groß war der Jubel auf Seiten der HSG Ottweiler/Steinbach. Mit dem Last-Minute-Treffer belohnte man sich für eine ansprechende Leistung gegen einen gestandenen Gegner in dieser Liga. Dieser Punkt ist insbesondere wichtig für die Psyche und die Motivation der Mannschaft. Man hat gesehen, dass man mithalten und auch auswärts punkten kann. Auch wenn zwischenzeitlich sogar noch mehr möglich schien, war der Punkt am Ende etwas glücklich, aufgrund der Situation am Schluss, aber insgesamt mehr als verdient. Hierauf lässt sich aufbauen für die weiteren schweren Aufgaben.

An dieser Stelle wünscht die Mannschaft dem gegnerischen Spieler Sebastian Stoll noch gute und schnelle Genesung, der sich nach einem Kampf um den Ball eine schwere Verletzung zugezogen hatte.

Das nächste Spiel der HSG findet dann am 10. Oktober um 18:45 Uhr vor neuer „heimischer“ Kulisse in Neunkirchen in der TuS-Halle 4 (ganz unten am Fußballplatz) statt. Gegner wird der RPS-Liga-Absteiger HC Dillingen/Diefflen 1 sein, der sein Auftaktspiel etwas überraschend verloren hat. Zuschauer werden trotz der Coronakrise erlaubt sein, allerdings ist bislang noch nicht klar in welchem Ausmaß. Der Verein steht diesbezüglich in Kontakt mit dem Ordnungsamt der Stadt Neunkirchen. In den sozialen Medien werden wir über die Gegebenheiten informieren, sobald mehr bekannt ist. Also unterstützen Sie gerne unsere HSG in dieser für uns alle neuen Situation.

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

Matthias Ottenbreit, Lukas Keller (Tor)

Cristian Gehm, Lucas Weißmann (8/4), Philip Schwan, Matthias Brusdeilins (2), Sebastian Regitz (1), Daniel Kettering, Fabian Wiesel (2/2), Björn Schwab (2), Alexander Gräber (3), Marcel Hoffmann, Domenic Spalt (2), Daniel Keller (5)

Trainer: Tobias Frei

Betreuer: Volker Wiesel

Bericht: Benedikt Neufang

Männer 1: HWE Erbach-Waldmohr – HSG Ottweiler/Steinbach

Am vergangenen Samstagabend erhielt die HSG einen kleinen Dämpfer auf dem Weg zum großen Ziel im Sportzentrum Erbach. 

In der ersten Hälfte der Partie lief es für unsere erste Welle leider von Anfang an nicht so rund, wie man es sich erwünscht hatte. Man konnte aber den ein oder anderen Angriff gut herausspielen und im Schnitt stets eine Führung von zwei bis drei Toren für sich verbuchen. So ging die HSG mit einem Ergebnis von 9:13 in die Halbzeitpause.

Männer 1: HSG Ottweiler/Steinbach – HF Köllertal 35:25 (16:14)

Weiterer Etappensieg auf dem Weg zum großen Ziel

Am Samstag den 29.02.20 trafen die Männer der HSG 1 in heimischer Halle auf die HF Köllertal. Nach 3 wöchiger Pause und buntem Faschingstreiben war man gewillt den nächsten Schritt in Richtung Aufstieg und Meisterschaft zu machen. Die Vorbereitung auf dieses Spiel waren aufgrund der Winterferien und dem daraus resultierenden fehlenden Trainingseinheiten nicht optimal. Des Weiteren war man aus dem Hinspiel in Püttlingen gewarnt. Dort verkaufte sich der Gegner sehr gut und man mühte sich zu einem 2-Tore Auswärtssieg. Außerdem befinden sich die HF Köllertal im akuten Abstiegskampf und spielen somit in jedem verbleibenden Spiel um den Klassenerhalt. Verletzungs- und arbeitsbedingt musste man auf Benedikt Neufang, Patrick L’Hoste, Lucas Weißmann und Jan Riedesel verzichten. Wieder dabei nach Abriss der Bänder im Sprunggelenk war Domenic Spalt.

Männer 1: TuS Brotdorf 2 – HSG Ottweiler/Steinbach 21:30 (9:14)

HSG zurück in der Erfolgsspur

Aufgrund der durchwachsenen Leistungen in den letzten beiden Spielen war der Vorsprung der Männer 1 in der Tabelle etwas geschmolzen. Höchste Zeit also für die Mannschaft wieder einen Gang hochzuschalten, um weiterhin die Tabellenspitze zu verteidigen. Dies wurde im Vorfeld der Partie noch zusätzlich erschwert, da die HSG verletzungsbedingt personell arg gebeutelt nach Brotdorf reiste. Zu den ohnehin schon Verletzten Benedikt Neufang, Jan Riedesel und Domenic Spalt, gesellte sich auch Patrick L’hoste der sich, in starker Form befindlich, im letzten Spiel gegen Schmelz einen Teilriss der Achillessehne zuzog und bereits operiert wurde. Er wird leider den Rest der Saison ausfallen, gute Genesungswünsche daher auch an dieser Stelle! Zudem fehlte Lucas Weißmann berufsbedingt.

Männer 1 : HSG Ottweiler/Steinbach – HC Schmelz 26:26 (13:12)

Remis im Spitzenspiel

Nachdem man in der vergangenen Woche bereits eine Niederlage in Bous hinnehmen musste war jedem klar, dass man an diesem Abend nochmal eine andere Einstellung an den Tag legen muss.

Personell wurde auf Michael Eich zurückgegriffen, nachdem man die Ausfälle von Benedikt Neufang, Jan Riedesel und Domenic Spalt (alle verletzungsbedingt) hinnehmen musste.

Männer 1: HSG Ottweiler/Steinbach – HC Dillingen/Diefllen 2 34:27 (18:15)

HSG festigt Platz 1

Die Winterpause ist vorbei, die 1. Männer der HSG macht 2020 aber dort weiter, wo sie 2019 aufgehört hat. Im Spitzenspiel der Verbandsliga zeigt Ottweiler eine souveräne Vorstellung und baut damit die Tabellenführung aus.

Gegen den Tabellenzweiten aus Dillingen hatte der Spitzenreiter eine schwere Aufgabe vor der Brust. Doch diese meisterten die Männer von Trainer Tobias Frei, trotz Ausfällen von Fabian Wiesel (krankheitsbedingt) und Benedikt Neufang (verletzungsbedingt), mit Bravour!

Zu Beginn sahen die Zuschauer in der Seminarhalle eine ausgeglichene Partie. Ottweiler legte meist knapp vor, wie beim 6:4, Dillingen zog aber kurze Zeit später nach, wie beim 8:8. Insbesondere die Abwehr hatte Probleme die gewohnte Stabilität an den Tag zu legen und ließ einige Male den Zugriff vermissen. Dafür funktionierte der Angriff aber umso besser, was eine torreiche Begegnung zur Folge hatte. Bis kurz vor dem Seitenwechsel blieb es auch bei dem Spiel auf Augenhöhe und beim 11:12 war die HSG das einzige Mal in Rückstand an diesem Abend. Dann gewann Ottweiler aber allmählich die Oberhand und beim 18:15 ging es in die Kabinen.

Im zweiten Spielabschnitt aber zunächst weiterhin eine offene Partie, in der sich Dillingen nicht leicht abschütteln ließ. Nach rund 40 Spielminuten waren die Gäste beim Stande von 24:21 immer noch in Schlagdistanz, ehe sich die Geduld der HSG auszahlte. Die Umstellung auf eine 6:0 Abwehr führte schließlich zum Erfolg. Immer wieder konnte jetzt der Angriff der Gäste gestoppt werden und über Gegenstöße einfache Tore erzielt werden. Binnen gut 10 Spielminuten wuchs der Vorsprung dadurch bis auf 31:23 an. Besonders die Außenspieler der HSG waren an diesem Abend Garant für den Erfolg und erzielten weit über die Hälfte der Tore. Patrick L’Hoste dazu auch noch mit komplett weißer Weste vom 7-Meter-Punkt bei insgesamt sieben Versuchen. Schlussendlich endete die Begegnung mit einem deutlichen 34:27 zugunsten der HSG. Damit wird die Tabellenführung bis auf 6 Punkte ausgebaut.

Weiter geht es dann am nächsten Sonntag den 26.01.2020 beim SV Bous. Anwurf wird um 17:30 Uhr in der Südwesthalle in Bous sein. Die HSG freut sich auf die Unterstützung der Fans bei der schweren Auswärtspartie.

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

Matthias Ottenbreit, Lukas Keller (Tor)

Cristian Gehm (3), Marc Pitz, Lucas Weißmann (2), Philip Schwan (4), Matthias Brusdeilins (2), Sebastian Regitz (5), Domenic Spalt (3), Patrick L’hoste (13/7), Sven Anhaus, Jan Riedesel, Marcel Hoffmann, Daniel Keller (2)

Trainer: Tobias Frei, Alexander Gräber

Betreuer: Volker Wiesel

Bericht: Benedikt Neufang