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D-Jugend männlich: Bank 1 Saar Cup männliche Jugend D1

Einzug ins Finale aufgrund schlechter Schiedsrichterleistung verpasst!

 Am vergangenen Samstag reiste die Mannschaft der männlichen Jugend D1 nach Zweibrücken zur zweiten Runde des Bank 1 Saar Cups. Nachdem in der ersten Runde die SGH St. Ingbert und der HC Schmelz, zwei Mannschaften der Saarlandliga, ohne Probleme aus dem Rennen geworfen wurden, fuhr die Mannschaft der HSG Ottweiler/Steinbach mit hohen Erwartungen nach Zweibrücken.

Dort war neben dem Gastgeber SV 64 Zweibrücken (aktuell Tabellenzweiter der Saarlandliga) auch noch die HWE Erbach/Waldmohr zu Gast. Ziel unserer Jungs war es nun, auf jeden Fall, die im Vorfeld gut analysierte Mannschaft des SV Zweibrücken, zu schlagen. Da als Erstes das Spiel SV Zweibrücken-Erbach/Waldmohr stattfand, konnten die Jungs sich noch ein letztes Bild der beiden Mannschaften verschaffen, bevor sie im zweiten Spiel selbst gegen die SV Zweibrücken antreten mussten.

Hoch konzentriert und motiviert gingen die Spieler auf´s Feld, jedoch war auch die Nervosität der kompletten Mannschaft nicht zu übersehen. Die SV Zweibrücken ging zwar 1:0 in Führung, was die Jungs der HSG aber im Gegenzug wieder ausgleichen konnten. Im weiteren Verlauf wechselte die Führung immer hin und her, keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Es war ein hartes, kampfbetontes Spiel, welches letztendlich durch mehrere zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen mit einem Tor Vorsprung zu Gunsten des SV Zweibrücken entschieden wurde. Total enttäuscht und mit hängenden Köpfen verließen die Spieler den Platz. Nicht nur für die Spieler und Trainer, sondern auch für die mitgereisten Eltern ist es unverständlich, dass zu solch einem Turnier nicht ein offizieller Schiedsrichter des HVS gestellt wird. Es ist schade, dass gerade zu so einem Turnier, bei dem die Spielzeit knapp ist und die Ergebnisse oft eng ausfallen, nicht mehr Wert auf einen korrekten, neutralen Schiedsrichter gelegt wird.

 Noch zu erwähnen ist, dass im Anschluss das zweite Spiel gegen den vermeintlich schwächeren Gegner Erbach/Waldmohr mit 10:19 verloren ging. Die Spieler, total enttäuscht und von der Rolle, waren nicht mehr in der Lage an ihre gewohnte gute Spielstärke anzuknüpfen.

 Kopf hoch Jungs – eure gezeigte Leistung war in Ordnung, die des „Unparteiischen“ jedoch sehr fragwürdig!!!

1. Damenmannschaft der HSG mit neuen Trikots am Start

Was wäre eine Hochzeit ohne Brautkleid, eine Handballmannschaft ohne Trikots? Schön, wenn sich beides miteinander kombinieren lässt.

Gleich drei der aktiven Spielerinnen der 1. Damenmannschaft der HSG Ottweiler haben den Bund des Lebens mit einem Brautkleid von Rena Brautmoden in Ottweiler geschlossen.

Schon zweimal wurden sie dafür mit einem Satz Trikots belohnt. Nun war es wieder mal an der Zeit sich neu einzukleiden und man stieß dabei beim Sponsor keineswegs auf Widerworte. Erneut waren Renate und Karl-Reinhard Schöpfer, die Inhaber des Brautmodegeschäftes, bereit dazu, die Damenmannschaft mit einem neuen Trikotsatz zu unterstützen. Hierfür gilt den beiden ein riesengroßes Dankeschön!

Einweihung fanden die Trikots beim Spiel am 07.10.2012 gegen die HG Saarlouis in dem die Damen erfolgreich ihr Können in neuem Dress darboten.

Männer I: MSG HF Merzig/Brotdorf I – HSG Ottweiler/Steinbach 39:25 (19:8)

HSG beim Tabellenführer ohne Chance

Am vergangenen Wochenende musste die HSG schwer geschwächt zum Tabellenersten der Saarlandliga reisen. Die HF Merzig/Brotdorf stehen mit keinem Verlustpunkt an der Tabellenspitze und zeigten dem Aufsteiger seine Grenzen. Dabei musste man auf Torsten Jung, Steffen Schumann und Jan Riedesel verzichten.

Auch oder gerade wegen der großen Übermacht hatte sich die Mannschaft dennoch vorgenommen ein gutes Spiel abzuliefern. In den vergangenen Spielen gegen vermeintlich große Mannschaften gelang dies auch immer sehr gut, und man konnte bei den Auswärtsspielen in Nordsaar und beim TBS jeweils einen Punkt vom Zweit- bzw. Drittplatzierten stibitzen. Leider war an diesem Abend alles anders, denn hier spielte man nicht nur gegen Merzig, sondern auch gegen den inneren Schweinehund. Leider konnte man im Kopf die Leistung aus den angesprochenen Spielen nicht erneut abrufen, und so hatten die Hausherren gerade in der ersten Halbzeit ein viel zu leichtes Spiel. Nach den ersten 30 Minuten stand es 19:8 und der Vorsprung des Gegners war bereits sehr deutlich.

In der Pause gab es nur eine kurze Erläuterung seitens des Trainers Kai Schumann und man wollte sich in der zweiten Hälfte nicht aufgeben und besser verkaufen. Dies gelang teilweise gut, auch wenn in der Abwehr immer noch kein Zusammenspiel stattfand. Der Gegner konnte von allen Positionen Tore erzielen und viele Gegenstöße im Netz platzieren, während die HSG mit sich selbst und den Schiedsrichtern haderte, was nicht zum Spiel beitrug. Allerdings gelang durchaus die ein oder andere gute Aktion. Positiv festzuhalten bleibt, dass immer dann, wenn man mit Druck den Ball nach vorne trägt und durchspielt, auch gegen Gegner dieses Kalibers Lücken entstehen. Die dadurch entstandenen Tore und vor allem die insgesamt neun verwandelten Siebenmeter sind ein Beweis hierfür. Es muss aber auch klar sein, dass die HSG lernen muss, jedezeit Höchstleistungen abzurufen, egal gegen wen es geht. In den letzten zehn Minuten spielten die Ottweiler Jungs etwas besser zusammen, doch am Ende stand es 39:25.  Letztendlich ist der Sieg des Tabellenführers auch in dieser Höhe verdient und nicht weiter tragisch, da die direkten Konkurrenten ein ähnliches Schicksal treffen wird oder schon traf.

Ebenfalls positiv war das Debüt von Kreisläufer Justus Birk und Mitterückraum Benedikt Neufang, die ihre Sache gut machten und die personellen Engpässe der ersten Herrenmannschaft gut ausglichen. Beide hatten zuvor schon mit der zweiten Mannschaft am Nachmittag einen Sieg in Niederwürzbach II errungen. Dies zeigt erneut, dass man in Ottweiler auf dem richtigen Weg ist, um in den kommenden Jahren auf hohem Niveau weiterspielen zu können. Auch auf die Unterstützung des mitgereisten Anhangs konnte die HSG zählen, was bereits im Vorabbericht der Merziger Wölfe Erwähnung fand. Es bleibt also nur noch auf das Restprogramm der Schwarz-Weißen zu verweisen. Am kommenden Samstag geht es zunächst in eigener Halle gegen den TV Kirkel. Dieser spielt auf Augenhöhe und wird, gerade auf Grund der Tabellensituation, ebenfalls Einiges von den Gastgebern verlangen. Die HSG hofft, ihren Heimvorteil nutzen zu können und die Fans mit gutem Handball zu begeistern. Anwurf ist am Samstag, den 08.12.2012, zu gewohnter Zeit um 18:45. Wir hoffen auf eure lautstarke Unterstützung in diesem schweren Spiel und freuen uns auf ein spannendes Match vor heimischem Publikum!

 Aufstellung MSG HF Merzig/Brotdorf  I

  • im Tor: Sven Klein, Dominic Thome;
  • Laszlo Kincses (8/1), Sebastian Klein (3), David Pfiffer (7/2), Tamas Nemeth (7), Marvin Hoff (2), Dennis Koppenburg, Andreas Habermann (1), Miachel Oehm (4), Marvin Hoff (2), Matthias Böhm (4),  Mathias Bochem, Nico Jung (1),
  • Trainer: Günther Schuster
  • Betreuer: Thomas Schmitt, Peter Laux, Vasili Maier;
  Auftellung der HSG Ottweiler
  • im Tor: Daniel Müller, Matthias Ottenbreit
  • Kevin Cornelius, Marcus Hell, Marcel Hoffmann (3), Sebastian Regitz (9/8), Michael Staudter, Dominik Schöndorf (1), Christian Gehm (3), Matthias Brusdeilins (2), Fabian Wiesel (4/3), Benedikt Naufang (2), Justus Birk;
  • Trainer: Kai Schumann
  • Betreuer: Torsten Jung

Schiedsrichter:

  •   Dirk Alles (TV Bexbach)
  •   Thomas Ulzheimer (ASC Quierschied)

Zuschauer: ca. 130

Frauen I: HSG Ottweiler/Steinbach – TV Birkenfeld 26:17 (15:9)

Siegreicher, sicherer, souveräner Sieg
Die 1. Damenmannschaft der HSG konnte durch das Spiel am vergangenen Wochenende ihre Tabellenposition im vorderen Drittel sichern. Man trat gegen den Tabellenletzten Birkenfeld an, welche jedoch nicht zu unterschätzen waren, da sie die letzten Spiele immer nur sehr knapp verloren hatten und wir es schon oft in der Vergangenheit schwer gegen die Pfälzer hatten.
Die Mannschaft zeigte zwar nicht ihre ganze Stärke, konnte sich aber von Anfang an einen großen Vorsprung  erarbeiten. Schon in der 11. Spielminute stand es 9:2 für die HSG. Dieser Vorsprung ist durch eine starke Abwehr und ein schnelles Spiel nach Vorne erreicht worden. Aufgrund leichter Fehler im Angriff konnte der Vorsprung bis zur Halbzeit nicht weiter ausgebaut werden. Birkenfeld verkürzte zeitweise auf einen 4 Tore-Rückstand, die HSG gab das Spiel jedoch nicht aus der Hand und ging mit 6 Toren Vorsprung in die Halbzeitpause (15:9).

Die 2. Halbzeit startete Birkenfeld mit einer umgestellten Defensive, die kraftzehrende Manndeckung gegen unsere Rückraummitte ersetzte der Trainer Thomas Lentes durch eine defensive 5-1 Abwehr. Erneut kamen sie bis auf 4 Tore heran. Durch die folgende Torserie der HSG entschied Ottweiler jedoch das Spiel quasi vorzeitig für sich.
Dennoch nahm die Spielweise des TV Birkenfeld deutlich an Aggressivität zu. In kürzester Zeit wurden drei starke Spielerinnen unseres Teams (Michaela Both, Fabienne Hoffmann und Anisha Chowanietz) verletzt. Zudem wurden solche schweren Fouls durch den sehr schlecht pfeifenden Schiedsrichter nur selten angemessen geahndet. Man konnte von Glück reden, dass man das Spiel von der ersten Minute an in der Hand hatte und der Schiedsrichter mit einigen zweifelhaften Entscheidungen nicht das Spiel entschied.
Der Sieg für die Ottweiler Damen von 26:17 geht letztendlich auf ein gutes Mannschaftsspiel und eine hervorragende Leistung der Torfrau Angelina Wegener zurück. Die HSG verbuchte somit einen weiteren Heimsieg.
Ein großer Dank geht an unsere Ersatztorfrau Michaela Kuntz, welche nach längerer Pause aushalf, da Carolin Schneider aus privaten Gründen nicht am Spielbetrieb teilnehmen konnte.
Auch geht ein großer Dank an unsere zahlreichen Zuschauer, welche uns tatkräftig mit Trommeln unterstützt haben.

Es spielten: Both Michaela (2), Chowanietz Anisha (5/1), Fries Selina (1), Fuchs Rebecca (1), Hoffmann Fabienne (2), Hoffmann Isabelle (2), Kuntz Michaela (Tor), Schlegel Annika (5), Schneider Nadine (2), Wegener Angelina (Tor), Wohlgemut Sandra (1), Zeiger Maike (4)

Trainer: Heide Friedrich und Guido Esseln    Betreuerin: Stefanie Weingarth

Das nächste Spiel der 1. Damenmannschaft der HSG Ottweiler/Steinbach findet am 8.12.2012 um 16.45 Uhr in der Seminarsporthalle statt.
Die Mannschaft freut sich über zahlreiche Zuschauer.

geschrieben von: Annika Schlegel

Männer I: HSG Ottweiler/Steinbach I – VTZ Saarpfalz II 33:27 (17:15)

HSG gewinnt endlich wieder zu Hause!

Am vergangenen Samstag durfte die HSG nach langer Abwesenheit endlich wieder in eigener Halle ran. Nach den guten Leistungen in den vergangenen Spielen, die leider keine größere Punkteausbeute mit sich brachten, wollte man gegen den Tabellennachbarn endlich zu Hause wieder zwei Punkte holen. Dementsprechend engagiert und motiviert kam man aus der Kabine. Gegenüber stand jedoch wie immer ein gut aufgestellter Gegner, der ebenso gern die Punkte aus der Seminarsporthalle entführt hätte. Leider musste man auf Torsten Jung verzichten, der in Saarbrücken eine sehr gute Partie machte, dafür konnte man auf den wieder genesenen Fabian Wiesel zurückgreifen.

Die HSG begann im Angriff gut und legte gleich die Führung vor, in der Abwehr jedoch stand man nicht zusammen und den Pfälzern gelangen zu oft einfache Tore. In der ersten Halbzeit war es ein offener Schlagabtausch auf gleichem Niveau. Während die HSG ein ums andere Mal schöne Tore von allen Positionen erzielen konnte, schoß die VTZ hauptsächlich aus dem Rückraum, da die Abwehr eben nicht an die Leistung der vergangenen Wochen anschließen konnte. Mit der Zeit gelang die Absprache jedoch besser und man konnte die gehaltenen Bälle oft in schnelle Treffer verwandeln. Zur Halbzeit führten die Hausherren mit 17:15. Dennoch gab es auf Grund der schlechten Defensive in der Kabine eine lautstarke Ansprache von Trainer Kai Schumann, für den dieses Spiel gegen seinen langjährigen Ex-Club ein ganz besonderes war.

In der zweiten Halbzeit verlief das Spiel zunächst ähnlich, die HSG konnte die Führung allerdings ein wenig ausbauen. Die Partie wurde etwas ruppiger, es blieb insgesamt aber fair. Bei einer Führung von 8 Toren beim Stande von 29:21 schalteten die Schwarz-Weißen einen Gang runter und machten es damit, wie so oft, am Ende wieder ein wenig spannend. Letztendlich war die Führung aber nie in Gefahr, und so spiegelt das Ergebnis auch den Spielverlauf gebührend wider. Endlich konnte die erste Herrenmannschaft wieder zwei Punkte einfahren im Kampf gegen den Abstieg aus der höchsten saarländischen Spielklasse.

Auch in diesem Spiel zeigte die HSG eine gute Leistung, und es wurde auch erneut klar, dass man mit dem Trainer und der Mannschaft auf dem richtigen Weg ist. Das Zusammenspiel klappt immer besser und es kommen dadurch von allen Positionen schöne Treffer zu Stande. Nicht nur die bewährten Rückraumschützen kamen zu ihren Chancen, auch die Außenspieler wurden gut freigespielt und die Torhüter schalteten nach gehaltenen Bällen schnell zum Gegenstoß um, was ebenfalls einfache Tore zur Folge hatte. Das muss auch weiterhin das Konzept im Spiel der HSG bleiben, um in den restlichen vier Spielen vor der Weihnachtspause noch möglichst viele Punkte mitzunehmen.

Am kommenden Wochenende wird es jedoch richtig schwer, wenn es gegen den Tabellenersten nach Merzig geht. Die MSG HF Merzig/Brotdorf steht mit 20:0 Punkten ganz oben und ist haushoher Favorit. Als Aufsteiger wollen die Männer aus Ottweiler aber natürlich auch weiterhin zeigen, dass sie in diese Liga gehören, und die vermeintlich Großen konnte man ja in der Vergangenheit schon ein wenig ärgern. Danach stehen noch drei Gegner aus dem unmittelbaren Tabellenumfeld an. Am kommenden Samstag , den 01.12.2012, ist um 19:30 Uhr in Merzig Anwurf. Am 08.12. geht es dann wieder in heimischer Halle gegen den TV Kirkel zu gewohnter Zeit um 18:45 Uhr. Wir freuen uns auf die Unterstützung von den Rängen und versprechen Engagement und Begeisterung für den Ottweiler Handballsport!

 Auftellung der HSG Ottweiler

  • im Tor: Daniel Müller, Matthias Ottenbreit
  • Kevin Cornelius (4), Marcus Hell (2), Marcel Hoffmann, Jan Riedesel (2), Sebastian Regitz (6/2), Michael Staudter (1), Dominik Schöndorf (5), Steffen Schumann (1),  Christian Gehm (2), Matthias Brusdeilins (3), Fabian Wiesel (7/4);
  • Trainer: Kai Schumann
  • Betreuer: Torsten Jung

 Aufstellung VTZ Saarpfalz II

  • im Tor: Daniel Wenzel, Pascal Glöckner
  • Maximilian Bölke (5/1), Philip Zeller (2), Holger Stepp (3), Maximilan Reisel (5/2), Tim Huber (5), Felix Zell (3), Marcel Kaufeld (1), Michel Kaufmann (2), Fabian Alt (1)
  • Trainer: Christian Schöller

Schiedsrichter:

  •  Hendrik Born (FSG Oberthal/Hirstein)
  •  Stefan Ziegler (ASC Quierschied)

Zuschauer: ca. 130

Pokal: Frauen I: HSG Ottweiler/Steinbach – FC Schwarzerden 24:19 (14:7)

Am vergangenen Sonntag mussten unsere Damen in der 2.Pokalrunde der Bank 1 Saar Trophy vor heimischer Kulisse gegen den Ligakonkurrenten FC Schwarzerden antreten.

Es gab nur ein Ziel und das war die nächste Runde des Pokals zu erreichen. Vor allem aber wollte man sich mit dem nächsten Pokalspiel belohnen, welches vor einem großen Publikum stattfinden würde.

Auch wenn die bisherige Bilanz und der Tabellenplatz der gegnerischen Mannschaft eindeutig für unsere Frauenmannschaft sprach, wusste man von der vergangenen Partie, dass man den Gegner nicht unterschätzen darf. Außerdem schreibt der Pokal ja bekanntlich seine eigenen Geschichten.

Obwohl man hochmotiviert war, ging man nervös und zaghaft an das Spiel heran. Dies spiegelte sich auch erstmals am Spielstand wider, denn Schwarzerden ging in Führung und verteidigte diese auch bis zu ihrer ersten Zeitstrafe. Diese konnte unsere HSG zur eigenen Führung nutzen. Durch technische Fehler und Ballverluste der Schwarzerdener Damen erspielte man sich schöne Tore, auch durch zahlreiche Tempogegenstöße, welche vorrangig Annika Schlegel souverän verwandeln konnte. So ging man mit einer 7 Tore Führung in die Halbzeitpause (14:7).

Zur zweiten Halbzeit lässt sich im Prinzip nicht mehr viel sagen. Man sah die Klasse der Mannschaft hauptsächlich vorne im Angriff, durch die man souverän die Führung behielt. In der Abwehr schlichen sich jedoch einige Fehler ein, wodurch viele Strafstöße zu Gunsten der Gegner resultierten. Insgesamt bekam Schwarzerden 13 Siebenmeter zugesprochen und verwandelte diese auch fast alle, bis auf zwei klar. Doch zur Verteidigung unserer Torfrau Angelina Wegener muss man erwähnen, dass jeder einzelne Wurf sehr gut von Seiten des Gegners verwandelt wurde. Am Ende konnte man die Führung ungefährdet halten und gewann verdientermaßen mit 24:19.

Auch muss man anmerken, dass das Schiedsrichtergespann sehr gute Arbeit geleistet hat und so das Spiel, trotz dass es ein Pokalspiel war, ein faires blieb.

Nun ist man dem Ziel zum wiederholten Mal in das Pokalfinale der Bank 1 Saar Trophy einzuziehen einen großen Schritt näher gekommen. Noch eine Runde steht uns bevor, jedoch wird der nächste Gegner die DJK Marpingen sein. Uns ist bewusst, dass der RPS-Ligist ein schwerer Brocken sein wird, wir wollen uns jedoch der Herausforderung stellen und mit Teamgeist und Kampf gegen den favorisierten Gegner antreten. Die Terminierung wird noch bekannt gegeben.

Es spielten: Angelina Wegener (Tor), Anisha Chowanietz (2), Rebecca Fuchs, Michaela Both (3), Maike Zeiger (1), Isabelle Clemens (1), Sandra Wohlgemuth (1), Nadine Schneider (1), Selina Fries (1), Annika Schlegel (10) und Fabienne Hoffmann (4).

Trainer: Heide Friedrich und Guido Esseln   Betreuerin: Stefanie Weingarth

 

Männer I: Ankündigung HSG Ottweiler/Steinbach I – VTZ Saarpfalz II

[countdown date=2012/11/24-18:45:00]Noch [total-timer] bis zum Aufeinandertreffen der Männer I mit dem VTZ Saarpfalz II[after]HSG Let´s go![/countdown]

Heimspieltag der HSG Ottweiler/Steinbach

Am kommenden Samstag steht wieder ein Heimspieltag für die Aktivenmannschaften der HSG an! Nach den Erfolgen aus den vergangnen Spielen will man natürlich an die gezeigten Leistungen anknüpfen und das heimische Publikum in spannenden Partien begeistern. Den Anfang macht die zweite Damenmannschaft bereits um 14:45 wenn es gegen die HWE Erbach/Waldmohr geht. Danach wird es ernst für die erste Frauenmannschaft im Spiel gegen den TV Birkenfeld/Nohfelden. Die Damen haben zuletzt im Pokal eine sehr gute Leistung gezeigt und sind damit in die nächste Rund eingezogen! Um 18:45 will die erste Herrenmannschaft dann gegen die VTZ Saarpfalz II wieder punkten. Nach guter Leistung gegen den Tabellendritten TBS in der Landeshauptstadt will man auch zu Hause endlich wieder etwas Zählbares einfahren. Der Gegner ist mit nur drei Punkten mehr auf Tabellenplatz Sieben, das Spiel könnte sich durchaus als richtungsweisend erweisen.

Alle Spieler und Spielerinnen im Dress der HSG freuen sich über lautstarke und zahlreiche Unterstützung von den Rängen. Wie so oft sind es der Schte Mann und das Team 17, die den entscheidenen Heimvorteil der HSG ausmachen könne, und ohne die es alle Mannschaften schwer fallen würde. Wir versprechen im Gegenzug höchste Motivation und wie immer spannende Partien in der Handballstadt Ottweiler!

  • Männer I:
    • Datum: 24.11.2012
    • Zeit: 18.45 Uhr
    • Ort: Seminarsporthalle Ottweiler

Männer I: TB St. Johann Saarbrücken – HSG Ottweiler/Steinbach I 27:27 (11:16)

HSG verdient sich einen Punkt in der Hauptstadt

Nach den schmerzhaften Niederlagen der letzten Wochen wollte die HSG gelockert in die Hauptstadt reisen, zum Tabellendritten TBS I. Insgeheim hoffte man natürlich auf eine Überaschung und erinnerte sich an die gute Leistung in Nordsaar, wo man unter ähnlichen Vorraussetzungen antrat und ebenfalls mit einem Punkt in der Tasche nach Ottweiler zurückkam. Leider kam kurz vor Spielbeginn die Nachricht, dass die HSG krankheitsbedingt auf ihren besten Werfer Fabian Wiesel verzichten müsse, was die Ausgangssituation sicherlich nicht besser machte.

Doch schon in der Kabine war allen klar, dass man sich hier ebenfalls nicht kampflos ergeben wollte, und so begann die Mannschaft konzentriert und motiviert. Die Gäste nahmen den Kampf an und fanden bereits in den ersten Minuten besser ins Spiel. Die Abwehr stand sehr gut zusammen und so konnte man die vermeintlich einfachen Treffer für den Gegner vermeiden. Vorne hingegen spielten die Schwarz-Weißen lange den Ball aus und suchten diszipliniert den Abschluß. Diesmal war auch das nötige Quäntchen Glück auf Ottweiler Seite, und so kam die HSG Tor um Tor zu einer Führung, die vorher niemand vorausgesagt hätte. Zwischen den Pfosten standen Matthias Ottenbreit und Daniel Müller ihren Mann, vorne kam man vor allem über Torsten Jung und Matthias Brusdeilins zum Torerfolg. Beim Halbzeitpfiff führten die Ottweiler Jungs mit fünf Toren beim Stande von 11:16.

Es war jedem klar, dass die Saarbrücker in der zweiten Halbzeit noch eine Schippe drauflegen würden, und so versuchte die Mannschaft weiterhin konzentriert und diszipliniert zu arbeiten, was in den ersten Minuten auch gut gelang. Die Leistung der ersten Hälfte konnte beibehalten werden und die Führung mit acht Toren beim 14:22 verblüffte nicht nur Gegner und Zuschauer, sondern ein wenig auch die Mannschaft selbst. In der folgenden Phase legte der Tabellenzweite um einiges zu und stellte die Abwehr um. Dies machte der HSG zu schaffen, zumal der gegnerische Torhüter plötzlich jeden Ball zu halten schien. Mit Routine und Willen kämpfte sich der TBS zurück, was auch die Auszeit von Trainer Kai Schumann nicht verhindern konnte. In der Schlußphase war wie immer Spannung geboten, als in der 55. Minute beim Ausgleichstreffer die Halle kopfstand. Die Gäste aus Ottweiler hatten zwar ihren Vorsprung verspielt, wollten aber keinesfalls beide Punkte verlieren, und versuchte alles, noch den entscheidenden Treffer zu landen. Letzendlich ging die Partie für beide Mannschaften zufriedenstellend mit einem Unentschieden zu Ende.

Die HSG weinte diesem quasi verlornen Punkte nur kurz hinterher, da man auf die gezeigte Leistung stolz sein konnte. Erneut konnte die Manschaft beweisen, dass sie mit jedem Gegner in der Saarlandliga mithalten kann. Natürlich fehlt noch die Abgeklärtheit, solche Spiele am Ende für sich zu entscheiden. Sieht man sich jedoch die Ergebnisse der Tabellennachbarn an, war die HSG eine der wenigen Mannschaften, die gegen den TBS einen Punkt erreichen konnte. Somit muss auf diese Leistung aufgebaut werden und mit dem Wissen um die eigenen Fähigkeiten weiter in der Saarlandliga gekämpft werden.

Am kommenden Wochenende wird zunächst eine Ruhepause der Erholung dienen. Am 24.11. geht es dann in der Seminarsporthalle weiter, wenn der VTZ Saarpfalz II zu Gast sein wird. Die Zweibrücker stehen in der Tabelle nur knapp über der HSG, und somit wird den Zuschauern erneut ein spannendes Spiel versprochen. Wir hoffen auch dieses Mal auf regen Zuspruch, denn die Fans der HSG sind immer wieder ein entscheidender Faktor in der Motivation der Mannschaft. Nach der Hälfte der Hinrunde liegen immer noch einige schwere Brocken im Programm vor Weihnachten, und somit brauchen wir in jedem Spiel die gewohnt lautstarke Unterstützung. Anwurf ist am 24.11.2012 um 18:45 in der Seminarsporthalle in Ottweiler!

Aufstellung der TB St. Johann Saarbrücken

  • Rüdiger Lydorf, Florian Schröder
  • Fabian Germann(8/2), Kai Nonnweiler(3), Holger Schmidt(2), Andreas Birk(3), Johannes Bochem, Alexander Saunus(2/2), Andreas Nonnweiler(5), Kai Baab, Christian Mühler, Christian Seiler(4)
  • Trainer: Christian Piller
  • Betreuer: Christoph Reiß, Muriel Kollmansperger

Auftellung der HSG Ottweiler

  • Daniel Müller, Matthias Ottenbreit
  • Kevin Cornelius (1), Marcus Hell(1/1), Marcel Hoffmann (2), Jan Riedesel(3), Sebastian Regitz (6), Michael Staudter(1), Dominik Schöndorf, Steffen Schumann(2/1), Torsten Jung(4), Christian Gehm, Matthias Brusdeilins (7), Mike Groß;
  • Trainer: Kai Schumann
  • Betreuer: Fabian Wiesel

Frauen I: HSV MZG-Hilbringen – HSG Ottweiler/Steinbach 19:24 (9:11)

Klasse Spiel der HSG Frauen in Merzig

Nach den beiden Niederlagen gegen die Tabellenspitzen aus Marpingen und Saarbrücken musste man gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn antreten. Merzig ist aus der RPS-Liga abgestiegen und konnte bislang insbesondere durch starke Rückraumspieler überzeugen.

Nach einer langen Anfahrt begann die HSG konzentriert. Man deckte sofort die Mitte-Spielerin aus Merzig eng, um deren Spielfluss zu unterbinden. Auch die Rückraumspieler griff man früher an, damit sie ihre Stärken nicht ausspielen konnten. Diese Taktik ging voll auf. Man verunsicherte Merzig und konnte einige Bälle abfangen. Ein schnelles Spiel nach Vorne führe zu schönen Gegenstoßtoren. Im Angriff ließ man den Ball fliegen und konnte durch einen guten Bewegungsstoß zum Erfolg kommen. Fabienne Hoffmann konnte zu Beginn durch starke Eins-gegen-Eins-Situationen überzeugen. Ottweiler ging mit 2:0 in Führung und außer beim Spielstand von 2:2 gab man die Führung nicht mehr aus der Hand. Bei einer Führung mit 6:10 wurde man leichtsinnig, indem man 4 freie Bälle verwarf und Merzig wieder kommen ließ. Mit einer 9:11 Führung ging es in die Pause.

In der zweiten Hälfte spielte die HSG weiterhin in der Abwehr aggressiv und lies wenig Gegentore zu. Doch zu Beginn brauchte man 7 Minuten, um zum ersten Torerfolg zu kommen. 2 Siebenmeter wurden dabei vergeben. Doch Merzig konnte diese Phase nicht nutzen und Ottweiler baute danach die Führung weiter aus. Maike Zeiger konnte mit guten Würfen von Außen überzeugen. Beim Spielstand von 19:20 zeigte sie keine Nerven und verwandelte den Siebenmeter souverän. Merzig musste in den letzten Minuten offen decken, indem sie die Mitte und die Außen direkt attackierten. Doch Annika Schlegel am Kreis, Selina Fries und Michaela Both auf dem Rückraum konnten diese Situation nutzen und die Führung ausbauen. Nach einer starken Leistung wurde man mit einem 19:24 Sieg belohnt.

Am Sonntag (18.11.2012) spielen die HSG-Frauen zuhause um 17.30 Uhr im Saarland-Pokal gegen Schwarzerden. Durch einen Sieg kann man unter die besten 8 Mannschaften einziehen und mit etwas Glück an die Erfolge aus dem Vorjahr anknüpfen. Auf geht’s, unterstützt eure HSG-Frauen!

Es spielten: Angelina Wegener und Carolin Schneider (Tor), Rebecca Fuchs, Michaela Both (3), Maike Zeiger (5/1), Isabelle Hoffmann, Sandra Wohlgemuth, Nadine Schneider(1), Selina Fries (3), Annika Raab (6), Fabienne Hoffmann (4).

Betreuer: Heide Friedrich und Stefanie Weingarth

Frauen I: HSG Ottweiler/Steinbach I – TBS Saarbrücken 22:36 (11:18)

Deutliche Niederlage der HSG-Frauen gegen den Tabellenführer

Am vergangenen Wochenende war der TBS Saarbrücken in Ottweiler zu Gast. Mit nur zwei Verlustpunkten führt dieser die Tabellenspitze der Saarlandliga Frauen an. Das Trainerteam motivierte die Mannschaft aus Ottweiler damit, dass man den TBS in der vergangenen Saison zweimal souverän geschlagen hat.

Die HSG begann konzentriert und engagiert. Die Abwehr der HSG stand sicher und im Angriff schaffte man es durch ein schnelles Bewegungsspiel Torchancen zu erspielen. Besonders zu Beginn der ersten Hälfte konnte der Kreis der HSG gut angespielt werden und Tore wurden erzielt bzw. Siebenmeter herausgeholt (und treffsicher verwandelt). Ottweiler führte bis zum Spielstand von 6:5. Danach agierte der TBS in der Abwehr immer offensiver, womit die HSG große Probleme hatte. Bis in die 20 Minute war man dem Gegner gleichwertig, doch danach häuften sich die technischen Fehler und man hatte kein geeignetes Mittel um die Abwehr des Gegners zu knacken. Dem TBS gelangen in den letzten 5 Minuten der ersten Spielhälfte 6 Gegenstoßtore in Folge. Mit einem 11: 18 ging man in die Kabine.

Für die zweite Spielhälfte nahm man sich vor die technischen Fehler zu vermeiden und mehr Bewegung im Angriff zu zeigen. Das Vermeiden der technischen Fehler gelang der Heimmannschaft nicht und der TBS nutzte diese gnadenlos aus und verwandelte die Gegenstöße souverän. Im Angriff zeigte man teilweise schöne Anspiele, allerdings nutze man die Chancen nicht konsequent.

Am Ende muss man mit einer sicherlich verdienten 22:36 Niederlage leben. Man muss anerkennen, dass der TBS eine saubere Abwehrleistung gezeigt hat und die bessere Mannschaft war. Allerdings darf die Niederlage nicht so deutlich ausfallen. Die HSG hätte auch trotz Rückstand mehr kämpfen müssen und die Fehlerquote reduzieren können. Man darf den Kopf jetzt nicht hängen lassen, schließlich hat man gegen den Tabellenführer und die vermutlich spielstärkste Mannschaft der Klasse verloren und steht trotz allem immer noch auf einem guten vierten Tabellenplatz.

Es spielten:

Carolin Schneider und Angelina Wegener (Tor), Anisha Chowanietz (4/2), Rebecca Fuchs, Michaela Both (4), Maike Zeiger (1), Isabelle Hoffmann, Carina Eichner, Sandra Wohlgemuth, Selina Fries (3), Anika Schlegel (9/5), Fabienne Hoffmann (1)

Betreuer: Stefanie Wilkendorf, Guido Esseln, Heide Friedrich

Männer I: HSG Ottweiler/Steinbach I – SGH St. Ingbert 25:27 (11:16)

HSG trotz kämpferischer Leistung am Ende glücklos

Nach langer Pause war am Samstagabend endlich wieder Handball in der Seminarsporthall in Ottweiler angesagt, wo an diesem Abend die erste Mannschaft der SGH zu Gast war. Auch dieses Mal war die Halle voll, der Anhang der Gäste war ebenso zahlreich wie lautstark angereist und machte gute Stimmung, was man in Ottweiler sonst nur von den heimischen Fans gewohnt ist.

Die Partie begann ausgeglichen, beide Teams fanden gut ins Spiel, wobei die Hausherren den vermeintlich besseren Start erwischten. Sie blieben bis zum 8:8 in der 15. Minute in Führung, dann wendete sich das Blatt und die SGH legte einen Zahn zu. In der Abwehr gelang es zeitweise nicht, die einfachen Bälle zu verhindern und vorne suchte man daraufhin oft viel zu schnell den Abschluss, was gnadenlos bestraft wurde. So trennten sich die Kontrahenten beim 11:16 in die Kabinen.

Den Schwarz-Weißen wurde dort von Trainer Kai Schumann noch einmal vermittelt, wo die Schwächen in Abwehr und Angriff liegen und was es zu verbessern galt. Mit wenigen Wechseln ging es in die zweite Hälfte und die kurze Pause schien der HSG gut getan zu haben. Diese legte direkt los und kam vor allem durch das schnelle Spiel von Sebastian Regitz zu sicheren und einfachen Toren oder Bestrafungen. Zwischen der 30. und 40. Minute spielten die Gegner vier Minuten in Unterzahl, was gut genutzt wurde und den Abstand verringerte. Dann fiel die Ottweiler Mannschaft jedoch wieder ein wenig ab und lag, nach 16:19, plötzlich mit 20:25 zurück. Für die Fans der SGH schien zu diesem Zeitpunkt schon alles klar zu sein. Doch der Trainer der HSG fand zehn Minuten vor Schluß noch einmal die richtigen Worte und stellte die Abwehr auf eine Manndeckung um, da es bis dahin nicht gelang Thorsten Blaumeiser, mit 8 Toren bester St. Ingberter Werfer, in den Griff zu bekommen. Diese Maßnahme funktionierte sehr gut und brachte den Gegner in Zugzwang, was in mehreren Ballverlusten endete und die HSG in einer fuiosen Aufholjagd auf ein Tor, beim Stande von 25:26, heranbrachte. Leider fehlten dann in der letzten Minute das Glück und die Zeit noch den Ausgleich zu machen.

Letztendlich zeigt das Spiel erneut, dass die HSG durchaus in der Klasse mitspielen kann. Zur Zeit spiegelt sich dies unglücklicherweise nicht auf dem Punktekonto wider, allerdings sind solche Spiele Motivation für die Mannschaft, sich und die Fans in naher Zukunft auch für einen solchen Einsatz zu belohnen. Im Kampfgeist war die HSG sicher nicht zu schlagen, doch spielerisch war die Mannschaft aus St. Ingbert an diesem Abend ein wenig stärker. Eine Punkteteilung wäre durchaus gerecht gewesen, doch am Ende fehlte einfach ein wenig Glück. Somit muss die HSG weiter an sich arbeiten, um am kommenden Sonntag zum schweren Spiel in die Landeshauptstadt zum Tabellendritten TBS reisen. Anwurf ist am 11.11. um 18:00 Uhr. Wir hoffen erneut auf die Unterstützung des Achten Mannes und des Team 17 und freuen uns auf ein spannendes und hochklassiges Spiel!

Auftellung der HSG Ottweiler

  • Daniel Müller, Matthias Ottenbreit
  • Kevin Cornelius (1), Marcus Hell, Marcel Hoffmann (4),  Jan Riedesel, Sebastian Regitz (4), Michael Staudter, Dominik Schöndorf (1) , Steffen Schumann, Fabian Wiesel (9/6), Torsten Jung, Christian Gehm, Matthias Brusdeilins (2), Jan Riedesel (4);
  • Trainer: Kai Schumann
  • Betreuer: Volker Wiesel

Aufstellung der SGH St. Ingbert

  • Mark Heylmann, Jadran Pesic
  • Sebastian Diener (1), Michel Philippo (3), Dirk Blaumeiser, Stephan Wendlicg (3/2), Christian Schauer (4), Marc Hoffmann (1), Manuel Wilhelm (1), Florian Wendel, ThorstenBlaumeiser (8), Thijs van Donkersgoed (6), Christian Sorg;
  • Trainer: Mirko Schwarz
  • Betreuer: Karlheinz Schauer, Jelle van Donkergoed

Zuschauer: circa 200

Frauen I: DJK Marpingen II – HSG Ottweiler/Steinbach: 18:13 (10:6)

Am vergangenen Samstag mussten die Damen der HSG bei der DJK Marpingen antreten. Mit nur zwei Verlustpunkten aus den vergangenen Spielen der Saison war Marpingen klarer Favorit des Spiels. Dennoch war die Motivation vor dem Spiel hoch und man wollte nicht ohne ein gutes Spiel gemacht zu haben wieder nach Hause fahren. Leider gelang dies nicht ganz, um nicht zu sagen gar nicht. …

Frauen I (Pokal): FSG Dirmingen-Schaumberg – HSG Ottweiler/Steinbach 15:21

Als Annika Raab Ende der ersten Halbzeit ins Spiel kommt, läuft sie direkt zum Kreis, hebt die Arme hoch, schaut auf den Ball, den Isabelle Hoffmann, Michaela Both und Maike Zeiger von rechts nach links werfen. Raab geht mit, dann bekommt sie von der gegnerischen Abwehr einen Schubser gegen die Schulter. Sie wackelt ein paar Schritte nach links zur nächsten Gegenspielerin, die stößt sie hart in den Rücken, der Ball ist immer noch nicht in ihrer Nähe. Raab schaut ein bisschen ungläubig, irgendwann reißt sie den Ellenbogen hoch, um sich zu befreien und wird daraufhin noch härter angegangen.

Es ist eine Szene, die ungefähr den Charakter der ersten Runde des Saarlandpokals der HSG Ottweiler-Steinbach gegen den Bezirksligisten FSG Dirmingen/Schaumberg  zeigt. Ottweiler gewann 21:15 und zieht damit in die nächste Runde ein, aber das Ergebnis und der Sport waren am vergangenen Sonntag Nebensache. Denn das, was auf dem Feld passierte, hatte mit normalem Handball eher weniger zu tun.  Es war ein Spiel, bei dem irgendwann nur noch Aggressionen das Geschehen bestimmten, bei dem der Körpereinsatz stark Richtung Rugby ging und bei dem es ein überforderter Schiedsrichter zuließ, dass das Spiel eine Verletztenliste produzierte, die sich eher nach offener Feldschlacht liest als nach einem Spiel zwischen zwei Hobbymannschaften, die diesen Sport normalerweise aus Spaß an der Freude betreiben.

Fabienne Hoffmann traf es noch am „besten“, Schneidezahn gerissen, Platzwunde an der Lippe, sie konnte weiterspielen,  ihrer Schwester Isabelle passierte fast das gleiche. Annika Raab erwischte es schlimmer. Als sie sich einmal durch die Schubserei am Kreis durchsetzte, fiel ihr die Dirmingerin Catarina Willhelm so auf das Bein, dass sich Raabs Knie nach unten durchbog. Es sah schlimm aus, aber sie hatte Glück, Innenbänder überdehnt, eine Woche Pause. Aber das Spiel war für sie beendet. Gegen Ende der ersten Halbzeit kam dann auch noch der Krankenwagen vor die Halle. Die Dirmingerin Kathrin Groß hatte sich beim Angriff eine fünf Zentimeter große Platzwunde im Gesicht zugezogen, wahrscheinlich verlor sie dabei auch noch einen Zahn. Das Spiel war für ihre Behandlung fast sieben Minuten unterbrochen, auf dem Hallenboden stand das Blut.

Das es so kam, lag auch ein bisschen am Spielverlauf. Ottweiler, schon vorher durch die Ausfälle von Nadine Schneider und Anisha Chowanietz geschwächt, begann nicht mit den stärksten sieben Spielerinnen und lag Mitte der ersten Hälfte 6:10 hinten. Dirmingen dachte: „Da geht was“, glaubte an die Überraschung und kompensierte den Klassenunterschied mit entsprechendem Körpereinsatz. Der Schiedsrichter ließ viel zu, Dirmingen zog die Konsequenzen daraus und ging noch härter zur Sache. Ottweiler musste reagieren, sie lagen ja hinten, und weil die Mannschaft körperlich nicht die größte ist, hielten sie eben mit den gleichen Mitteln dagegen. Schon früh in der ersten Halbzeit griffen sich die Spielerinnen gegenseitig an Hals und Kopf, die Ellenbogen flogen häufiger durch die Luft als der Ball und  der Schiedsrichter war mit Zwei-Minuten-Strafen sparsamer als ein Schotte in Geldnot. Also spielten beide noch härter und so weiter und so fort. Als Catarina Groß dann blutend auf dem Boden lag, wäre die Chance zumindest noch da gewesen, dass alle wieder runterkommen.  Aber Keiner, weder Spieler noch Trainer noch Zuschauer, hielt kurz inne und hinterfragte, was hier gerade abgeht und worum es hier eigentlich geht. Stattdessen wurde getobt und geschrien, teilweise auf Kindergarten-Niveau, Dirmingens Trainer flog irgendwann von der Bank, weil er auch eher nicht die Ruhe eines meditierenden Zen-Buddhisten ausstrahlte. Die Gesundheit der Spielerinnen wurde zur Nebensache.

Ottweiler gewann das Spiel dann, weil Torhüterin Angelina Wegener in der Schlussphase fast alles hielt, und Dirmingen die Bälle über das Tor setzte. Auf der anderen Seite versenkten Maike Zeiger und Rebecca Fuchs ihre Würfe von Außen und am Ende stand dann auf dem Spielberichtsbogen ein Ergebnis, dass man von so einem Spiel Saarlandliga gegen Bezirksliga erwartet. Glücklich war damit allerdings niemand. Ottweiler spielt am Samstag um 17 Uhr beim Tabellennachbarn Marpingen II, ein Spiel, bei dem sich entscheidet, ob die Mannschaft oben dran bleibt oder ins Mittelfeld abrutscht. Dirmingen ist aktuell in der Bezirksliga auf Platz eins und kämpft um den Aufstieg und beiden Teams werden die Ausfälle aus diesem Spiel richtig wehtun.

Es spielten: Angelina Wegener, Carolin Schneider (beide Tor) – Carina Eichner, Rebecca Fuchs (3), Michaela Both (2), Maike Zeiger (4), Isabelle Hoffmann (4/1), Sandra Wohlgemuth (2), Katrin Schaadt, Selina Fries (1), Annika Raab (3/1), Fabienne Hoffmann (2)