Nach dem die dritte Garde der HSG Ottweiler/Steinbach in der  Vorwoche gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TV Niederwürzbach 2 ihre erste Saisonniederlage  einstecken musste, ging es am vergangenen Samstag vor etwa 20 Zuschauern (unter Einhaltung der 2G-Regelung) in der heimischen Seminarsporthalle gegen den ASC Quierschied 2. Zwar konnte man zahlenmäßig mit einem vollen Kader auffahren, dieser enthielt jedoch nur zwei gelernte Rückraumspieler. So musste in der Aufstellung ein wenig improvisiert werden.

Der Start in die Partie war trotzdem gelungen. Trotz Beginn in der Abwehr konnte die HSG das erste Matchtor erzielen und ohne den Gegner zum Zug kommen zu lassen noch zwei Mal nachlegen (3:0, 4′). Die Gäste aus Quierschied reagierten jedoch rechtzeitig und konnten den Abstand wieder verkürzen (3:2, 6′). Aufgrund kaum genutzter Chancen im Angriff und einer eher lückenhaften Abwehr ließ man den Gegner erst egalisieren (6:6, 19′) und anschließend sogar in Führung gehen (6:8, 24′). Der eigene Angriff war schlicht zu ideenlos um die gegnerische Abwehr zu durchbrechen. So musste man sich mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause verabschieden (8:11).

In der Kabine wurden die Fehler in Abwehr und Angriff analysiert, die Taktik für die zweite Halbzeit festgelegt und weiterhin das klare Ziel „zwei Punkte“ definiert. Mit hoher Motivation startete die dritte Welle so in die zweite Hälfte der Partie. Eine kompaktere Abwehr sowie erhöhtes Tempo im Angriff fruchteten und ließen die Gäste Minuten lang nur „zuschauen“ (16:11, 43′). Zwar ließ man dem Gegner noch wenige Chancen die eigenen Abwehrreihen zu durchbrechen, beziehungsweise Tore aus zweiter Reihe zu erzielen (22:15, 55′), konnte den Abstand aber aufrecht erhalten und so wohlverdient – trotz verschlafener erster Halbzeit – zwei Punkte sichern. Endstand 26:18.

Als nächste Partie steht das Auswärtsspiel am Samstag, 27. November 2021 um 19 Uhr, gegen den TV Kirkel 2 an.

Für die HSG im Einsatz: Lars Fries und Matthias Ottenbreit (beide Tor), Bjarne Buhtz (9), Kim-Thanh Hoffmann (2), Christopher Thome (2), Christian Richter (1), Jonas Guth (1), Justus Birk, Mark Kopietz, Jens Jurgutat (1/1), Julian Cornelius, Florian Knapp (5), Marius Deubel (2), Jonas Ringeisen (3).