Rebecca Andres

Frauen I: FC Schwarzerden – HSG Ottweiler/Steinbach 21:19 (10:7)

Zum letzten Saisonspiel mussten die Ottweiler Damen gegen Schwarzerden antreten. Auch, wenn das Hinspiel in Ottweiler klar gewonnen wurde, war klar, dass es in Schwarzerden kein Kinderspiel werden würde, da zwei Spielerinnen wegen Verletzung bzw. Krankheit ausfielen und man so mit einer dezimierten Mannschaft spielen musste.

In der ersten Halbzeit schien es dann auch als hätten die Ottweiler das Handballspielen verlernt. In der Abwehr schlichen sich Absprachefehler ein, so dass Schwarzerden immer wieder über Kreisanspiele zum Torerfolg kam. Im Angriff sah es nicht besser aus. Zu wenig Druck und Standhandball konnten Schwarzerden nicht beeindrucken, so dass man mit 10:7 in die Halbzeit ging. Die zweite Halbzeit gestaltete sich ein wenig besser aus Sicht der HSG. Die Abwehr stand besser, so dass viele Kreisanspiele seitens Schwarzerden verhindert werden konnten. Auch der Angriff war nun besser. Durch schnelleres Durchspielen und mehr Druck auf die Abwehr konnte man auf 14:14 ausgleichen und sogar mit 17:18 in Führung gehen. Dann allerdings bekam Ottweiler eine 2 Minuten Strafe in der 56. Minute. Diese Unterzahl konnte zu dieser Spielzeit nicht mehr kompensiert werden, so dass Schwarzerden das Spiel 21:19 gewinnen konnte.

Ganz besonders möchten wir uns bei unserer langjährigen Spielerin und Freundin Michaela Kuntz, die sich nun mehr ihrer Familie widmen möchte, für die schönen Jahre bedanken, die wir miteinander auf und neben dem Spielfeld verbringen durften.

Dank gilt auch den Fans für die tolle Unterstützung während der Saison und die Damen der HSG hoffen alle zum ersten Spiel in der neuen Saison wieder begrüßen zu dürfen.

Es spielten: Schneider, Carolin; Kuntz, Michaela (beide Tor); Raab, Annika(5), Hoffmann, Fabienne (3), Fries, Selina, Hoffmann, Isabelle (3), Fuchs, Rebecca (1), Schneider, Nadine (4), Zeiger, Maike (2).

Frauen I: HSG Ottweiler/Steinbach – TV Birkenfeld 36:13 (19:6)

Am vergangenen Samstag war die Mannschaft des TV Birkenfeld zu Gast in der Seminarsporthalle Ottweiler zum letzten Heimspiel der Saison.

Bereits das Hinspiel konnte man deutlich gegen den Tabellenvorletzten gewinnen. Daran wollte man anknüpfen und den Zuschauern zum Abschluss noch einmal ein schönes  temporeiches  Spiel bieten. Die Ottweiler Mannschaft verfügte lediglich über zwei Auswechselspieler, da auch noch Stefanie Wilkendorf krankheitsbedingt ausfiel.

Bereits nach zwei Minuten kam eine Schrecksituation auf, als Anisha Chowanietz umknickte und nicht mehr weiter spielen konnte. Das hieß, dass das gesamte Spiel nur mit einer Auswechselspielerin gespielt werden musste. Aber die Tatsache gab dem Tempospiel der Ottweiler Mädels kein Abbruch. Nach genau 15 Minuten musste man sich als Zuschauer die Augen reiben um sich sicher zu sein, das Ergebnis richtig zu lesen.  Denn es stand 12:0. Die Mannschaft aus Birkenfeld war gnadenlos unterlegen, ihnen fehlten im Angriff jegliche Ideen und auch das Rückzugsverhalten glich einer Seniorengruppe. Der Mannschaft aus Birkenfeld gelang in der 16. Minute das erste Tor durch einen unfairen Wurf genau auf das Gesicht unserer brilliant parierenden Torfrau Michaela Kuntz. Bis zur Halbzeit nahm man dann ein wenig das Tempo raus und spielte im Angriff wunderbar funktionierende Spielzüge, die auch oft zum Torerfolg führten gegen die schwache Abwehr und Torfrau der Gegner. So ging man mit einem deutlichen 19:6 in die Halbzeitpause.

In der Halbzeit gab es eine klare Aussage der beiden Trainer Heide Friedrich und Guido Esseln: „Einfach klasse und genauso weiter!“. Mehr war wirklich nicht nötig.

Und wie sollte es anders sein, die Ottweiler Mädels hielten sich an die Halbzeitparole und spielten weiter mit Tempo nach vorne und nutzen ihre Torchancen erfolgreich. Nur als es um das 30. Tor ging vergab man leichtsinnig die Chancen bei zwei Siebenmetern und Tempogegenstößen. Nadine Schneider erbarmte sich  aber dann zum Erleichtern aller in der 53. Minute. Zum Schluss konnte man einen deutlichen 36:13 Erfolg verbuchen und war stolz darauf den Zuschauern so ein Spiel zum Abschluss zu zeigen. Und wir sagen nicht der Gegner war schlecht, sondern wir waren einfach zu gut.

Ein großer Dank geht an die Zuschauer, die uns tatkräftig unterstützt haben.

Das letzte Saisonspiel findet wie immer auswärts in Schwarzerden, am 05.05.2012 um  19 Uhr statt.

Es spielten: Michaela Kuntz und Carolin Schneider (beide Tor),  Anisha Chowanietz, Rebecca Fuchs (3), Fabienne Hoffmann (5/2), Maike Zeiger (3/1), Isabelle Hoffmann (7), Nadine Schneider (7/1) , Selina Fries (1/1), Annika Schlegel (10/1).

Trainer: Heide Friedrich und Guido Esseln

Frauen I: Pokalfinale Bank 1 Saar Trophy

Spaß haben wollten wir. Dagegenhalten, den Favoriten ein bisschen ärgern. Dann mit Anstand vom Feld gehen und den größten Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte feiern, den Einzug ins Finalturnier des Handball-Saarlandpokals der Frauen. Die HSG Ottweiler-Steinbach hat am Ostermontag beim Bank1Saar-Cup fast alles geschafft, was sie sich vorgenommen hatten. Sie verlor im Sportzentrum Homburg-Erbach mit 14:21, unzufrieden war damit aber keiner. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. So wie wir gespielt haben, hab ich mir das vorgestellt“, sagte Trainerin Heide Friedrich.

Die Ausgangslage war vor dem Halbfinale klar. Auf der einen Seite Ottweiler, Saarlandligist, zum ersten Mal im Finalturnier dabei. Auf der anderen Seite Marpingen, Vierter der Oberliga, Titelverteidiger. Als die Mannschaften morgens um 11.30 Uhr unter einer Mischung aus Diskolicht und Kaffeegeruch zum ersten Spiel in die Halle einliefen, war abzusehen, was kommen wird. Marpingens Durchschnittsgröße lag bei geschätzten 1,75 Metern, die von Ottweiler fünf bis zehn Zentimeter darunter.

Beide Teams spielten in den ersten Minuten nervös. Die Ottweiler Spielerinnen, die zusätzlich mit dem ungewohnten Harz auf dem Ball zurechtkommen mussten, warfen einige Pässe in Knöchelhöhe zum eigenen Mitspieler, Marpingen schmiss dafür die langen Bälle aus der eigenen Abwehr zielsicher zu HSG-Torfrau Carolin Schneider oder ins Aus.

Trotzdem spielte die HSG in den Anfangsminuten stark. Vor allem Kreisläuferin Annika Schlegel, die von den Ottweiler Fans mit dem Spruchband „GO ANNI“ gefeiert wurde, wirbelte durch die Marpinger Defensive. In der Abwehr stemmten sich die „Kampfzwerge“, wie sich die HSG-Spielerinnen gern selbst nennen, gegen die klar größeren Rückraumspielerinnen der DJK. Bis kurz vor der Pause hielt Ottweiler den Anschluss. „Wir haben Ottweiler nicht absichtlich unterschätzt. Aber unbewusst passiert sowas dann meistens doch. Das haben wir dann am Anfang gespürt“, sagte DJK-Trainer Manfred Wegmann. Erst kurz vor der Pause spielte die DJK giftiger, setzte die Ellbogen ein und machte die Abwehr dicht. Ein strammer Wurf von Lisa Meier und ein Heber von Yvonne Detzler, und die DJK führte mit 10:6 zur Pause. Bis zum 14:18 hielt Ottweiler den Vier-Tore-Rückstand aus der Halbzeit, vor allem dank Anisha Chowanietz, die zusammen mit Annika Schlegel mit je fünf Toren beste Werferin der HSG war. Erst gegen Ende reichten die Kräfte nicht mehr zur Gegenwehr. „Wir haben Marpingen mit einigen unserer Spielzüge überrascht. Wir haben uns gut verkauft“, sagte Friedrich.

Ungefähr 150 Ottweiler Fans waren mitgekommen und machten das Gleiche wie ihre Mannschaft: Sie sorgten für Stimmung und feierten. Trotz Niederlage.

Die Mädels der HSG danken ihren zahlreichen Zuschauern, die uns wirklich tatkräftig mit Gesängen, T-Shirts und Schriftzügen angefeuert haben und uns am Schluss alle lobten aufgrund unserer starken Leistung gegen den hochfavorisierten Gegner. Ihr seid die Besten!

Ein weiterer Dank geht an die A-Jugendspielerinnen Stefanie Salm und Nora Maurer, die für Isabelle Hoffmann und Sandra Wohlgemuth einsprangen, welche aus privaten Gründen leider nicht das Spektakel live auf der Platte miterleben konnten. Sowie an Martin Schneider für die tolle Berichtserstattung.

Es spielten:

  • Carolin Schneider und Michaela Kuntz(beide Tor)
  • Maike Zeiger(1), Selina Fries, Anisha Chowanietz(5), Fabienne Hoffmann, Stefanie Wilkendorf(1), Nadine Schneider(2), Rebecca Fuchs, Stefanie Salm, Nora Maurer und Annika Schlegel(5)

Trainer: Heide Friedrich und Guido Esseln

zu den Bildern

Frauen I: HSG Ottweiler/Steinbach – FSG Dudweiler/Fischbach 16:21 (8:11)

Bereits Anfang März spielte die 1. Frauenmannschaft der HSG Ottweiler/Steinbach gegen die FSG Dudweiler/Fischbach. Die Mannschaft aus Dudweiler belegt in der Tabelle souverän den zweiten Tabellenplatz und aus der Vergangenheit heraus war bekannt, dass die Spiele gegen Dudweiler meist temporeich und körperbetont verliefen. Nach dem Unentschieden gegen Schmelz, wollte man auch den Tabellenzweiten ärgern und nahm sich viel vor für das Spiel. …

Frauen I: HG Saarlouis – HSG Ottweiler/Steinbach 15:13 (8:6)

Am Sonntag den 18.03.12 fuhr die 1. Frauenmannschaft der HSG Ottweiler-Steinbach zum Auswärtsspiel nach Saarlouis. Leider hatte man für dieses Spiel alles andere als gute Voraussetzungen. Carolin Schneider und Nadine Schneider fehlten aus privaten Gründen und Fabienne Hoffmann und Anisha Chowanietz waren verletzungsbedingt nur eingeschränkt einsetzbar. Somit griff man auf die Unterstützung zweier Spielerinnen der 2. Frauenmannschaft (Natalie Schmalian und Laila Müller) und der Torfrau der A-Jugend (Chantal Presser) zurück.

Trotz dieser Voraussetzungen waren die Ottweiler Frauen gewillt gegen die doch sehr körperbetont und robust spielenden Frauen der HG Saarlouis zu gewinnen. Dieser Wille war auch von Anfang an da, die Umsetzung auf dem Spielfeld fehlte jedoch weitestgehend. Das Spiel verlief mit vielen technischen Fehlern und einer schlechten Chancenauswertung. So ging es von einer 2:0 Führung für die HG Saarlouis über ein 6:6 Unentschieden hin zu einem Halbzeitstand von 8:6 für den Gegner.

Trotz dieses Halbzeitstandes gab es eine ruhige Ansprache, in der Heide Friedrich die gemachten Fehler ansprach und erneut darauf hinwies, dass noch nichts verloren sei. Aber irgendwie sollte es an diesem Tag nicht sein. Auch in der zweiten Halbzeit gelang es den Ottweilerinnen nicht die Fehler der ersten Halbzeit abzustellen und im Angriff Torerfolge zu erzielen. Letztlich gelang der HSG eine Aufholjagd von vier Toren auf 14:13, aber da nur noch zwanzig Sekunden zu spielen waren und man hierbei auf eine offene Manndeckung gemäß des Mottos „Alles oder nichts“ setzte, konnte uns auch diese Aufholjagd nicht mehr retten. So kam es zu einem Endstand von 15:13 für die HG Saarlouis.

Dies ist eine Niederlage, die in den ersten Minuten nach dem Spiel schmerzte, uns als Mannschaft jedoch nicht erschüttern kann, denn: WIR SIND EIN TEAM!

Ein großer Dank seitens der 1. Frauenmannschaft und der Trainerin Heide Friedrich geht an die Spielerinnen der 2. Mannschaft und der A-Jugend für die Aushilfe und eine tadellose Unterstützung. Auch den mitgereisten Fans ein Dankeschön für die Unterstützung.

 

Es spielten:

Chowanietz Anisha (3), Fries Selina (1), Fuchs Rebecca, Hoffmann Fabienne (1), Hoffmann Isabelle (3), Müller Laila, Raab Annika (1), Schmalian Natalie, Wilkendorf Stefanie (1), Zeiger Maike (3), Müller Michaela (Tor), Presser Chantal (Tor)

Frauen I: TV Kirkel – HSG Ottweiler/Steinbach 17:22 (7:15)

Am vergangenen Wochenende spielte die I Damenmannschaft der HSG Ottweiler- Steinbach gegen den TV Kirkel.

Die Frauen der HSG stehen zu diesem Zeitpunkt der Saison auf dem 4. Tabellenplatz. Dieses unerwartete Ziel haben sie sich mit viel Fleiß erkämpft und auch verdient. Somit nahm Trainerin Heide Friedrich den Frauen vor dem Spiel die Nervosität  und erklärte, dass die Mannschaft hier auch nichts zu verlieren habe.

Die Ottweiler Damen begannen mit einem schnellen Spiel  und Kirkel schien darüber sichtlich überrascht. Gekonnt nutzen die Ottweiler Spielerinnen  die Fehler auf Kirkelerseite und erzielten die ersten Tore über einige Tempogegenstöße.  Somit stand es bereits nach 15 Minuten  4:10 für die HSG.
Die erste Halbzeit lief sehr gut für die Ottweiler Damen und sie zeigten  eine gute Leistung auf die über die ganze Saison hingearbeitet wurde. Dennoch versuchten die Kirkler das Ergebnis zu verkürzen. Sie kamen aber in der ersten  Halbzeit über ein 7:15 nicht hinaus.

Die zweite  Halbzeit lief anfänglich dann nicht mehr so erfolgreich für die HSG. Die Damen ließen sich durch die Spielweise der Kirkler verunsichern und die Absprache fehlte.  Dadurch kam der TV  Kirkel der HSG etwas näher, konnte aber jedoch das Spiel nicht rumreisen, da die Torfrau Michaela Kuntz  erfolgreich die Chancen des TV Kirkel abwehrte. Die Trainerin der Ottweiler Frauen wusste ihre Mannschaft zu Recht zu weisen und das Spiel um zu stellen.  Dennoch war die zweite Halbzeit nicht sehr leistungsstark von der HSG und ihr unterliefen einige Fehler. Aber trotzdem konnten die Frauen der HSG Ottweiler Steinbach, dass Spiel verdient für sich entscheiden und verabschiedeten sich von Kirkel mit einem Endergebnis von 17:22.

Die Damen der HSG bedanken sich bei den mitgereisten Zuschauern und vor allem auch bei der A-Jungendspielerin Nora Mauer, die die HSG auch schon bei vorherigen Spielen unterstützte.

Es spielten: Chowanietz Anisha (7), Fries Selina (2), Fuchs Rebecca (1), Hoffmann Fabienne (2), Hoffmann Isabelle (1), Mauer Nora, Raab Annika (2), Schneider Nadine (2), Wilkendorf Stefanie (1), Zeiger Maike (2), Kuntz Michael (Tor), Schneider Carolin (Tor)

Im Spiel fehlt z.Zt.  Sandra Wohlgemuth, die die Mannschaft  trotz Schwangerschaft aber immer tatkräftig unterstützt.

Trainerin: Heide Friedrich

 

 

Frauen I: Ankündigung HSG Ottweiler/Steinbach – FSG Dudweiler-Fischbach

Am Samstag, den 03.03.2012 trifft die erste Frauenmannschaft auf den Tabellenzweiten aus Dudweiler. Nachdem die HSG  nun sieben Spiele in Folge nicht  und auch das Hinrundenspiel gegen Dudweiler nur knapp verloren hat, möchte man den Gegner ärgern und auch diese zwei Punkte in Ottweiler behalten. Die Mannschaft freut sich über das zahlreiche Erscheinen und die lautstarke Unterstützung der Fans.

Frauen I: HSG Ottweiler/Steinbach – TBS Saarbrücken

Am 04.02.2012 spielte die erste Frauenmannschaft der HSG Ottweiler-Steinbach gegen den TBS Saarbrücken. Die Mannschaft von Trainerin Heide Friedrich wusste, dass es ein schweres Spiel werden würde, da der TBS Saarbrücken nur einen Tabellenplatz hinter Ottweiler steht. Die Mannschaft ging voll motiviert in dieses Spiel. Von Anfang an war das Spiel ausgeglichen und keiner Mannschaft gelang es, einen größeren Torvorsprung zu erlangen. Wie schon in den letzten Spielen zeigte die Abwehr der HSG Ottweiler-Steinbach eine starke Leistung und der TBS Saarbrücken hatte es schwer, über den Rückraum Tore zu erzielen. So konnte die HSG gegen Ende der ersten Halbzeit mit 14:12 in Führung gehen.

Auch in der zweiten Halbzeit bekamen die Zuschauer ein spannendes Spiel zu sehen und keine Mannschaft schenkte der anderen etwas, was auch die Vielzahl an 7 Metern begründete. Doch hier hatte die Ottweiler Mannschaft klar die Nase vorne und verwandelte 7 von 8 Siebenmetern, wohingegen  der TBS nur 5 von 11 verwandeln konnte. Sowohl bei den Siebenmetern, als auch aus dem Spiel heraus scheiterte der Gastverein immer wieder an den beiden Torfrauen Carolin Schneider und Angelina Wegener. Obwohl der TBS Saarbrücken in der 50. Minute noch mit einem Tor führte (19:20), gelang es den Ottweiler Frauen durch großen Kampfgeist das Spiel doch noch für sich zu entscheiden. Es endete 23:21 für die HSG Ottweiler-Steinbach.

Es spielten:

Carolin Schneider, Angelina Wegener ( beide Tor), Annika Schlegel (6), Fabienne Hoffmann (5), Isabelle Hoffmann (2), Selina Fries (3), Rebecca Fuchs (1), Nadine Schneider (5), Stefanie Wilkendorf (2), Stefanie Salm, Maike Zeiger.

 Es fehlten: Anisha Chowanietz, Sandra Wohlgemuth

Frauen I: TV Holz – HSG Ottweiler/Steinbach 15:31 (8:13)

Guido Esseln gestikuliert, er zeigt Laufwege an, er brüllt, er holt mit den Armen aus und rennt die Seitenlinie mit einer Energie auf und ab, dass ein HB-Männchen dagegen wirkt wie ein Koalabär auf Baldrian. Dabei müsste der Trainer der HSG Ottweiler-Steinbach das nicht mehr tun. Es sind noch zehn Minuten zu spielen und seine Mädels führen im Halbfinale des Saarlandpokals mit 26:13 gegen den Bezirksligisten TV Holz. Selbst wenn seine Spielerinnen die gleiche Menge Dosenbier getrunken hätten, wie die mitgereisten Ottweiler Fans, den Vorsprung könnten sie nicht mehr verspielen, aber das interessiert Guido Esseln wenig. Erst als die Sirene trötet, das Endergebnis von 31:15 feststeht und der Einzug ins Final-Turnier sicher ist, entspannt er sich. „Die Spielerinnen waren vor dem Spiel nervös. Wir mussten erstmal mit dieser Situation klarkommen“, sagt er nach der Partie. „Aber nachdem wir am Anfang ein bisschen schwer reingekommen sind, haben wir das ganz gut gemacht.“

Gleich zu Beginn hatte die HSG Glück, weil der Gegner aus Holz unglaubliches Pech hatte. Nach einer Körpertäuschung knickte Katrin Gerlach, der Dreh- und Angelpunkt des Holzer Spiels, um und konnte nicht mehr weitermachen. Die HSG nutze das in der Folge eiskalt aus. Aus einer sehr guten Defensive heraus setzten sich vor allem Nadine Schneider und Annika Raab am gegnerischen Kreis immer wieder durch. Wurden sie einmal gestoppt, war meistens Sieben-Meter die Folge, die Anisha Chowanietz alle sicher verwandelte. Zur Halbzeit stand es noch 13:8 für die HSG, aber schon nach 40 Minuten war der Saarlandligist auf 21:11 davongezogen. Das Angriff-Spiel des TV Holz war nun nur noch auf Rückraumspielerin Lena Margaret zugeschnitten, die die Ottweiler Defensive gekonnt aus dem Spiel nahm. Kam sie doch mal durch, hielt Torfrau Carolin Schneider meist sicher. „Wir waren heute klar unterlegen, selbst ohne Verletzungspech hätten wir wohl keine Chance gehabt“, wird der Holzer Trainer Klaus Schlick später sagen.

Spätestens nach 45 Minuten war der Drops gelutscht, der Käse gegessen und die Wiese gemäht. Die HSG-Mädels bemühten sich nur noch, die 30-Tore-Marke zu knacken, weil dafür eine mannschaftsinterne Prämie vorgesehen ist. Die Ottweiler Fans versuchten derweil die 30-Bier-Marke zu knacken. Das aber einfach so, ohne dafür Prämien zu bekommen.

Im Finale trifft die Mannschaft am Ostermontag auf die Oberligisten SV Zweibrücken, DJK Marpingen und HSV Merzig-Hilbringen. „Wir sind natürlich Außenseiter, aber stark genug, einen Oberligisten zu ärgern“, sagte Esseln und fügte mit einem Blick auf den Fanblock an: „Jetzt wird der Handballverband mal den TV Ottweiler erleben.“

Wo das Turnier ausgetragen wird, steht noch nicht fest. „Wir bewerben uns um die Ausrichtung“, sagte Spielerin Stefanie Wilkendorf. „Aber selbst wenn wir das Turnier nicht kriegen, werden wir mit den besten Fans des Saarlandes dort auftauchen.“

Und Esseln? Der muss sein Traineramt bei den Frauen wieder abgeben. Er war interimsweise für Heide Freidrich eingesprungen, die ab jetzt wieder die Mannschaft übernehmen wird. „Ich werde beim Finale wieder auf der Tribüne sitzen“, sagt Esseln. „Aber nicht bei den Jungs, die die ganze Zeit singen, eher im ruhigeren Teil.“ Was schade ist, denn an der Seitenlinie hat er bewiesen, dass er stimmlich definitiv mithalten könnte.

 

Es spielten: Carolin Schneider (Tor), Maike Zeiger, Selina Fries, Anisha Chowanietz, Fabienne Hoffmann, Isabelle Hoffmann, Stefanie Wilkendorf, Nadine Schneider, Rebecca Fuchs, Stefanie Salm und Annika Raab.

Betreuer: Guido Esseln und Heide Friedrich

Frauen I: HSG Ottweiler/Steinbach – FC Schwarzerden 21:13 (14:10)

Viele spannende Duelle gab es in den letzten Jahren zwischen Ottweiler und Schwarzerden. Ein aufregendes Spiel bis zur letzten Sekunde konnte im letzten Jahr in der Seminarsporthalle Ottweiler schließlich knapp für sich entscheiden. Doch in diesem Jahr mussten sich die Nordsaarländer dem Power-Handball, der von den HSG Damen schon die letzten Wochen dargeboten wurde, chancenlos geschlagen geben. Wie es dazu kam:

Aus beruflichen Gründen bzw. verletzungsbedingt musste Guido Esseln, dem für seine vorzüglichen Vertretungsdienste an dieser Stelle besonderer Dank gezollt sei, an diesem Wochenende auf Rebecca Fuchs und Maike Zeiger verzichten. Die ersten 10 Minuten verliefen ein wenig nervös und ausgeglichen. Nach dieser Phase kam Ottweiler jedoch immer besser in die Partie. Der Angriff spielte sich in einen zwischenzeitigen Rausch und es gelang eine zeitweise Führung von 13 : 7. Die im Anschluss kassierten drei Zeitstrafen überstand man tapfer und erkämpfte sich zur Halbzeit einen 4-Tore-Vorsprung.

In der Pause verblieb man wie gewohnt auf dem Feld, und, wohingegen man bei den letzten Spielen eher von einem lockeren Warmlaufen reden konnte, liefen sich die Ottweiler Mädels in dieser Pause „so richtig heiß“. In der zweiten Halbzeit zog man dem Gegner so richtig den Zahn, ohne „entsprechende Prothesen anzubieten“. Das Residenzstadtteam schenkte Schwarzerden ein ums andere Mal eine Bude ein (mal im vorbereiteten Spielzug, mal im schnellen Gegenzug) und die Abwehr stand wie eine Wand. So kassierte man im kompletten zweiten Durchgang nur drei Gegentore und der Gegner bewegte sich damit in einem Zahlenraum, den auch Kleinkinder üblicherweise spielend beherrschen können. Und selbst wenn sich mal eine Lücke ergab, parierten die Torfrauen gekonnt. Beklatscht von den Zuschauern und Trommlern, denen wie immer besonderer Dank gilt, feierten die HSG-Mädels mit diesen noch einige Minuten nach dem Schlusspfiff, während der Gegner Selbstkritik wie gewohnt vermissen ließ und mit dem Schiedsrichter haderte. Es zeigte sich an diesem Samstag abermals beeindruckend, dass die Ottweiler Truppe geschlossen als Kollektiv funktioniert und um ihre Stärken weiß.

Weihnachten kann kommen, danke an die Zuschauer, frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und bis bald in der Seminarsporthalle!

Es spielten:

Ottweiler: Michaela Kuntz, Carolin Schneider (beide Tor), Annika Raab (2), Fabienne Hoffmann (2), Selina Fries (3), Isabelle Hoffmann (2), Anisha Chowanietz (6/2), Nadine Schneider (5), Stefanie Salm, Stefanie Wilkendorf. Mannschaftsverantwortlicher Guido Esseln.

Schwarzerden: Wiebke Utzig, Jeanine Lißmann (beide Tor), Miriam Theobald (2), Anne Grevener (2), Patrycja Sukiennik (1/1), Denise Fink (2), Denise Wiesen (2), Justine Resnik, Sandra Hoffmann (1), Ilka Schäfers (4), Lena Ritter. Mannschaftsverantwortliche Daniele Jung.

Frauen I: Ankündigung HSG Ottweiler/Steinbach – FC Schwarzerden

Am kommenden Samstag erwarten die Ottweiler Mädels das Team aus Schwarzerden, gegen welches es in den vergangenen Jahren viele hart umkämpfte Duelle gab. Dann gilt es dort weiterzumachen, wo man aufgehört hat, die Nordsaarländerinnen mit einem Sieg in der Tabelle hinter sich zu lassen und im Tabellen-Weihnachtsbaum sich den oberen Ästen zu nähern. Daher ein Aufruf an die Fans: Sorgt für lautstarke Unterstützung und erlebt ein tolles Handballwochenende, auch mit dem darauf folgenden Spitzenspiel der 1. Männermannschaft gegen den Tabellenzweiten aus Losheim.

Frauen I: HSG Ottweiler/Steinbach – FSG ATSV/USC Saar 27:13

Nachdem der ATSV Saarbrücken letztes Wochenende gegen Dudweiler-Fischbach, den Tabellenzweiten, gewonnen hatte, stieg der Respekt der Mannschaft aus Ottweiler erheblich. Der ATSV hat mit der Spielerin Conny Scherf eine ehemalige Zweitliga Spielerin in der Mannschaft. Dieses Wochenende assistierte Guido Esseln der Trainerin Heide Friedrich, um die Mannschaft kennenzulernen, da er Heide in den nächsten beiden Spielen vertreten soll. Und das Trainergespann stärkte der Mannschaft in den Tat den Rücken…

Die HSG begann konzentriert und spielte sehr konsequent in der Abwehr. Man versuchte besonders die linke Seite des ATSV aggressiv zu decken, was gut gelang. Durch die sichere Abwehr wurde ein schnelles Spiel nach vorne aufgebaut. Viele schöne Gegenstoßtore konnten erzielt werden. Besonders Anisha Chowanietz glänzte nach langer Verletzungspause durch schnelle Tore. Falls das schnelle Spiel nach vorne nicht gelang, baute man ruhig auf und erarbeitete sich sichere Chancen. Die HSG lag nach „kurzzeitigem Ausgleich“ zum 2:2 das gesamte Spiel über vorn und bis zur Halbzeit wurde die Führung bereits auf 15:8 ausgebaut.

Wie schon in den letzten Spielen ging die HSG nicht in die Kabine, sondern lockerte sich, um die zweite Hälfte mit voller Konzentration zu beginnen. Das Trainergespann ermahnte die Mannschaft weiter in der Abwehr sicher und aggressiv zu spielen und geduldig, ohne Nervosität, die zweite Hälfte zu beginnen. Die HSG schloss an ihre gute Leistungen aus der ersten Hälfte an und stand sicher in der Abwehr. Der ATSV hatte keine Ideen und die Spielmacherin Conny Scherf blickte hilflos zum Trainer. Durch die aggressive Deckung gelang ihr im gesamten Spiel nur 1 Feldtor. Durch schnelles Stoßen und Passen erarbeitete sich der ATSV viele Siebenmeter und die HSG musste in der zweiten Spielhälfte 4 Zeitstrafen hinnehmen. In diesen Phasen wurde meist dennoch ruhig gespielt und die Führung weiter ausgebaut. Auch Carolin Schneider zeigte eine sichere Leistung im Tor und konnte dem ATSV den Zahn ziehen. Weiterhin half Angelina Wegener im Tor aus und parierte souverän den letzten Siebenmeter des Spiels. Wie schon in der ersten Hälfte wurden viele Gegenstöße, aber auch schöne Spielzüge gespielt und das Spiel souverän gewonnen.

Der Sieg war sicherlich mehr als verdient und die HSG Ottweiler-Steinbach hat ein schönes Handballspiel mit viel Kampfgeist und Spielwitz gezeigt. Die Mannschaft bedankt sich hiermit nochmals bei den Zuschauern, die sie unterstützt hat.

Nächstes Spiel:

04.12.10 um 15 Uhr in Birkenfeld

Es spielten:

Ottweiler: Angelina Wegener und Carolin Schneider (TOR), Stefanie Salm, Annika Raab (7/2), Fabienne Hoffmann, Isabelle Hoffmann (3), Maike Zeiger (2/1), Selina Fries, Nadine Schneider (5), Rebecca Fuchs, Anisha Chowanietz (10/1); Trainerin: Heide Friedrich, Guido Esseln, Sandra Wohlgemuth

Saarbrücken: Monika Vannengießer, Milenka Cofre, Ina Schützel (3), Sabine Sauerwein (1), Yvonne Gelbhardt (2/2), Jasmin Them, Cornelia Scherf (6/5), Marlen Schmidt, Alexandra Schu, Svenja Wölfling, Denise Pirritano, Conny Clausen; Trainer: Marius Würtz, Claudia Schütz

Frauen I: Ankündigung HSG Ottweiler/Steinbach – FSG ATSV/USC Saar

Am Samstag empfängt die 1. Frauenmannschaft der HSG den direkten Tabellennachbarn aus Saarbrücken. Die Hauptstädter sind ebenfalls wie die HSG etwas holprig in die Saison gestartet, konnten aber im letzten Spiel gegen den Tabellendritten punkten. In der letzten Saison konnte die HSG beide Spiele für sich entscheiden und das sollte auch das Ziel am Samstag sein. Die Mannschaft hofft auf die Unterstützung und zahlreiches Erscheinen der Fans. Anwurf ist bereits um 16:00 Uhr.

Frauen I: Ankündigung HSG Ottweiler/Steinbach – FSG Oberthal/Hirstein

Am kommenden Samstag empfängt die 1. Frauenmannschaft den RPS-Liga-Absteiger und momentanen Tabellenführer der Saarlandliga. Die Mannschaft möchte an die gute Leistung des vergangenen Spiels anknüpfen und wird versuchen, die zwei Punkte in Ottweiler zu behalten. Wir hoffen auch bei diesem schweren Spiel auf die tolle Unterstützung durch die Fans.

Frauen I: HSG Ottweiler/Steinbach I – HG Saarlouis 27:16 (12:7)

Am vergangenen Samstag erwartete die 1. Frauenmannschaft der HSG die Mannschaft aus Saarlouis. Nach dem Sieg gegen Kirkel wollte man nun weitere zwei Punkte sichern. Motiviert und konzentriert startete die Mannschaft in die Partie und ging gleich in Führung. Die Frauen der HSG spielten schnell und mit Druck, wodurch im Angriff schöne Tore erzielt werden konnten. Auch die Ottweiler Abwehr stand kompakt und das Zusammenspiel sowohl in der Abwehr als auch im Angriff funktionierte. Durch das Ausnutzen der Torchancen konnte man schließlich mit einer 12:7 Führung in die Pause gehen.

In den vergangenen Spielen brach die Mannschaft zu Beginn der zweiten Hälfte oftmals ein und konnte kaum an die Leistungen in der ersten Hälfte anschließen. Um dies zu verhindern wurde eine neue Taktik versucht. Es gab keine gemeinschaftliche Besprechung in der Kabine, sondern die Spielerinnen blieben in der Halbzeitpause auf dem Feld. Trainerin Heide Friedrich besprach dort wichtige Dinge mit einzelnen Spielerinnen.

Diese Taktik schien zu fruchten. Die zweite Hälfte begann und man konnte sechs Tore in Folge machen, ohne ein Gegentor zu kassieren. Wie schon zu Beginn des Spiels, war nun der Sieg zu keiner Zeit gefährdet. Die Frauen der HSG spielten weiterhin gut miteinander und nutzten die meisten Torchancen. So konnte man letztlich mit einem Spielstand von 27:16 als Sieger vom Platz gehen. Der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet und die Trainerin und die Spielerinnen können mit der erbrachten Leistung zufrieden sein.

Es spielten:

Carolin Schneider und Michaela Kuntz (beide Tor)

Annika Raab (8), Fabienne Hoffmann (4), Selina Fries (1), Isabelle Hoffmann (3), Sandra Wohlgemuth (1), Nadine Schneider (8), Stefanie Wilkendorf (2), Stefanie Salm, Maike Zeiger

Trainerin: Heide Friedrich