Am vergangenen Samstag reiste die dritte Welle der HSG als Außenseiter zum bisher ungeschlagenen Tabellenführer TV Merchweiler 3. Nach schmerzhafter Niederlage in St. Wendel in der Vorwoche wollte man gegen den Ligaprimus mit mehr Konsequenz angehen und möglicherweise wie in der Vorsaison einen Überraschungssieg einfahren.

Wie gewohnt begann die Partie ausgeglichen und keines der beiden Teams konnte sich absetzen. Somit war die erste Viertelstunde geprägt von einem ständigen Schlagabtausch (6‘ 4:4, 11‘ 7:7). Beim Stand von 11:11 in der 17. Minute knickte die HSG jedoch leicht ein und ließ den Gastgebern einen komfortablen 6-Tore-Abstand aufbauen, was einen Halbzeitstand von 20:14 mit sich brachte.

Die Halbzeitpause wurde genutzt um den Gegner zu analysieren um das eigene Spiel effizienter zu gestalten und den Abstand des ersten Durchgangs möglicherweise egalisieren zu können. Mit zunehmend offenerer 5-1-Abwehr störte man die Gegner rechtzeitig im Spielfluss und konnte so den einen oder anderen Angriff unterbinden. Ebenso agierten die Gastgeber mit einer offensiven 5-1-Abwehrstellung und zwangen den HSG-Angriff so wiederholt zu leichtfertigen Fehlern. Dies führte dazu, dass sich keines der Teams deutlich absetzen konnte und der im ersten Durchgang aufgebaute Abstand erhalten blieb (34‘ 22:16, 45‘ 28:22, 48‘ 30:24, 58‘ 34:28). Trotz akzeptabler Leistung gelang es der dritten Welle nicht mehr an die Gastgeber heranzukommen – der Abstand aus der ersten Hälfte war einfach zu groß. Die Gegner nutzen die letzten Minuten, in denen das Spiel für die HSG bereits uneinholbar war, und polierte das Endergebnis zu 36:28 auf.

Trotz dessen, dass man mit der spielerischen Leistung gegen den Tabellenführer zufrieden sein kann, bleibt die dritte Welle auch nach dem vierten Spiel weiterhin punktlos in der A-Liga Ost. Kommenden Samstag (3. November, 15 Uhr) will man an die erarbeitete Leistung anknüpfen und beim Auswärtsspiel gegen den drittplatzierten SGH St. Ingbert 3 die erste zwei Punkte einfahren.

Für die HSG im Einsatz: Mathias Becker (Tor), Joshua Petry, Bjarne Buhtz (2), Markus Budke (2), Oliver Brusdeilins, Dominik Richter (1), Mark Kopietz (6), Michael Eich (3), Kim-Thanh Hoffmann, Julian Cornelius (1), Christian Richter, Dominique Cartus (13).