Männer I

Männer 1: HSV Merzig/Hilbringen – HSG Ottweiler/Steinbach 32:18 (13:5)

Im ersten Auswärtsspiel der Saison musste sich die HSG Ottweiler/Steinbach mit 18:32 gegen den HSV Merzig/Hilbringen geschlagen geben.

Die HSG konnte von Beginn an wichtige und klare Torchancen nicht verwerten und lud den Gegner zu schnellen Gegentoren ein. Durch eine Fußverletzung von Florian Knapp und eine – zumindest fragwürdige – an Marcel Hoffmann vergebene rote Karte, wurde der ohnehin schon dezimierte Kader der HSG noch weiter geschwächt. Auch wenn die erste Welle phasenweise im Stellungsspiel gut mit der Heimmannschaft mithalten konnte, setzte sich der HSV immer weiter ab. Nun heißt es, die Niederlage abzuhaken, daraus zu lernen und sich voll und ganz auf das nächste Heimspiel gegen den TV Merchweiler am 06.10 zu konzentrieren und vorzubereiten, um diese zwei sehr wichtigen Punkte mitzunehmen.

Die Mannschaft hofft hierbei auf die größtmögliche Unterstützung.

Heja HSG!

Es spielten:

Daniel Müller (Tor), Christian Gehm, Michael Eich(2), Daniel Kettering (1), Lucas Weißmann (5/1), Matthias Brusdeilins, Patrick L’Hoste (5), Florian Knapp, Marcel Hoffmann, Daniel Keller (5/1)

Erfolgreicher Saisonauftakt für die „neue“ 1. Welle

Am Samstag den 17.09.22 war es endlich soweit. Die Saarlandliga der Herren starte in ihre neue Saison. Wie im letzten Jahr auch dabei, die 1. Mannschaft der HSG Ottweiler/Steinbach. Auch der Auftaktgegner war der gleiche, die HG Saarlouis 2. Jedoch startet diese Saison unter ganz neuen Vorzeichen. Zum einen beendete der langjährige Trainer Tobias Frei sein Engagement in Ottweiler und trainiert zukünftig seinen Heimatverein DJK Oberthal und zum anderen geht ein großer Umbruch durch die Mannschaft. Mit Sebastian Regitz, Benedikt Neufang, Sven Anhaus, Alexander Gräber, Daniel Müller und Mike Groß verliesen langjährige Leistungsträger und erfahrene Spieler die Mannschaft um entweder sich anderen Vereinen anzuschließen oder den wohl verdienten Ruhestand zu genießen. Dafür hat man aber junge Verstärkung in den eigenen Reihen gefunden. Mit Florian Knapp, Marc Pitz, Marius Werner und Michel Eich kommen ausschließlich vereinseigene Akteure hinzu, welche sich in der Vorbereitung durch gute Leistungen empfohlen haben. Auf der Trainerposition übernehmen die beiden Urgesteine Marcel Hoffmann und Matthias Brusdeilins zusammen als Spielertrainergespann das Ruder. Neuer Kapitän der Mannschaft ist Routinier Christian Gehm.

Nun zum Spiel gegen Saarlouis. Die Gäste mussten aufgrund von Parallelspielen anderer Mannschaften des Vereins sowie Corona Erkrankungen auf Personal verzichten. In der Regel spielen viele Akteure der A-Jugend Bundesliga Mannschaft in der 2. Mannschaft mit um so an den Aktivenbereich herangeführt zu werden. Das Spiel begann ausgeglichen. Tore waren in der ersten Viertelstunde Mangelware. Beide Mannschaften verteidigten gut, sodass es in der 15. Spielminute erst 6:4 für Ottweiler stand. Dies war auch die erste 2. Tore Führung im Spiel. Bis zur Halbzeit dann das gleiche Bild. Ottweiler legte oft vor, Saarlouis zog mir Ihren schnellen jungen Spielern nach. So ging es von 9:6 über 11:8 bis zum 11:10 in die Halbzeit. Ärgerlich hier individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten in Angriff und Abwehr, was Saarlouis in den letzten 5 Minuten konsequent bestrafte.

In der Halbzeit wurde explizit nochmals auf die Wichtigkeit des Zugriffs in der Abwehr und die Einhaltung des vorgegebenen Spielkonzepts hingewiesen. Dies wurde dann im Anschluss auf dem Feld in Hälfte 2 auch gleich wieder umgesetzt. Konsequent ausgespielte Spielzüge und Bewegung mit und ohne den Ball führten immer wieder zu schönen Durchbrüchen in der Saarlouier Abwehr. Gleichzeitig schaffte man es in der Abwehr wieder kompakter zu stehen und damit auch dem aus dem „Ruhestand“ zurückgekehrten Matthias Ottenbreit im Tor zu starken Paraden zu verhelfen. Die Führung gab Ottweiler in der 2. Hälfte kein einziges Mal mehr ab. Beim Stande von 26:20 verlor man leider jedoch wie zu Ende der 1. Halbzeit wieder etwas die Nerven. Überhastete Abschlüsse nutzte Saarlouis für einfache Tore und einen 0:4 Lauf. Die Führung gab man aber nicht mehr ab und legte dann endlich noch 2 Tore nach sodass man mit 28:24 alles in allem verdient gewann.

Nächste Woche steht dann das erste Auswärtsspiel bei den Wölfen aus Merzig an. Das Spiel findet am 24.9.22 um 18 Uhr statt. Gegen eine etablierte Top Mannschaft brauchen wir jede Unterstützung die wir bekommen können! Also auf nach Merzig!

Bis dahin, Heja HSG!

Es spielten für die HSG Ottweiler/Steinbach:

Tor: Matthias Ottenbreit

Feld: Christian Gehm (3), Marc Pitz (1), Daniel Kettering (6), Lucas Weißmann, Matthias Brusdeilins (4), Patrick L’Hoste (3), Marius Werner, Florian Knapp (1), Marcel Hoffmann (1), Michael Eich, Daniel Keller (9/2)

Betreuer / Zeitnehmer: Lukas Keller, Dominic Spalt, Volker Wiesel

Männer 1: HSG Ottweiler/Steinbach : HSG Dudweiler/Fischbach 29:30

Bittere Niederlage für M1 nach spannendem aber durchwachsenem Heimspiel

Am Dienstagabend stand das Nachholspiel gegen Dudweiler/Fischbach auf dem Programm. Dabei musste man sich in der Deckung etwas einfallen lassen, da beide Abwehrchefs Brusdeilins und Hoffmann fehlten. Auch Sebastian Regitz fehlte, während Mike Groß nach Verletzung zurückkehrte.

Dudweiler deckte von Beginn an sehr offensiv mit einer weit vorgezogenen 5:1-Deckung. Die sich dabei bietenden Lücken nutze Ottweiler anfänglich sehr gut, was mit einem 3:1-Lauf belohnt wurde. Trotz des guten Starts, war es aber insgesamt nicht der Abend der HSG. Die Zuschauer sahen mehr oder weniger eine Blaupause der Spiele in Dillingen und St. Ingbert. Wirklich stark herausgespielten Treffern, folgten haarsträubende Ballverluste. Licht und Schatten lagen wieder einmal sehr nah beieinander. Solch einfache Fehler werden in der Saarlandliga aber brutal bestraft, wie auch von den Gästen an diesem Abend. Diese ließ man über Gegenstöße mehr und mehr ins Spiel kommen. Über 5:5 und 9:9 gelang es den Gästen zur Pause ein Polster von vier Treffern aufzubauen beim 15:19. Zwar stand die Abwehr nicht gewohnt kompakt, das Problem lag aber hauptsächlich in den zahlreichen Ballverlusten und wieder einmal ausgelassenen Großchancen.

Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren dann besser im Spiel. Über 20:23 gelang beim 26:26 der Ausgleich und wenig später stellte man die Zeichen sogar auf Sieg beim 29:28 ca. drei Minuten vor Schluss. Dudweiler gelangen im restlichen Verlauf noch 2 Treffer, während Ottweiler zwar beste Chancen kreierte, diese aber nicht nutzen konnte gegen den stark aufgelegten Keeper der Gäste. Endstand 29:30 und damit eine ganz bittere Pille für die HSG im Abstiegskampf. Mit ein wenig mehr Fortune in den, wenn auch zugegebenermaßen, sehr engen Entscheidungen wäre letztlich sicher ein Punkt verdient gewesen. Das gilt insbesondere für den zweiten Spielabschnitt, in dem man deutlich besser agierte und sich zurück kämpfte. Die Punkte ließ man aber vor allem im ersten Durchgang liegen.

Nichtsdestotrotz gilt es weiterzumachen. Es folgen noch drei Spiele innerhalb von elf Tagen. Auch wenn man keine leichte Aufgaben vor der Brust hat, sollte man nicht aufgeben, auch wenn es nach diesem Nackenschlag sicher schwer fällt. Nächste Partie ist am Samstag, den 07.05. um 20 Uhr in Zweibrücken.

Heja HSG!

  • Lukas Keller, Daniel Müller (beide Tor)
  • Daniel Keller (10), Domenic Spalt (5), Patrick L`hoste (5), Christian Gehm (3), Lucas Weißmann (2), Sven Anhaus (2), Daniel Kettering (1), Mike Groß (1), Dominik Schöndorf, Benedikt Neufang, Alexander Gräber

HSG Männer 1 geht auswärts zweimal leer aus – Klassenerhalt aber weiter möglich

HC Dillingen/Diefflen – HSG Ottweiler/Steinbach: 28:21

Die HSG hatte zum Saisonabschluss drei englische Wochen vor der Brust, da einige Spiele coronabedingt nachgeholt werden mussten. Die erste dieser drei Wochen hat die Mannschaft hinter sich, musste die Heimreise aber jeweils mit leeren Händen antreten. Verzichten musste man dabei auf Sebastian Regitz und Mike Groß, sowie jeweils einmal auf Daniel Müller und Christian Gehm.

Die HSG begann in Dillingen unter der Woche solide und konnte den robust auftretenden Gastgebern auf Augenhöhe entgegentreten in den ersten 20 Minuten. Trotz einiger Ballverluste hielt man bis zum 6:6 mit und hätte bei besserer Chancenverwertung auch in Führung liegen können. Danach bestrafte Dillingen die Fehler der HSG aber besser und erkämpfte sich bis zur Halbzeit eine 14:10 Führung. 

Nachdem Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Die Ottweiler Deckung stand gut und hielt die körperlich überlegenen Gastgeber einigermaßen in Schach. Vorne war die Leistung aber zu unkonstant. Schön herausgespielten Treffern folgten viel zu einfache Ballverluste, die dem Pokalfinalisten Gegenstöße ermöglichten. Bis zur 40. Minute zog Dillingen auf 20:12 davon. Im Anschluss verkürzte die HSG noch maximal auf 6 Tore Rückstand. Für mehr war Dillingen auch zu abgeklärt, wie man fairerweise anerkennen muss. Endstand auf der Anzeigetafel war 28:21. 

Insgesamt keine schlechte Leistung, aber eben zu unkonstant, um bei einer Mannschaft der Spitzengruppe der Saarlandliga zu bestehen. Wundenlecken war angesagt, da wenige Tage später das nächste Spiel anstand. 

– Lukas Keller, Daniel Müller (Tor)

– Sven Anhaus (7), Lucas Weißmann (4), Patrick L`hoste (4), Domenic Spalt (2), Benedikt Neufang (1), Daniel Keller (1), Marcel Hoffmann (1), Matthias Brusdeilins (1), Marius Werner, Marc Pitz, Daniel Kettering

SGH St. Ingbert – HSG Ottweiler/Steinbach: 35:28

In St. Ingbert beim Tabellendritten war dagegen gefühlt mehr drin. Der Mannschaft war von Beginn an anzumerken, dass man sich hier was ausrechnete. Auch wenn St. Ingbert den besseren Start erwischte und mit 5:2 in Führung ging, war die HSG den Gastgebern auf den Fersen. St. Ingbert legte meist vor, die HSG zog nach. Größtes Manko in der Anfangsphase blieb aber wiederum die Chancenverwertung. So wurden alleine im ersten Spielabschnitt drei 7-m nicht verwandelt (insgesamt sogar vier im Spiel), wie beim Stande von 13:10, als man es versäumte den Anschluss herzustellen. Stattdessen spielte man den Gastgebern einige Bälle in die Hände, die jeden Fehler konsequent bestraften und sich bis zur Pause wieder auf 18:11 absetzten. Bezeichnend ein Doppelschlag innerhalb weniger Sekunden unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff.

Dennoch steckte die HSG nicht auf, spielte eine agile Deckung und kämpfte sich über 25:20 und 30:27 zurück ins Spiel. Insbesondere über die beiden linken Rückraumspieler Keller und Weißmann konnten immer wieder Treffer verbucht werden. Näher heran kam man aber leider nicht mehr, was auch an drei unmittelbar aufeinander folgenden Zeitstrafen lag und man mit drei gegen sechs spielen musste. Das besiegelte die Niederlage und die Partie endete mit 35:28. Ottweiler machte dem Favoriten das Leben lange Zeit schwer, ließ sich nie abschütteln und war unangenehm zu bespielen. Unterm Strich aber zu viele einfache Ballverluste und ausgelassene Großchancen, um Punkte zu entführen.

– Matthias Ottenbreit, Lukas Keller (Tor)

– Lucas Weißmann (8), Daniel Keller (7), Domenic Spalt (3), Patrick L`hoste (3), Benedikt Neufang (2), Matthias Brusdeilins (2), Sven Anhaus (2), Christian Gehm (1), Daniel Kettering, Marcel Hoffmann, Alexander Gräber

Es bleiben vier Spiele, drei davon vor heimischer Kulisse. 

Die HSG Männer 1 hofft insbesondere in den Heimspielen auf die Unterstützung der Fans, um den Klassenerhalt noch schaffen zu können. Momentan ist noch unklar, wie viele Mannschaften absteigen werden. Wenn es der Mannschaft aber gelingt, noch einen Platz nach oben zu klettern, wäre alles in trockenen Tüchern! 

Heja HSG! 

Männer 1: HSG Ottweiler/Steinbach – HSG DJK Nordsaar: 25:21

HSG M1 erfüllt Pflichtaufgabe und wahrt damit Chance auf den Klassenerhalt

Wenn die HSG noch ein Wörtchen im Kampf um den Klassenerhalt mitreden wollte, war ein Sieg gegen den Tabellenletzten HSG DJK Nordsaar Pflicht. Nordsaar befindet sich abgeschlagen am Ende der Tabelle der Saarlandliga, während Ottweiler als Vorletzter auf Tuchfühlung zu den davorstehenden Teams steht, die allerdings auch kontinuierlich punkten. Insofern war man im Abstiegskampf auf diese Punkte umso mehr angewiesen.

Coach Frei musste allerdings auf Mike Groß, Sven Anhaus und Christian Gehm verzichten. Das Team begann dennoch konzentriert und zeigte von Anfang an, wer Herr im eigenen Haus ist. Die Deckung stand solide und Torhüter Müller konnte noch einige Chancen entschärfen. Somit führte man nach kurzer Zeit bereits 5:1 und baute die Führung bis zur 21. Minute auf 10:4 aus. Danach schlich sich aber mehr und mehr der Fehlerteufel auf Seiten der HSG ein und ließ die Gäste damit wieder bis auf 13:9 zur Pause herankommen.

Nach dem Seitenwechsel plätscherte das Spiel ein wenig dahin. Ottweiler phasenweise sehr souverän mit schönen Spielzügen, womit man die Führung wieder auf bis zu sieben Treffern beim 21:14 nach etwa 45 Minuten hochschraubte. Da man im Anschluss ein ums andere Mal an der Torumrandung scheiterte und einige technische Fehler produzierte, versäumte man es, frühzeitiger den Deckel auf die Begegnung zu machen. Die Gäste ließen sich trotz eingeschränkter Wechselmöglichkeiten nie abschütteln. Dennoch spielte Ottweiler die Partie souverän zu Ende, ohne dass es noch einmal spannend geworden wäre, auch wenn Nordaar zum Ende hin noch einmal etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte. Endstand 25:21 für die HSG, die damit den Anschluss in der Tabelle hält.

Die Pflichtaufgabe wurde damit erfüllt, ohne wirklich zu glänzen. Es verbleiben drei Wochen, die die Saison noch dauert. In dieser kurzen Phase stehen für die HSG M1 noch sechs Begegnungen an, da aufgrund der Coronapandemie einige Partien verlegt werden mussten. Bei den übrigen Mannschaften sieht die Situation aber ganz ähnlich aus. Damit ist kurz vor Saisonende noch alles offen und Ottweiler hat weiterhin die Chance den Klassenerhalt noch zu schaffen. Nächste Aufgabe ist bereits am kommenden Mittwoch den 27.04.2022 um 19:30 beim HC Dillingen/Diefflen I.

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

Lukas Keller, Daniel Müller (Tor)

Alexander Gräber (3), Benedikt Neufang, Daniel Kettering (1), Lucas Weißmann (3), Matthias Brusdeilins (3), Sebastian Regitz (1), Patrick L’hoste (5/4), Marcel Hoffmann (1), Domenic Spalt (6), Daniel Keller (2)

Trainer: Tobias Frei

Betreuer: Ursula Regitz, Sven Anhaus

Männer 1: HSG Fraulautern/Überherrn – HSG Ottweiler/Steinbach: 32:27

Unnötige Niederlage nach schwacher Leistung gegen die Falken

Nach dem Last-Minute Sieg in der Vorwoche im Derby gegen Merchweiler wollte man den Rückenwind auch in die Auswärtspartie gegen die Falken der HSG Fraulautern/Überherrn mitnehmen. Leider ließ man im Spiel selbst aber vieles von der Leistung vermissen, die im letzten Einsatz noch zum Erfolg geführt hat.

Bis auf Benedikt Neufang, der sich unter der Woche im Training verletzte, konnte die Mannschaft vollzählig in die Partie gehen. Die Gastgeber auf der Gegenseite hatten dagegen mit einigen Personalsorgen zu kämpfen. Trotz der dadurch vielleicht besseren Vorzeichen auf Ottweiler Seite, waren es die Falken, die den wesentlich besseren Start in die Begegnung erwischten. Unsere HSG begann sehr zäh im Angriffsspiel und wirkte nicht richtig bei der Sache. Die Wurfauswahl und Chancenverwertung ließ arg zu wünschen übrig, dazu wurden den Gastgebern einige Bälle in die Hände gespielt. Diese nahmen die verteilten Geschenke dankend an und führten nach kurzer Zeit bereits mit 8:1. Erst nach etwa 13 Spielminuten gelang Ottweiler der zweite Treffer. Sämtliche Personalwechsel von Coach Frei verpufften bis dahin. Mitte der ersten Spielhälfte kam die Mannschaft dann endlich besser ins Spiel. Mit einem 0:3-Lauf konnte der Rückstand bis auf 4 Treffer verkürzt werden beim 12:8 nach etwa 26 Spielminuten. Aus unerfindlichen Gründen gelang es aber leider nicht, den Rückstand bis zur Pause weiter zu verkürzen oder wenigstens zu halten. Im Gegenteil: beim Seitenwechsel sah sich die HSG beim Stande von 16:9 wieder deutlich im Hintertreffen.

Man hatte dennoch nicht das Gefühl, dass die Partie schon gelaufen wäre, sondern konnte immer noch an ein Comeback der HSG glauben. Aber auch nach dem Pausentee war die Leistung dafür viel zu unkonstant. Fraulautern spielte seinen Stiefel dagegen sauber herunter und verteidigte den anfänglich gewonnenen Vorsprung souverän. Wenn mal Ballgewinne in der Deckung verbucht werden konnten, wurden diese häufig im Gegenstoß wieder weggeworfen. So betrug der Rückstand nach 49 Spielminuten gar 8 Tore beim 26:18. Gegen Ende der Begegnung konnte Ottweiler dann wenigstens noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, unterlag am Schluss aber dennoch deutlich mit 32:27.

Bei allem Respekt für die ansprechende Leistung der Falken trotz deren Personalnot, muss man auch konstatieren, dass es die HSG ihnen an diesem Abend nicht besonders schwer machte. Unverständlich nach dem moralischen Big-Point in der Vorwoche, vor allem da hier wichtige Punkte im Abstiegskampf dring gewesen wären. Die verschlafene Anfangsphase war dann am Ende scheinbar doch ausschlaggebend. Es bleiben aber sieben Spiele, um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen, wovon vier Partien in heimischer Halle stattfinden. Die nächste Chance auf Punkte bietet sich der HSG dann am 23.04.2022, wenn Sie um 17 Uhr die HSG DJK Nordsaar in der Seminarsporthalle empfängt. Gegen den Tabellenletzten freut sich die Mannschaft auf die Unterstützung der treuen Fans, um diese wichtigen Punkte in Ottweiler zu behalten!

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

Lukas Keller, Daniel Müller (Tor)

Christian Gehm (1), Alexander Gräber (2), Daniel Kettering, Lucas Weißmann (3), Matthias Brusdeilins (1), Sebastian Regitz (2), Patrick L’hoste, Sven Anhaus, Mike Groß (10/3), Marcel Hoffmann (1), Domenic Spalt (6), Daniel Keller (1)

Trainer: Tobias Frei

Betreuer: Volker Wiesel

Männer 1: HSG Ottweiler/Steinbach – TV Merchweiler 23:22 (10:7)

Derbysieg mit Herzschlagfinale – Spalt avanciert zum Matchwinner

Nach gut zwei Monaten trat die 1. Herrenmannschaft der HSG Ottweiler/Steinbach endlich wieder vor heimischem Publikum an und empfing dabei zum Derby den TV Merchweiler. Zuvor waren einige Spiele coronabedingt ausgefallen. Auch konnte Trainer Frei zum ersten Mal in der Saison auf den vollen Kader zurückgreifen und dadurch personell aus dem Vollen schöpfen. Aufgrund der engen Konstellation im Tabellenkeller (Merchweiler lag vor Spielbeginn nur 3 Punkte vor der HSG) versprach das Spiel schon im Vorfeld Spannung für die zahlreichen Zuschauer in der Seminarsporthalle und sollte diesen Erwartungen mehr als gerecht werden.

Aber von vorne: In den vergangenen Spielen haderte die HSG häufig mit Ihrer Deckung, da vorne zwar viele Treffer gelangen, man hinten aber deutlich zu viele Tore zuließ. Folglich lag der Fokus in den Trainingseinheiten auf dem Abwehrverbund, was sich im Endeffekt auch bezahlt machte. Von Beginn an merkte man der Mannschaft ihre Einsatzbereitschaft an. Auch die beiden Torhüter der HSG erwischten einen guten Abend und konnte die Chancen, die die Deckung mal zuließ häufig noch entschärfen. Da aber auch Merchweiler eine starke Leistung in der Abwehr zeigte und Ottweiler einige Wurfchancen vergab, entwickelte sich zunächst eine torarme Begegnung. Nach 10 Minuten standen gerade einmal vier Treffer auf der Anzeigetafel, zwei davon für jedes Team. Im Anschluss daran ein Zwischenspurt der HSG. Ballgewinne über die aufopferungsvoll kämpfende Deckung ermöglichten einfache Tore über Gegenstöße, was zu einem Zwischenstand von 5:2 führte. Den in dieser Phase gewonnen Vorsprung konnte die HSG bis zur Pause verteidigen, als bei 10:7 die Seiten gewechselt wurden.

Nach der Pause verlor man für eine Weile den Faden, schloss vorne zu unüberlegt und vorschnell ab und bescherte damit den Gästen einfache Gegenstoßtore. Von 11:8 drehte Merchweiler die Begegnung auf 13:16, die damit zu kippen drohte. Bis zum 15:18 nach 45 Spielminuten hinkte man diesem Rückstand hinterher, ehe man wieder zu alter Stärke fand. Eine kleinere Besetzung im Rückraum sorgte wieder für mehr Spielfluss und einige Treffer, während die Deckung nach wie vor um jeden Zentimeter kämpfte. Beim 17:18 stellte Ottweiler wieder den Anschluss her und konnte wenig später beim 19:19 den Ausgleich erzielen. Die Schlussphase wurde dann sowohl für die Spieler auf der Platte als auch für die Zuschauer nervenaufreibend. Die HSG legte zweimal vor, die Gäste konterten aber jeweils mit dem Ausgleich, bis es ca. eine Minute vor Spielende 22:22 stand und die HSG im Ballbesitz war. Im letzten Angriff nahm Ottweiler zunächst etwas Zeit von der Uhr, ehe eine Auszeit die Gemüter kurz abkühlte. In den letzten Sekunden und drohendem Zeitspiel, blieb aber nur noch die Option aus einem Freiwurf heraus zum Erfolg zu kommen. Mike Groß scheiterte zunächst am Doppelblock der Gäste. Den Abpraller sicherte sich aber Domenic Spalt und erzielte aus dem Rückraum unmittelbar vor Abpfiff sehenswert den Treffer am Block vorbei ins Gehäuse der Merchweiler Panther. Im Anschluss kannte der Jubel der Mannschaft keine Grenzen mehr. Schließlich konnte man sich für den aufopferungsvollen Kampf, wenn auch am Ende sicherlich etwas glücklich, mit zwei ganz wichtigen Punkten im Abstiegskampf belohnen, auch wenn die Partie einige Körner kostete.

An dieser Stelle soll nicht versäumt werden, noch gute Genesungswünsche an die beiden Spieler vom TVM zu richten, die sich jeweils bei Zusammenstößen verletzten: Gute Besserung!

Der Sieg war wichtig, nach der Niederlagenserie der letzten Wochen, insbesondere für das Selbstbewusstsein und den Zusammenhalt der Mannschaft. Damit rückt man in der Tabelle bis auf einen Zähler an Merchweiler und Merzig heran, was eine spannende Schlussphase der Saison verspricht. Mit der HSG ist also nach wie vor zu rechnen, insbesondere vor eigenem Publikum, das die Mannschaft lautstark nach vorne peitschte. Der Abstiegskampf ist noch nicht entschieden. Bereits am kommenden Samstag, den 09.04.2022 kann die HSG dann hoffentlich weitere Punkte sammeln. Um 18 Uhr tritt man auswärts bei der HSG Fraulautern/Überherrn an, die man im Hinspiel noch knapp schlagen konnte. Dennoch eine schwere Aufgabe bei den heimstarken Falken. Die Mannschaft freut sich auch dort auf die Unterstützung der treuen Fans.

Heja HSG!

Übersicht der kommenden Spieltermine der HSG M1:

– Sa. 09.04. um 18:00: HSG Fraulautern/Überherrn – HSG OTW

– Sa. 23.04. um 17:00: HSG OTW – HSG DJK Nordsaar

– Mi. 27.04. um 20:00: HC Dillingen/Diefflen – HSG OTW (Nachholspiel, Termin unter Vorbehalt)

– Sa. 30.04. um 19:00: SGH St. Ingbert – HSG OTW

– Do. 05.05. um 19:00: HSG OTW – HSG Dudweiler/Fischbach (Nachholspiel, Termin unter Vorbehalt)

– Sa. 07.05. um 20:00: SV Zweibrücken II – HSG OTW

– Do. 12.05. um 20:30: HSG OTW – Merzig/Hilbringen (Nachholspiel, Termin unter Vorbehalt)

– Sa. 14.05. um 17:00: HSG OTW – HSG TVA/ATSV Saarbrücken

Aufstellung der HSG:

– Daniel Müller, Lukas Keller (beide Tor)

– Christian Gehm (3), Benedikt Neufang (1), Daniel Kettering (3), Lucas Weißmann, Matthias Brusdeilins, Sebastian Regitz, Patrick L’hoste (4), Sven Anhaus (1), Mike Groß (5/1), Marcel Hoffmann, Domenic Spalt (3), Daniel Keller (3)

– Trainer: Tobias Frei, Alexander Gräbder

– Betreuer: Volker Wiesel

Männer 1: HSG TVA/ATSV Saarbrücken – HSG Ottweiler/Steinbach I: 41:32

Niederlage der HSG M1 beim Tabellenführer

Dass man nicht als Favorit zum Tabellenführer nach Saarbrücken reisen würde, war schon vor der Partie klar. Als aber dann kurz vor Anpfiff vier weitere Spieler der HSG Ottweiler/Steinbach (davon drei Rückraumspieler) aufgrund von Corona-Einschränkungen ausfielen, wurde die Personalsituation, die derzeit ohnehin schon angespannt ist, nochmal verschärft. Das Spiel wurde dennoch angetreten, da man ansonsten die Punkte sowieso verloren hätte, da noch kein durch PCR-Test bestätigter Befund vor Spielbeginn vorlag, was die Regularien aber verlangt hätten. Sogar Trainer Frei streifte dafür das Trikot über.

Nichtsdestotrotz wollte man auch mit dünner Personaldecke einen besseren Start erwischen als noch in der Vorwoche gegen Zweibrücken. Nach ausgeglichenem Auftakt beim 3:2 war Coach Frei aber nur drei Minuten später beim 7:2 bereits gezwungen die erste Auszeit zu nehmen. Offensiv gelang nach der Auszeit auch eine deutliche Steigerung, wenngleich man konstatieren muss, dass die Gastgeber jeden Treffer der HSG umgehend über die schnelle Mitte wieder egalisierten. So entwickelte sich im weiteren Verlauf eine schnelle und torreiche Begegnung, in der die Defensivreihen beider Teams meist das Nachsehen hatten. Ottweiler lief dem anfänglichen Rückstand aber stets hinterher, wie beim 11:5 nach ca. 15 Minuten oder 20:14 Pausenstand. Grund hierfür waren diverse Ballverluste nach technischen Fehlern, die Saarbrücken immer wieder zu einfachen Gegenstößen einluden. 

Dass sogar mit einem Quäntchen mehr Glück sogar etwas mehr drin gewesen wäre, zeigte sich kurz nach dem Seitenwechsel. Beim Stande von 22:17 hatte Ottweiler die Chance den Rückstand auf vier Tore zu verkürzen, ließ die Möglichkeiten aber ungenutzt und fing sich im Gegenzug einen Gegentreffer sowie eine Zeitstrafe ein. Damit war eine Vorentscheidung gefallen, da bei den Gastgebern auch gefühlt alles klappte und Ottweiler sich weiterhin viel zu viele individuelle Ballverluste leistete. Über 28:20 nach 40 Spielminuten und 35:25 nach 50 Minuten spielte Saarbrücken die Partie souverän zu Ende bis zum Endstand von 41:32. 

Am Ergebnis zeigt sich bereits, dass die Abwehr an diesem Abend überhaupt nicht in die Spur fand. Die 31 eigenen Treffer waren dafür ordentlich in Anbetracht der geringen Wechselmöglichkeiten, insbesondere wenn man sich vor Augen führt, dass hiervon 29 Tore aus dem Positionsangriff fielen. Besonders ärgerlich dabei ist es aber, dass man die Gastgeber durch die eigenen Fehler förmlich zu freien Wurfchancen ein ums andere Mal eingeladen hat. Ohne die sicherlich ordentliche Leistung der Saarbrücker schmälern zu wollen, hat sich die HSG an diesem Abend selbst geschlagen, auch wenn dies bei dem deutlichen Ergebnis seltsam klingen mag. Wenn man aber betrachtet, dass die Gastgeber zwischen 10-15 Tempogegenstöße laufen konnten, wird diese Aussage wieder nachvollziehbar. Sei es drum, die Punkte sind zurecht weg und die HSG hat sich trotz der widrigen Umstände achtbar aus der Affäre gezogen. Das sollte Grund genug sein, um die nach Abpfiff hängenden Köpfe wieder aufzurichten. Dies wird auch dringend nötig sein, da die anderen Teams im Tabellenkeller in den vergangenen Wochen fleißig punkten konnten. Die nächste Chance Punkte einzufahren, hat die HSG dann bereits am kommenden Freitag bei der HG Saarlouis II. Anwurf ist um 20:15 Uhr in der Stadtgartenhalle. 

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

– Matthias Ottenbreit (Tor)

– Christian Gehm (8), Benedikt Neufang (2), Alexander Gräber, Daniel Kettering (1), Tobias Frei, Matthias Brusdeilins (5), Patrick L’hoste (1), Sven Anhaus (7/6), Mike Groß (5/1), Marcel Hoffmann (3)

– Trainer: Tobias Frei

– Betreuer: Volker Wiesel

Ersatzgeschwächte HSG M1 mit deutlicher Heimniederlage gegen Zweibrücken

HSG Ottweiler/Steinbach I – SV 64 Zweibrücken II 18:29

Stark ersatzgeschwächt musste die 1. Männermannschaft der HSG Ottweiler/Steinbach das erste Spiel im neuen Jahr angehen. Gleich sechs Spieler fehlten komplett, während weitere angeschlagen in die Partie gingen oder berufsbedingt erst nach Anpfiff zur Mannschaft stoßen konnten. Der ohnehin starke Gegner aus Zweibrücken, bis zum Jahreswechsel gar noch ohne Verlustpunkt, konnte dagegen personell aus dem vollen schöpfen. Trotz der klaren Vorzeichen wollte man kämpferisch dagegenhalten, was aber insbesondere im ersten Spielabschnitt völlig misslang. 

Die Deckung der HSG fand in ungewohnter Formation keinen Zugriff auf den agilen Rückraum der Gäste. Zudem ließ man einige freie Chancen liegen, was die Zweibrücker gewohnt konsequent über Gegenstöße bestraften. So lag Ottweiler zunächst 0:5 und nach nicht einmal 20 Spielminuten schon mit 3:13 zurück, als sich eine Heimklatsche schon abzeichnete. Bis zur Pause wuchs der Rückstand gar auf 4:17 an. Ein ausführlicherer Spielbericht erübrigt sich an dieser Stelle, zu klar waren dafür die Kräfteverhältnisse an diesem Abend.

Aufgeben war dennoch keine Option und man zeigte in der zweiten Hälfte jedenfalls Charakter. Die HSG fand etwas besser ins Spiel, was allerdings auch an einigen Wechseln der Gäste lag. Trotzdem konnte man Moral beweisen und wenigstens die zweite Hälfte für sich entscheiden, auch wenn der Ausgang der Partie zu keinem Zeitpunkt mehr in Frage gestellt werden konnte. Dafür war zu früh bereits eine Vorentscheidung gefallen. Die Begegnung endete beim Stande von 18:29, sodass die HSG immerhin etwas Schadensbegrenzung betreiben konnte. 

Unterm Strich eine klare Sache, in Anbetracht der personellen Ausgangslage aber auch ein Stück weit nachvollziehbar, wenn alleine vier Kräfte im Rückraum nicht zur Verfügung stehen. Vielen Dank an dieser Stelle an Marc Pitz und Florian Knapp aus der zweiten Mannschaft, die dafür in die Bresche sprangen. Nächsten Samstag ist die HSG dann zu Gast beim Tabellenführer, wo hoffentlich wieder ein breiterer Kader für Coach Frei zur Verfügung stehen wird. Anwurf ist dann um 20 Uhr in Saarbrücken. 

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

– Matthias Ottenbreit, Daniel Müller (beide Tor)

– Christian Gehm (4), Benedikt Neufang (1), Alexander Gräber, Daniel Kettering (1), Florian Knapp, Sebastian Regitz (4), Patrick L’hoste, Sven Anhaus (1/1), Marc Pitz (1), Mike Groß (4), Marcel Hoffmann (2)

– Trainer: Tobias Frei

– Betreuer: Volker Wiesel

HSG Ottweiler/Steinbach I – SGH St. Ingbert 28:32

HSG M1 mit knapper Niederlage zum Jahresausklang

Mit dem Rückenwind von zwei Erfolgen in Serie wollte man letzten Samstag auch dem favorisierten Tabellendritten aus St. Ingbert Paroli bieten. Leider zog man in der engen Partie in den letzten Minuten aber den Kürzeren.

Ottweiler startete durchwachsen mit einigen technischen Fehlern im Angriff, was den Gästen eine 1:3 Führung einbrachte. Im Anschluss gelangen aber nach Ballgewinnen in der Deckung einige Gegenstöße und beim 4:4 war die Begegnung wieder ausgeglichen. Danach konnte St. Ingbert auf 4:7 davonziehen. Diesem Abstand lief die HSG dann längere Zeit hinterher, wie beim 7:10, 10:13 oder auch dem 15:18 zur Pause. Bereits am Halbzeitergebnis lässt sich das Problem in diesem Spiel erkennen. Der Angriff funktionierte zwar gut, weil immer wieder Lücken in der Deckung der Gäste genutzt wurden. Die eigene Abwehrarbeit ließ aber über weite Strecken ein ums andere Mal arg zu wünschen übrig. 

Erst als man kurz nach der Pause mit 16:20 in Rückstand geriet, besserte sich das Abwehrverhalten der HSG und Lukas Keller im Tor nahm ebenfalls einige Wurfchancen weg. So gelang ein 5:0-Lauf zum 21:20 und die Partie war wieder offen, die HSG sogar am Drücker nach knapp 45 Minuten. Die Gäste brachten daraufhin den siebten Feldspieler um den Lauf der Gastgeber zu brechen, was dazu führte, dass die Führung nun ständig wechselte. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass Lukas Keller in dieser Phase einen sehenswerten Treffer über das komplette Spielfeld ins leere Tor der Gäste erzielte. Beim 26:25 lag Ottweiler etwa acht Minuten vor Schluss noch in Front. Die Gäste behielten aber dennoch die Oberhand, da man leider einige gut herausgespielte Chancen nicht nutzte und ein Stück weit auch die Cleverness fehlte. In Überzahl zog St. Ingbert auf 27:30 davon und beim 28:32 ertönte die Schlusssirene. Die Enttäuschung war den Spielern anzumerken, da man sich für die anständige Leistung nicht belohnte. Nichtsdestotrotz hat das Spiel auch gezeigt, dass man mit einer Mannschaft aus der Spitzengruppe der Liga mithalten kann. Um dann aber auch zu punkten, muss man eben bis zum Ende konsequent durchziehen. Damit verabschiedet sich die 1. Herrenmannschaft der HSG Ottweiler/Steinbach, auf Platz 8 der Tabelle stehend, in die kurze Winterpause. Die Mannschaft wünscht allen Fans, Spielern, Sponsoren und Verantwortlichen der HSG ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten und vor allem gesunden Start ins neue Jahr! Dort geht es dann am 15.01.2022 weiter mit dem Heimspiel um 19:00 Uhr gegen den Spitzenreiter aus Zweibrücken. 

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

Lukas Keller (1), Daniel Müller (beide Tor)

Christian Gehm (4), Benedikt Neufang (2), Daniel Kettering (1), Matthias Brusdeilins (2), Sebastian Regitz (1), Patrick L’hoste (4/1), Sven Anhaus (4/2), Marcel Hoffmann, Domenic Spalt (3), Daniel Keller (6)

Trainer: Tobias Frei

Betreuer: Volker Wiesel, Marius Deubel, Lucas Weißmann

Männer 1: HSG DJK Nordsaar I – HSG Ottweiler/Steinbach I 20:28 (10:11)

HSG M1 verschafft sich Luft im Abstiegskampf

In fremder Halle war die HSG in dieser Saison bislang noch punktlos und zeigte einige schwächere Auftritte. Einen solchen wollte man beim Gastspiel in Oberthal aber gerade nicht hinlegen, um sich ein kleines Polster im Abstiegskampf aufzubauen. Gegen das Tabellenschlusslicht sollte daher ein Sieg her. Auch wenn man konstatieren muss, dass sich die Gastgeber in einer schwierigen sportlichen Situation befinden, sind angeschlagene Boxer häufig am gefährlichsten. Entsprechend war man vom Ergebnis der Gastgeber in der Vorwoche (knappe Niederlage beim Tabellendritten) gewarnt. 

Ottweiler begann gut, mit viel Zug zum Tor und schnellem Spiel nach vorne. Gleichzeitig leistete man sich in der Anfangsphase aber einige Aussetzer in der Deckung, wodurch beide Halbpositionen zu einfachen Treffern gelangten. Fortan fand die Ottweiler Deckung aber mehr Zugriff und auch Daniel Müller im Gehäuse der Frei-Truppe erwischte einen starken Tag mit zahlreichen Paraden. Während man sich in der Abwehr zunehmend stabilisierte, ließ vorne dafür die Leistung zunächst nach. Die Angriffe der HSG wurden statischer, weshalb die Treffer mehr und mehr erarbeitet werden mussten. Die Zuschauer sahen folgerichtig eine komplett ausgeglichene Partie im ersten Spielabschnitt. So nahmen die Gäste nach Zwischenständen von 4:4 oder 8:8 nur eine hauchdünne 10:11 Pausenführung mit in die Kabine.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs gelang es dann aber endlich sich ein wenig deutlicher abzusetzen. Die 6:0-Deckung stand weiterhin solide und nun war auch vorne wieder mehr Zug drin, was den Gästen beim 13:18 erstmals eine fünf Tore Führung einbrachte nach etwa 40 Spielminuten. Als es etwa 10 Minuten vor Ende der Begegnung beim Stande von 17:19 noch einmal enger wurde, ließ sich Ottweiler nicht von der hitziger werdenden Atmosphäre in der Halle anstecken, sondern spielte clever und souverän die eigenen Chancen aus. Die Gegenwehr der Gastgeber ließ daher in der Schlussphase merklich nach, weshalb das Ergebnis noch in die Höhe wuchs, bis zum Endstand von 20:28. 

Damit wandern zwei weitere Punkte auf das Konto der HSG, die nun mit 8:10 Punkten auf Platz 8 der Tabelle steht und sich damit etwas Luft im Abstiegskampf verschafft hat. Die kommenden Partien finden dann gegen die drei Topteams der Liga statt, wo man schauen kann, ob man den einen oder anderen Favoriten ärgern kann. Kommenden Samstag ist dabei zum letzten Spiel des Jahres die SGH St. Ingbert zu Gast in der Seminarsporthalle. Anpfiff ist um 17 Uhr. 

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

Lukas Keller, Daniel Müller (beide Tor)

Christian Gehm (8), Benedikt Neufang (1), Alexander Gräber, Daniel Kettering, Matthias Brusdeilins (2), Sebastian Regitz (1), Patrick L’hoste (4/1), Sven Anhaus (3/1), Mike Groß (3), Marcel Hoffmann, Domenic Spalt (2), Daniel Keller (4)

Trainer: Tobias Frei

Betreuer: Volker Wiesel, Lucas Weißmann

Kurzer Nachtrag zum Pokal-Aus der HSG Männer 1

Wie es in den vergangenen Tagen mehreren Presseberichten in Zeitungen und digitalen Medien zu entnehmen war, ist die erste Herrenmannschaft der HSG Ottweiler/Steinbach kampflos aus dem Hyundai-Auto Weis-Pokal ausgeschieden. Leider war keiner einzigen Pressemeldung der Hintergrund hierfür zu entnehmen. Insofern wurde bewusst einige Tage bis zu dieser Stellungnahme abgewartet, um zu sehen, ob sonst jemand hier einmal den Finger in die Wunde legt.

Die HSG wäre offiziell im Achtelfinale auf den TV Homburg II getroffen, seines Zeichens Bezirksligist. Statt der etatmäßigen 2. Mannschaft trat im bisherigen Verlauf des Pokals allerdings die 1. Mannschaft vom TV Homburg an, die derzeit Tabellenführer der RPS-Liga ist. Die erste Mannschaft des TV Homburg trat in der ersten Runde des Pokals bei der SGH St. Ingbert nicht an und lief fortan als TVH II auf, ein offenes Geheimnis. Somit hat man in der Begegnung gegen die HSG als offizieller Bezirksligist Heimrecht, wegen der niedrigen Spielklasse. Zwar werden im Pokal Einnahmen traditionell geteilt, jedoch wäre es auch in Coronazeiten schön gewesen, ein Spiel gegen eine vermeintlich große Mannschaft im Saarland vor eigenem Publikum zu haben. Sich als absolut überlegener RPS-Tabellenführer auf diese Art und Weise sein Heimrecht zu ergaunern, zeugt nicht unbedingt von Stil und Klasse. 

Insofern verwunderte es nicht, dass Homburg am eigens dafür angesetzten Pokalwochenende (19.-21.11.) nicht antreten wollte, da der offizielle Bezirksligist seltsamerweise ein Auswärtsspiel in der RPS-Liga hatte. Angeblich hätte man im Homburger Raum auch keine Halle zur Verfügung gehabt. Ein Schelm, wer böses dabei denkt! Das Ottweiler Angebot, entweder am 20.11. gegen die tatsächliche 2. oder auch in Ottweiler (harzfrei) zu spielen wurden abgelehnt. Nebenbei sei bemerkt, dass die HSG ebenfalls ein Punktspiel am 19.11. hatte und daher auch nicht taufrisch angetreten wäre. Stattdessen wurde das Spiel von Homburger Seite lieber auf den anschließenden Donnerstag gelegt, an dem die HSG nahezu keine spielfähige Mannschaft aufbieten konnte, da auch Spieler der 2. und 3. Mannschaft jeweils schon festgespielt waren. 

Daher entschied man sich, auf die Partie zu verzichten und nahm die finanzielle Strafe dafür in Kauf. Man muss sich eben auch nicht alles bieten lassen. Die Vorgehensweise des TVH ist aber auch nicht neu und wurde auch bereits von anderen größeren Vereinen im Saarland praktiziert. Selbst die SZ berichtete hierüber, ohne einen kritischen Kommentar. Auch wenn man beim HV Saar den Ottweiler Standpunkt gut nachvollziehen konnte und ein solches Vorgehen zur Erlangung des Heimrechts nicht wirklich billigt, muss man sich zumindest fragen lassen, warum man an dieser Stelle nicht die Statuten anpasst. Jedenfalls ein fragliches Verhalten, von dem man denken sollte, dass es einem der klassenhöchsten saarländischen Vereine nicht würdig wäre. Man lernt aber scheinbar tatsächlich nie aus. 

Heja HSG!

HSG Dudweiler/Fischbach I – HSG Ottweiler/Steinbach: 29:22

Schlechte Chancenverwertung besiegelt Niederlage in Dudweiler

Am Ende stand eine deutliche Niederlage auf der Anzeigetafel zu Buche. Allerdings wäre trotz mäßiger Leistung bei besserer Chancenverwertung mehr drin gewesen in der Auswärtspartie am Freitagabend in Dudweiler.

Bis zum Stande von 4:4 gestaltete sich die Begegnung noch ausgeglichen. Ein 5:0-Lauf verschaffte den Gastgebern allerdings einen ersten deutlichen Vorsprung beim 9:4 nach etwa 18 Spielminuten. Ottweiler blieb aber am Ball und konnte den Rückstand beim 12:9 nach etwa 26 Minuten wieder verkürzen, wodurch man wieder besser im Spiel schien. Die HSG macht in dieser Saison allerdings zu oft die gleichen Fehler. Erneut leistete man sich im letzten Angriff vor der Pause einen eklatanten Fehler. Statt den Rückstand zu minimieren, wurde wiederum der Ball verschenkt und dem Gegner so die Möglichkeit gestattet, quasi mit dem Halbzeitpfiff noch einen Treffer zu erzielen, was Dudweiler dankend nutzte. So ging es mit 14:9 in die Pause.

Im zweiten Durchgang blieb die Leistung dann ebenfalls zu fehleranfällig und schwankend. Durch kurzzeitig bessere Phasen gelang es zwar immer wieder den Rückstand auf vier Tore zu verkürzen wie beim 16:12. Diesen Phasen folgten dann aber wieder teils haarsträubende Fehler, wodurch der Rückstand erneut auf 6-7 Tore anwuchs und womit man sich das Leben selbst unnötig erschwerte, wie beim Zwischenstand von 20:13. Beim 25:20 ca. acht Minuten vor Ende der Begegnung keimte nochmals Hoffnung auf. Doch die HSG Ottweiler/Steinbach blieb durchweg zu unkonstant. Dudweiler spielte die Partie souverän zu Ende und legte nochmals einige Treffer drauf bis zum Endstand von 29:22.

Sowohl die Deckungsarbeit, insbesondere in Überzahl, als auch die Abschlussquote ließen an diesem Abend stark zu wünschen übrig. So wurden ca. 10-12 freie Chancen vor allem über die Außen liegen gelassen, wie auch drei 7m-Strafwürfe. Insgesamt sicher deutlich zu viel, um in einem Auswärtsspiel in der Saarlandliga zu punkten. Trotz der eher schwachen Leistung wäre mit besserer Trefferquote an dieser Stelle dennoch etwas möglich gewesen. Die Chancen dazu wurden größtenteils gut herausgespielt und werden mit harter Arbeit im Training demnächst auch wieder den Weg ins Tor finden.

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

Lukas Keller, Daniel Müller (Tor)

Benedikt Neufang (2), Daniel Kettering, Lucas Weißmann (5), Matthias Brusdeilins (1), Patrick L’hoste (5/1), Sven Anhaus, Philip Schwan, Mike Groß (3/2), Marcel Hoffmann, Domenic Spalt (4), Daniel Keller (2)

Trainer: Tobias Frei, Alexander Gräber

Betreuer: Volker Wiesel

Bericht: Benedikt Neufang

Männer 1: HSG Ottweiler/Steinbach I 29:31 HC Dillingen/Diefflen

Knappe Heimniederlage trotz ansprechender Leistung

Auch wenn man bislang zuhause noch ungeschlagen war in dieser Saison, ging man in die Partie gegen Dillingen nicht unbedingt als Favorit. Die Gäste zählten in den vergangenen Jahren stets zur Spitzengruppe in der Saarlandliga und verbrachten vor 2 Jahren sogar eine Spielzeit in der RPS-Liga. Daher war klar, dass man durchweg eine Spitzenleistung brauchen würde, um die Punkte in Ottweiler zu behalten. Die benötigte Spitzenleistung war es dann leider nicht ganz, wenn auch eine ordentliche. 

Das Spiel gestaltete sich von Beginn an ausgeglichen. Keines der beiden Teams konnte sich in der Anfangsphase einen nennenswerten Vorteil erspielen. Bezeichnend dafür, dass sich keine der Mannschaften bis etwa 5 Minuten vor der Halbzeit mit mehr als einem Treffer absetzen konnte. Der Angriff der HSG war an diesem Abend gut aufgelegt, sodass trotz robuster Deckung der Gäste immer wieder Durchbrüche gelangen. Dafür offenbarte man im Gegenzug aber ungewohnte Schwächen in der eigenen Abwehr. Zu oft agierte man zu passiv und fand nicht den nötigen Zugriff auf den Dillinger Rückraum. Erst in den letzten Minuten des ersten Durchgangs profitierte Dillingen von kleinen Nachlässigkeiten der HSG im Angriff und konnte sich damit bis auf 14:18 absetzen.

Nach dem Seitenwechsel dann ebenfalls ein ausgeglichenes Bild, obwohl Ottweiler beim Stande von 16:21 noch deutlich in Rückstand war. Die HSG stellte die Deckung um und entwickelte dadurch endlich mehr Aggressivität im Abwehrverhalten. Damit gelang es sich ins Spiel zurück zu kämpfen und beim Zwischenstand von 23:23 sogar den Ausgleich zu erzielen. In dieser entscheidenden Phase fehlte dann aber letztlich die Cleverness, die Partie komplett an sich zu reißen, aber auch etwas Glück in der einen oder anderen Entscheidung der ansonsten souveränen Unparteiischen. Dillingen zog auf 25:30 davon etwa 3 Minuten vor dem Ende und die Begegnung schien gelaufen. Hoffnung keimte wieder auf als nach 59 Minuten der Anschlusstreffer zum 29:30 gelang. Die Gäste behielten im letzten Angriff aber die Nerven und machten beim 29:31 den Deckel drauf, was gleichzeitig auch der Endstand war.

Somit stand die HSG am Ende trotz ansprechender Leistung mit leeren Händen da. Punkte wären hier mit einem Tick mehr Abgeklärtheit in den entscheidenden Momenten absolut drin gewesen. Die Partie hat aber gezeigt, dass man auch mit solchen Gegnern mithalten kann.

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

– Lukas Keller, Daniel Müller (beide Tor)

– Christian Gehm (2), Benedikt Neufang (1), Daniel Kettering (1), Lucas Weißmann (9), Matthias Brusdeilins (5), Sebastian Regitz (1), Patrick L’hoste (2/1), Sven Anhaus (2/2), Philip Schwan (1), Mike Groß (4), Marcel Hoffmann (1), Domenic Spalt 

– Trainer: Tobias Frei

– Betreuer: Volker Wiesel

Männer 1: HSG Ottweiler/Steinbach – TuS Brotdorf: 25:25

HSG beweist Rückgrat – Leistungsgerechtes Remis gegen Brotdorf

Nachdem man in der Vorwoche gegen einen der Titelfavoriten in Merzig arg unter die Räder kam, war die Truppe von Trainer Tobias Frei im Heimspiel gegen Brotdorf sichtlich gewillt, wieder ein anderes Bild an den Tag zu legen und zurück in die Spur zu finden. In einem spannenden und umkämpften Spiel gelang dies auch, wenn auch in einem Herzschlagfinale.

Die Personalsituation auf Ottweiler Seite war unterdessen glücklicherweise wieder etwas entspannter als in der Partie gegen Merzig, was sich während der Partie auch direkt bemerkbar machte. Mike Groß, Sebastian Regitz und Benedikt Neufang, die allesamt in der Vorwoche noch fehlten und heute angeschlagen ins Spiel gingen, konnten dennoch die Schuhe schnüren und mitwirken. Auch Sven Anhaus und Lukas Keller verstärkten wieder das Team.

Vom Anpfiff weg zeichnete sich eine ausgeglichene Begegnung ab, mit wechselnden Vorteilen auf beiden Seiten. Die Gäste überraschten die HSG dabei mit einer Manndeckung, zunächst gegen den im Spiel gegen Merzig stark aufgelegten Matthias Brusdeilins und später auch gegen weitere Rückraum-Akteure der HSG. Die neue Situation meisterten die Bliesstädter aber zunächst erfolgreich und fanden über die Außen immer wieder schöne Lösungen, was nach ca. 15 Minuten eine 6:4 Führung bescherte. Ein anschließender 4:0-Lauf brachte die Gäste aber zurück ins Spiel. In dieser Phase ließ Ottweiler zu viele Chancen liegen und fand nicht immer den nötigen Zugriff in der Deckung, wodurch die Wombats aus Brotdorf immer wieder ihre Führung verteidigen konnten. So lief die HSG bis zur Pause einem knappen Rückstand hinterher beim 8:10 oder 10:13. Im Vergleich zur vergangenen Partie stimmten an diesem Abend jedoch die Einstellung und der Kampfeswille, sodass man sich davon nicht beeindrucken ließ und bis zur Halbzeit wieder auf 12:13 verkürzen konnte.

Im zweiten Durchgang dann ein ähnliches Bild. Die HSG weiter gut im Spiel aber leider nicht mit dem entscheidenden Punch. Obwohl man als Zuschauer vermehrt den Eindruck gewinnen konnte, dass die HSG nun das Heft des Handelns in die hand nehmen würde, gelang es der Mannschaft nicht das Spiel zu den eigenen Gunsten zu verlagern. Dafür waren die Gäste jeweils zu abgeklärt. Trotz, dass man die Wombats reihenweise ins Zeitspiel zwang, fanden diese immer wieder Lösungen, die kurz vor knapp zum Torerfolg führten. Ottweiler machte sich dadurch letztlich das Leben selbst unnötig schwer.

Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild, gefühlt war mehr drin für die Gastgeber, aber Brotdorf meistens mit cleveren Entscheidungen im Abschluss trotz guter Deckung der HSG. So gingen die Gäste oft mit 2-3 Treffern in Führung, ehe Ottweiler sich wieder zurückkämpfte. Beispielhaft dafür die Zwischenstände von 14:17, 17:17 über 21:23 bis zum 23:23 nach ca. 55 Spielminuten. Zwar ließ man sich nie abschütteln und steckte nicht auf, der richtige Umschwung blieb aber ebenso aus. In dieser heißen Phase dann eine bemerkenswerte und überaus sportliche Geste der Gäste aus Brotdorf. Nach einer Fehlentscheidung der Unparteiischen, klärten die Gäste die Situation auf und überließen der HSG an dieser Stelle den zwar berechtigten aber dennoch aberkannten Ballbesitz. Respekt dafür an dieser Stelle und ein Paradespiel an gelebtem Sportsgeist!

Drauf folgte ein Herzschlagfinale: Brotdorf ging zunächst mit 23:25 in Führung, Ottweiler verkürzte auf 24:25, durch den in der Schlussphase auftrumpfenden Domenic Spalt, der die letzen 5 Treffer der HSG erzielte. Den Gästen gelang es im vermeintlich vorentscheidenen Angriff einen 7m-Strafwurf herauszuholen. Diesen konnte Daniel Müller parieren und die HSG hatte die Chance doch noch einen Punkt zu ergattern. Nach einer 2-Minuten-Strafe für Brotdorf und einer Auszeit der HSG wurde der zusätzliche Feldspieler für den Torwart der HSG gebracht. Und tatsächlich gelang der HSG der erlösende Ausgleich, wiederum über Domenic Spalt. Der direkte Gegentreffer vom Anwurf weg, unmittelbar vor dem Abpfiff ins leere Tor der HSG wurde zurückgepfiffen, nachdem ein Brotdorfer Spieler schon weit in der Hälfte der HSG stand. Damit war das unterm Strich leistungsgerechte Remis besiegelt beim Endstand von 25:25.

In Anbetracht der letzten Minuten in einer nervenaufreibenden Schlussphase sicherlich ein gewonnener Punkt, auch wenn man konstatieren muss, dass insgesamt über den Spielverlauf auch 2 Punkte drin gewesen wären. Resümierend steht die HSG damit nach 3 Spieltagen mit 3:3 Punkten in einer neuen Liga da und befindet sich demnach voll im Soll. Auf den schwachen Auftritt in Merzig folgte die richtige Reaktion. Umso schöner, dass man sich am Ende für die gute und kämpferische Leistung auch belohnen konnte. Nun hat die Mannschaft 3 Wochen spielfrei und wird diese nutzen, um ordentlich zu trainieren und verletzte Spieler wieder zurückkommen zu lassen.

Bis zum nächsten Spiel müssen sich die Fans der HSG daher etwas gedulden. Am 30.10 empfängt die 1. Männermannschaft dann um 17:00 Uhr die Mannschaft vom TV Niederwürzbach in der heimischen Seminarsporthalle.

Heja HSG!

Aufstellung der HSG:

Lukas Keller, Daniel Müller (Tor)
Christian Gehm (2), Benedikt Neufang, Daniel Kettering (1), Lucas Weißmann, Philip Schwan (1), Matthias Brusdeilins (1), Sebastian Regitz (2), Patrick L’hoste (6/3), Sven Anhaus (2), Mike Groß (3), Domenic Spalt (7),

Trainer: Tobias Frei, Alexander Gräber
Betreuer: Volker Wiesel

Bericht: Benedikt Neufang